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5 Must-Haves, die jede WG-Einrichtung braucht

Die zukünftigen Mitbewohner/innen sind ausgesucht und dem Einzug in die neue Wohnung steht praktisch nichts mehr im Wege? Dann kann es jetzt an die Einrichtung eures eigenen Zimmers und der  gemeinsam genutzten Räume gehen.

Neben dem obligatorischen Pizzaschneider und einer umfangreichen Spielesammlung gibt es noch einige Dinge, die in keiner Wohnung fehlen sollten und die das Zusammenleben angenehmer machen. Im Folgenden weisen wir euch auf fünf essenzielle Einrichtungsgegenstände hin und geben euch hilfreiche Spartipps. 

1. Welche Dinge dürfen in einer Wohnung auf keinen Fall fehlen?

Wenn ihr euch an der folgenden Checkliste orientiert, kann bei der Einrichtung eurer Wohnung nichts mehr schief gehen:

  • Eine bequeme Couch: Serienlieblinge wie The Big Bang Theory oder Friends lehren es uns - eine große, gemütliche Couch ist der Mittelpunkt jeder Wohnung. Hier könnt ihr euch mit euren Mitbewohnern oder WG-Besuchern unterhalten, Spiele spielen oder gemeinsam essen, trinken und feiern. Es gilt: Je größer die Couch, desto besser. Damit das gute Stück jeder WG-Feierlichkeit standhält, solltet ihr bei einem Neukauf auf ein einfach zu reinigendes Modell setzen.

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  • Ein Esstisch: Wie die Couch kann in eurer Wohnung auch der Tisch, an dem gemeinsam gegessen wird, nicht groß genug sein. Er ist Dreh- und Angelpunkt aller Mahlzeiten sowie sozialer Events, an ihm finden Gespräche, Spieleabende und vieles mehr statt.
  • Ein großer Kühlschrank: Um die Ursache vieler Konflikte in zahlreichen Wohnungen - ein zu kleiner Kühlschrank - von vornherein zu begraben, ist eine der wichtigsten Anschaffungen für die Wohnung ein ausreichend großer Kühlschrank. Jeder Mitbewohner sollte ein eigenes Fach haben, in dem Lebensmittel untergebracht werden können. Ihr habt bereits einen Kühlschrank, doch dieser erscheint euch zu klein? Im Zweifelsfall kann man überlegen, einen zweiten Kühlschrank zu besorgen. Nerviges Rumkramen in den Habseligkeiten der anderen ist somit adé. 
  • Eine gute Kaffeemaschine: Kaffee ist das Lieblingsgetränk der Deutschen - und kein Wunder, eine Tasse starker Kaffee rettet viele Menschen durch den Uni- oder Arbeitsalltag. Der Kaffee aus dem Automaten, den man auf dem Campus oder auf der Arbeit bekommt, ist häufig wässrig und hat mit Koffeinkick meist wenig zu tun.

Umso wichtiger ist es, eine richtig gute Kaffeemaschine zu Hause zu haben. Diese muss nicht unbedingt teuer sein: Es reicht auch ein einfacher Espressokocher. Dieser bringt nicht nur guten Kaffee in die Wohnung, sondern ist auch noch platzsparend. 

  • Eine Spülmaschine: In einer Wohnung natürlich ein wirklicher Luxus, doch sie kann viele strapazierte Nerven retten - die Spülmaschine. Gerade wenn eure Mitbewohner es nicht immer ernst mit dem Putzplan meinen oder ihr schmutziges Geschirr vom Frühstück gerne einmal den Tag stehen lassen, ist die Anschaffung einer Spülmaschine empfehlenswert.

Dazu muss nicht immer das Ersparte geplündert werden, wenn die Kosten aufgeteilt werden. Häufig findet man im Online-Angebot von großen Discountern wie Lidl günstige Varianten. So ein Haushalthelfer ist angenehm und hält nerviges Geschirr von den Arbeitsflächen fern.

2. Was sollte man bei der Einrichtung beachten?

Gerade wenn ihr eine neue Wohnung gründet (unter Umständen aber auch, wenn ihr in eine bestehende Wohnung einzieht), solltet ihr in schriftlicher Form festhalten, wer von euch welche Gegenstände mit in die Wohnung gebracht hat. So vermeidet ihr Streit und Verwirrungen, wenn einer der Mitbewohner irgendwann ausziehen sollte.

