Studienhilfe: Rhetorik im Studium
Langweilige Themen? Gibt’s nicht! Nur langweilige Redner! Genau das wussten schon die alten Griechen. Mit unseren Tipps startest du durch beim nächsten Referat - und Stoiber & Co. können sich in Zukunft eine große Scheibe von dir abschneiden.
Die gute Nachricht zuerst: Zum Redner musst du nicht geboren werden. Klar erleichtert es vieles, wenn du strukturiert denken kannst, ein gutes Gedächtnis hast oder dir auch im Alltag die Sätze leicht von den Lippen kommen. Aber ein gutes Referat kann eigentlich jeder halten. Drei Dinge braucht es dazu: ein wenig Grundwissen über Rhetorik, eine gute Vorbereitung und Übung! Die wichtigsten rhetorischen Regeln liefert dieser Beitrag, für die gute Vorbereitung und die Übung bist du dann selbst verantwortlich…

Seit über 2.000 Jahren beschäftigt sich die Rhetorik mit der menschlichen Beredsamkeit und ihren Prinzipien. Hier einige der wichtigsten Erkenntnisse für die rednerische Praxis: Das Publikum ist immer absolutes Maß der Dinge! Nicht die Zuhörer sind zu doof für die komplexe Materie, sondern der Redner ist unfähig, die richtigen Worte zu finden. Denke immer aus der Perspektive deiner Zuhörer. Wo stehen sie? Was für Vorwissen haben sie? Knüpfe an vorhandenem Wissen an und nimm die Zuhörer bei deinem Vortrag an die Hand. Die Komplexität des Wissens, das du vermitteln willst, muss sich nicht in den Satzstrukturen widerspiegeln, damit du als Experte gilst: Klarheit und Verständlichkeit sind oberste Gebote! Suche dir Vorbilder, die deiner Meinung nach gute Reden beziehungsweise Referate halten und beobachte, was die besondere Wirkung dieser Menschen ausmacht. Probiere, diese Erkenntnisse für dich beim nächsten Referat zu nutzen. Aber Vorsicht: Der Vortragsstil muss zu dir passen! Schauspielere nicht, sondern stehe zu deinen Eigenheiten, wie beispielsweise deinem Dialekt.









