Transportmanagement, Zoll- und Außenhandel – diese Themen weckten Alexander Baumanns Interesse schon während seiner Ausbildung im Rahmen des WIN-Programms. Mit diesem Programm möchte Bayer den Teilnehmern ermöglichen, eine betriebliche Ausbildung zum Fachinformatiker mit einem Studium der Wirtschaftsinformatik zu kombinieren.
Zudem wollte Baumann gerne beratend tätig sein. In seinem jetzigen Job als SAP-Berater bei Bayer Business Services, dem internationalen Kompetenzzentrum für IT-basierte Dienstleistungen des Bayer-Konzerns, kann der 26-Jährige beides – Transportmanagement und Beratung – optimal verbinden. »Wir begleiten die Kunden langfristig: vom klassischen Projektmanagement bis zum Support. Dabei sind wir angehalten, den Blick stets in die Zukunft zu richten«, umreißt Baumann seinen Arbeitsalltag.
Routine komme allerdings nicht so schnell auf, betont der IT-Spezialist: »In meinem Bereich wird halbjährig ein Innovationswettbewerb veranstaltet. Und wer eine gute Idee hat, bekommt auch die notwendige Unterstützung. « 2007 hat Baumann im Rahmen eines solchen Wettbewerbs mit seinem Team ein Verfahren ausgearbeitet, das mittlerweile in den USA eingeführt wurde. Dass Projekte im Bereich Zoll- und Außenhandel in allen Teilen der Welt stattfinden, sieht Baumann als selbstverständlich an. Auch Rene Korth schätzt die internationale Aufstellung des Unternehmens.
Nach seinem Abschluss des WIN-Programms fing der 28-Jährige zunächst im Top Management Support bei Bayer Business Services an. Dort leistete er IT-technische Unterstützung für die oberen Führungskräfte des Bayer-Konzerns. »Als meine Vorgesetzte dann auf mich zukam und fragte, ob ich an einem Austausch mit Kollegen aus Brasilien oder China interessiert sei, zögerte ich nicht lange«, erzählt er. Anfang 2007 ging er für drei Monate nach São Paulo. Heute arbeitet Korth als Projektmanager innerhalb des Bayer-Rechenzentrums und beschäftigt sich unter anderem mit einem Projekt zur Integration von Bayer Schering Pharma und mit der Minimierung von Risiken im IT-Betrieb. Um sich beruflich weiter zu entwickeln, plant Korth, sich nächstes Jahr von der International Project Management Association (IPMA) als Projektmanager zertifizieren lassen. »Dann möchte ich neue, spannende Projekte – gerne auch im internationalen Umfeld – übernehmen und mittelfristig selbst kleine Teams leiten«, sagt er. Sein Traum ist es, für einige Zeit in den USA zu arbeiten.
Jenny Nguyen knüpfte während eines Beratereinsatzes für ein internationales Projekt des Bayer Data Centers – dem Rechenzentrum des Bayer-Konzerns – erste Kontakte zu Bayer Business Services. »Während des eineinhalbjährigen Projekts lernte ich die Arbeitsweise bei Bayer Business Services sowie meine heutigen Kollegen kennen und schätzen«, sagt Nguyen. Nachdem sie ihren Auftrag abgeschlossen hatte, zögerte sie daher nicht, das Jobangebot im Global Data Center anzunehmen. Seit August 2008 arbeitet sie nun als Projektmanagerin bei Bayer Business Services.
In ihrem Job steht sie den Kunden sowie ihren Kollegen innerhalb des Unternehmens als technische Ansprechpartnerin zur Verfügung. Das gilt für lokale Projekte in Leverkusen genauso wie für internationale Projekte, die beispielsweise gemeinsam mit den Data Centern in Singapur und Pittsburgh durchgeführt werden. Früher oder später möchte die 28-Jährige die Chance nutzen, die ein international agierendes Unternehmen bietet, und auch Projekte für Bayer außerhalb Deutschlands betreuen: »In einem internationalen Umfeld zu arbeiten ist eine schöne Herausforderung und bringt einen auch persönlich weiter.«
Weitere Infos:
Keine Kommentare
Du hast einen Artikel gelesen und möchtest dazu unbedingt etwas loswerden – vielleicht Lob, Kritik oder Anregungen? Kein Problem! In unserem Blog kannst du selbst aktiv werden, Diskussionen anregen und uns an deinem Wissen teilhaben lassen. Sobald du dich eingeloggt hast, kann's losgehen!
LogIn I Neu anmelden >