Foto: deebee999/sxc.hu

Lang lebe der Hotdog!


Ein dänischer Ernährungsstudent möchte dem einstigen Nationalgericht Pølser zu einem neuen, gesünderen Image verhelfen.


Pølser, oder auch für Nichtdänen "Hotdog", zählte in Kopenhagen einst zu den "Häppchen für Zwischendurch", die am häufigsten verspeist wurden. Mit Ketchup und gerösteten Zwiebeln garniert waren dabei die wenigen Gurkenscheiben das Einzige, was man als einigermaßen gesund bezeichnen könnte. Inzwischen haben andere Gerichte wie Sushi oder Döner dem armen Würstchen längst den Rang abgelaufen. Die Folge: Von ehemals 400 Pølser-Wagen im Jahr 1950 sind nur noch 60 übrig geblieben.

Ändern möchte dies der Student Claus Christensen, der nun gesündere Varianten des Pølsers  feilbietet: zum Beispiel mit Brötchen aus Vollkornmehl und Leinsamen, ökologisch angebauten Zwiebeln und Grillwürstchen mit hohem Fleischgehalt.

Aus der Idee, die eigentlich als Witz gedacht war, hat sich inzwischen ein Geschäftsmodell entwickelt. Die Stadtverwaltung war derart begeistert, dass Christensen ein attraktiver Standort für seinen Pølser-Wagen zur Verfügung gestellt wurde. An gesundheitsbewusstem Klientel mangelt es dem Studenten ebenfalls nicht. Und das obwohl der gesunde Hotdog wesentlich mehr kostet als der traditionelle!

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