Ein Tag bei Coca-Cola

»Der erste Programmpunkt: Die Wochenbesprechung der Standortleitung, an der ich auch teilnehmen darf. Die leiter der einzelnen Fachbereiche wie lager, Vertrieb, Produktion und Qualität sprechen hier über die Zahlen der vergangenen Woche, erörtern was gut und was weniger gut gelaufen ist und wie weiter vorgegangen werden soll.«
»Direkt im Anschluss mache ich mich mit dem Betriebsleiter auf in die leergutsortierung. Ich möchte mir den Prozess noch einmal genauer anschauen und habe einige Fragen, die mir der Betriebsleiter gerne beantwortet. Anschließend spreche ich noch mit den Mitarbeitern und dann fasse ich noch mit an – denn ›Hands on‹ wird bei Coke großgeschrieben. «
»Die Mittagspause habe ich mir nach der Mitarbeit in der Leergutsortierung auch verdient!«
»Jetzt habe ich ein wenig luft, um mein Projektmeeting vorzubereiten und meine E-Mails zu checken. Mein Telefon klingelt: Ein Anruf von meiner Chefin, die mir mitteilt, dass ich für sechs Wochen nach Wien darf, um dort die Prozesse eines internationalen Bottlers kennenzulernen. Eine tolle Nachricht!«
»Zum Schichtwechsel findet ein Stand-up-Meeting des lagers statt, welches vom Schichtführer durchgeführt wird. Hier werden die tagesaktuellen Kennzahlen besprochen und diskutiert, wie die guten Ergebnisse gehalten beziehungsweise gesteigert werden können. Es findet ein direkter Austausch zwischen den Mitarbeitern und den Schichtführern statt, in dem die Mitarbeiter unter anderem die Möglichkeit haben, technische Herausforderungen aufzuzeigen oder Verbesserungspotenziale einzubringen. «
»Schnell noch eine eiskalte Coke zur Stärkung und schon findet mein Projektmeeting statt. Mir wurde die Projektleitung für die Optimierung des leergutprozesses übertragen. Einmal die Woche stimme ich mich mit meinem Projektteam über die Fortschritte der letzten Woche ab und bespreche die weitere Vorgehensweise. Eine ungewohnte Situation für mich, aber ich wachse in meine Rolle immer mehr hinein.«
»Zum Abschluss des Tages schlüpfe ich wieder in die Rolle des Trainees. In einem Zweiwochenrhythmus treffe ich mich mit meinem Fachbetreuer zu einem Feedbackgespräch, in dem wir uns über die vergangenen Wochen austauschen und abstimmen, wie meine persönlichen und fachlichen lernziele umgesetzt werden können. Er zeigt mir meine Stärken auf und wie ich diese weiter ausbauen kann, aber auch, wo meine Entwicklungspotenziale liegen. «
»Ein ereignisreicher Tag geht zu Ende, in dem ich viel Neues gelernt und reichlich Erfahrung gewonnen habe.«



