Das Vorstellungsgespräch
Bevor du wegen eines anstehenden Vorstellungsgesprächs die Panik schiebst, solltest du dir eines klar machen: Du wurdest zum Gespräch eingeladen, also interessiert sich dein potenzieller Arbeitgeber für deine Person und Arbeitskraft. Es gilt also nur noch, einen guten persönlichen Eindruck zu hinterlassen. Das schaffst du am besten, wenn du dich – und das geht ziemlich gut – auf das Gespräch vorbereitest: Informier dich genau über das Unternehmen, bei dem du dich vorstellst.
Klick dich gründlich durch die Homepage, das ist ganz wichtig und kann eventuell ausschlaggebend sein. Bewirbst du dich bei einem kleinen Unternehmen, kannst du dich bei einem vorherigen – angekündigten (!) - Besuch schlau machen, das zeugt von Interesse und wird keinen nerven. Überlege dir vorab Fragen zur Branche und zum Unternehmen, die dich wirklich interessieren, und mach dir Gedanken über deine Stärken und Schwächen und darüber, was dich konkret an diesem Beruf, für den du dich bewirbst, reizt.
Fragen diesen Inhalts werden im V-Gespräch nämlich gern gestellt und es kommt weniger gut, wenn du keinen Plan über dein Wunschunternehmen hast oder auf die Frage, warum du EDV-Kaufmann werden willst, nur sagst: »Ich mach halt gern mit’m Computer und so.« Wenn du also auf solche Fragen aus dem Effeff eine Antwort geben kannst, hast du schon Land gewonnen. Versuche nicht allzu verkrampft und unsicher, sondern natürlich aufzutreten. Genauso wichtig: Spiel nicht den coolen Oberchecker, auch wenn du damit nur Nervosität überspielen willst. Für den Personaler bist du einfach nur ein kleines Würstchen, das gerade mal eine von vielen Hürden, nämlich das Abi, erfolgreich genommen hat. Er hat massig Bewerber zur Auswahl und wenn du mit der »Ich bin ein Supertyp«-Masche antanzt, wird er dir gerne die Und-Tschüss-Hand geben und sich den nächsten Bewerber anschauen.



