Die Zukunkt des Automobils

Ladevorgang läuft!

Eine Batterie ersetzt den Tank, eine Steckdose dient als Zapfsäule – Automobilhersteller setzen auf E-Mobility. Damit die Entwicklung weiter mit voller Power vorangehen kann, braucht es Ingenieure mit besonderen Qualifikationen.

Regelmäßig trifft sich die Fahrzeugindustrie etwa am Genfersee beim Automobilsalon oder der Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt. Hier zeigen die Hersteller, wohin die Reise geht: zur Steckdose, denn die Zukunft des Antriebs ist elektrisch. Doch der Elektromotor verändert nicht nur den Antrieb, er lässt auch völlig neue Fahrzeugkonzepte zu. Das wiederum führt dazu, dass nahezu alle Ingenieursdisziplinen vom Wandel hin zum Elektroantrieb betroffen sind.

Beispiel BMW: Die Münchner integrieren alle Entwicklungsbereiche in ihrem ›Project i‹, einer Denkfabrik mit dem Ziel, Lösungen für nachhaltige Mobilität zu finden. Ulrich Kranz leitet das gut 50-köpfige Spezialistenteam. »Wir nehmen alle Komponenten, von der Klimatisierung über das Fahrwerk bis hin zum Innenraum, genauestens unter die Lupe, um ein auf den Elektroantrieb ausgelegtes Fahrzeug bauen zu können.« Seit einem Jahr betreibt BMW eine Erprobungsflotte mit rund 600 elektrisch angetriebenen Mini E in den Vereinigten Staaten, Großbritannien und Deutschland. Ab dem nächsten Jahr werden BMW 1er Coupés mit Elektroantrieb unterwegs sein. Die Erkenntnisse aus den Versuchen fließen in die Entwicklung des zukünftigen Großserienfahrzeugs, dem sogenannten Megacity Vehicle ein, das BMW bis 2015 auf den Markt bringen wird.

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RedakteurIn
Peter Ilg
Tel.: 0911-23779-0

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