Grundlagen für die Bewerbung
Bewirbst du dich auf einen richtige Stellenanzeige, läuft das anders ab, als wenn du einen Aushilfsjob suchst. Personalleute kriegen nämlich täglich unzählige Bewerbungen auf den Tisch und wer da schon bei Formalien und Grundlagen schwach auf der Brust ist, landet gleich auf dem »Und Tschüss«-Stapel. Da nützen dir dann auch gute Noten oder der genial ausgearbeitete Text fürs Anschreiben nichts – der Personaler wirft nämlich oft nicht mal einen Blick auf vermasselte Bewerbungen. Drum gilt: Beachte die puppenleichten Anforderungen wie Formatierungen oder Fehlerfreiheit!
Inhalt und formale Standards
Also: Eine Bewerbung wird grundsätzlich im DIN-A4-Format verfasst und verschickt. Du verwendest weißes Papier und deinen PC. Die schriftliche Bewerbung beinhaltet dreierlei:
1. Dein Anschreiben, auch Bewerbungsschreiben genannt
2. Einen tabellarischen Lebenslauf, zu ihm gehört ein Bewerbungsfoto
3. Zeugniskopien
4. Falls der Fall, alle weiteren in der Stellenbeschreibung ausdrücklich verlangten Unterlagen. Ausführliches zu den ersten beiden Punkten gibt es weiter unten.
Ein Muss bei allen Unterlagen ist die absolute Fehlerfreiheit. Flüchtigkeitsfehler wie die falsche Bezeichnung des Unternehmens, bei dem du dich bewirbst, oder hudelige Buchstabenverdreher im Stil von »dei« statt »die« oder »Abritur« statt »Abitur«, kommen genauso schlecht wie offensichtliche orthografische Schwächen.
Daher: Langsam schreiben, Augen auf, Rechtschreibprüfung an und das Produkt deiner Mühen Freunden oder Eltern zum Korrekturlesen geben. Auch unerlässlich: eine vernünftige Form und Optik der Unterlagen. Deine Bewerbung kommt – logisch eigentlich – in eine Mappe. Keine losen Blätter senden! Und bei der Mappe fängt’s schon an: abgewanzte Schnellhefter, die sieben gymnasiale Jahre in deinem Rucksack geschlummert haben? Ungut. Plastikhefter sind generell nicht der Hit. Von Personalleuten geschätzt werden Bewerbungsmappen aus Karton – die sind angenehm anzuschaun und anzufassen und heben deine Bewerbung gleich mal aus der Flut der Plastikteile raus.