Haltet dabei fest, welche Gegenstände gemeinsam angeschafft wurden und was mit diesen passiert, wenn einzelne Personen ausziehen. Empfehlenswert ist beispielsweise eine Regelung, bei der der neue Mitbewohner beziehungsweise die neue Mitbewohnerin einen Abschlag an die Person zahlt, die die Wohnung verlässt. So erreicht man, dass die betreffenden Gegenstände in der Wohnung verbleiben und für jeden nutzbar sind. Gleichzeitig wird das die Wohnung verlassende WG-Mitglied anteilig am verbleibenden Wert des jeweiligen Gegenstands ausbezahlt.

3. Wie kann man bei der Einrichtung sparen?

Dir steht im Moment einfach kein Geld für ein neues Sofa oder Bücherregal zur Verfügung? Kein Problem. Wer Geld sparen will und etwas handwerkliches Geschick mitbringt, kann sich seine Möbel ganz einfach selbst bauen.

Schuhregale aus alten Abflussrohren, Betten aus hölzernen Paletten oder ein Ast als Schmuckständer – eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, außerdem gibt es in den sozialen Netzwerken und visuellen Suchmaschinen wie Pinterest viel Inspiration für euer neues Zuhause in Form zahlreicher DIY-Tipps.

Du brauchst ein neues Bücherregal? Unser Tipp: Stapele dafür einfach beliebig viele Wein- oder Obstkisten mit der offenen Seite nach vorne übereinander. Wer es farbenfroh mag, kann das neue entstandene Möbelstück noch mit den zur übrigen Einrichtung passenden Farben bemalen.

Auch ein Nachmittag mit den Mitbewohnern auf dem Flohmarkt kann helfen, Geld bei der Einrichtung zu sparen. Hier findet man häufig richtige Schätze für wenig Geld. Nehmt ihr nur wenige Möbel aus der alten Wohnung oder dem Haus eurer Eltern mit, heißt das nicht automatisch, dass ihr alles weitere neu kaufen müsst. Stattdessen könnt ihr auch bei Verwandten oder Freunden nachfragen, ob diese vielleicht Möbelstücke haben, die sie nicht mehr benutzen. 

Darüber hinaus kann man beim Einrichten auch darauf achten, preiswerte Alternativen zu kostenintensiveren Möbeln und Gegenständen zu finden. Statt einem teuren neuen Kleiderschrank gibt es dann eine stylishe Kleiderstange, statt dem Schuhschrank kann ein kostengünstiges Regal herhalten.


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4. Wo findet man Inspirationen für die Einrichtung?

Online gibt es unzählige Webseiten, DIY-Blogs und Social-Media-Plattformen, die kreative Wohnideen bieten. Auch ohne großen Aufwand und hohe Kosten kann man sein Zimmer oder die gesamte Wohnung so gestalten, dass man abends gerne nach Hause kommt.

Beim Einrichten stellt sich die Frage, welchen Einrichtungsstil man verwirklichen möchte. Einige beliebten Wohnstile sind folgende:

  • Der skandinavische Stil überzeugt durch helle Farben und naturnahe Materialien. Hier gibt es weniger verschnörkelte oder verspielte Dinge, stattdessen lebt dieser Wohnstil von klaren Linien.
  • Der Industrial Style ist rau, cool und erinnert an Fabrik und Stahl. Eindrucksvoll werden hier cleane Oberflächen mit derben Materialien kombiniert.
  • Der moderne Stil lebt von der Regel: Weniger ist mehr. Einheitliche Farben und Formen treffen hier auf schlichte Eleganz. Helles Holz, graphische Muster und klare Linien machen diesen Trend aus.

5. Wie viel kostet die Einrichtung einer Wohnung?

Um WG-Zimmer und Gemeinschaftsräume optimal und vor allem günstig eingerichtet werden können, ist Kreativität gefragt. Wie viel ihr ausgeben müsst, um eure WG einzurichten, hängt von euren individuellen Vorstellungen und Ansprüchen sowie davon ab, welche Möbel ihr bereits mit in die WG bringt. 

Wenn ihr beispielsweise Studenten seid und über geringen finanziellen Spielraum verfügt, ist es lohnend, vor dem Umzug in das WG-Zimmer eine Bestandsaufnahme zu machen. Welche Möbel sind schon vorhanden, passen ins WG-Zimmer und müssen daher nicht mehr neu angeschafft werden? Was kann ich selbst machen, günstig gebraucht kaufen oder mir von Bekannten ausleihen? 

Natürlich gibt es auch Einrichtungsgegenstände, die alternativlos sind: Ist kein Kühlschrank vorhanden, muss einer angeschafft werden. Dasselbe gilt für Möbelstücke wie Esstisch, Couch und gegebenenfalls eine Waschmaschine. Wenn aber jeder in etwa hundert Euro beisteuert, lässt sich mit etwas Engagement eine WG zum Wohlfühlen verwirklichen.

Ein Gastbeitrag unserer externen Autorin Denise Weber.