15 Survival-Tipps für Erstis
1. Erstsemester-Infos sind das A und O. Du bekommst sie vom Studentenwerk - auf Nachfrage, versteht sich; denn erste Regel an der Uni: Organisieren musst du schon selbst!
2. Einführungsveranstaltungen auf keinen Fall verschlafen! Wann und wo, steht in den Erstsemester-Infos oder am Schwarzen Brett. An vielen Hochschulen gibt es * allgemeine Einführungen mit Infos über Studienaufbau und -plan, das Vorlesungsverzeichnis, Zimmersuche und vielem mehr, * Einführungen für die einzelnen Studienfächer und * Infoveranstaltungen von Studenten.
3. Das allgemeine Vorlesungsverzeichnis kriegst du in Buchhandlungen - meist einen Monat vor Beginn der Vorlesungen. Mach dich aber rechtzeitig auf die Socken, weil es oft schnell vergriffen ist. Mit dem Verzeichnis verschaffst du dir einen Überblick über die Hochschulstruktur und das gesamte Lehrangebot. Ein paar Märker solltest du noch in das kommentierte Vorlesungsverzeichnis investieren, meist erhältlich in den Fachsekretariaten oder Fachbibliotheken. Es enthält alle Lehrveranstaltungen mit Inhaltsangaben, Teilnahmevoraussetzungen, Bedingungen für Scheine und Literaturempfehlungen.
4. In vielen Studiengängen ist das Grundstudium ziemlich genau in Studienplänen geregelt - und die muss sich Studi eben noch im Fachbereich (Sekretariat oder Bib) besorgen. Heftig ist der Einstieg für Geisteswissenschaftler, Lehramtskandidaten und Theologen - für sie gibt es keinen Studienplan. Weiter gehts´s deshalb mit der Studien- und Prüfungsordnung ...
5. Die Studien- und Prüfungsordnung gibt´s beim Studentenwerk. Drin steht unter anderem, wie viele Semesterwochenstunden (SWS) und welche Scheine du bis Ende des Grundstudiums brauchst. Aber Augen auf: Es gibt Pflichtkurse (die musst du besuchen, sonst wirst du nicht zur Prüfung zugelassen), Wahlpflichtkurse (von denen musst du eine bestimmte Anzahl belegen) und Wahlkurse (kannst, musst du aber nicht hin).
6. Noch Fragen? Die Fachschaften greifen dir unter die Arme, wenn du zum Beispiel beim Basteln des Studienplans feststeckst oder etwas zu Lehr- und Prüfungsinhalten wissen willst.
7. Falls es Anmeldelisten für Veranstaltungen gibt - rechtzeitig eintragen!
8. Semesterticket, Mensakarte, Kopierkarte und Bibliotheksausweis holen.
9. Zeit ist schnell verplant oder verplempert. Wenn du zum Beispiel deinen Semester-Stundenplan bastelst, rechne für jede Stunde jeweils eine weitere für Vor- und Nachbereitung ein. Fleiß und Eifer in Ehren - übernimm dich trotzdem nicht. Ansonsten: Setz Lernziele und mach dir (realistische!) Zeitpläne.
10. Terminzettel gut sichtbar an die Wand pinnen. Wichtig sind feste Termine wie Beginn und Ende des Semesters, Termine für Referate, Prüfungen und Hausarbeiten oder Öffnungszeiten des Sekretariats und der Bib.
11. Solltest du einer der wenigen Computerlosen sein - leg dir so eine Kiste zu! Und lerne Schreibmaschinenschreiben! Nicht verkehrt ist auch Basiswissen über Textverarbeitung, Datenbank- oder Grafikprogramme.
12. Sag nein zum Sammlen und Stapeln! Neues Material? Sofort entscheiden: Papierkorb oder Ordner. Apropos Ordner: In einem solltest du alles Wichtige wie Studienbuch, Semesterbescheinigungen, Scheine, Rückmeldebogen, BAFöG-Unterlagen und Versicherung abheften. Ansonsten ist´s ratsam, für jedes Studienfach eine Ordnerfarbe und für jedes Seminar einen oder mehrere Ordner anzulegen. Zusätzlich gesammeltes Material gleich sortiert nach Themengebieten abheften.
13. Klink dich in eine Lerngruppe ein. Aber Vorsicht: Such dir keine fachlichen 0en.
14. Gegen Semesterende bei der Studentenkanzlei rückmelden! Sonst bist du schneller draußen als du drin warst. Die Termine hängen rechtzeitig in der Uni aus.
15. Positiv denken! Und sollte es - natürlich wider die Erfahrung - trotzdem mal Durchhänger geben: Humor ist, wenn man trotzdem lacht.




