Weltkugel auf der Übersetzen in mehreren Sprachen steht

Karriere im Ausland: Erfahrungen aus aller Welt

Eintauchen, dazulernen, an Erfahrung wachsen. Spannende Leben in spannenden Ländern – besondere Karrieren im Ausland laden zum Nachahmen ein.

Fiesta Mexicana!

»Im Rahmen eines Beratungsprojekts für einen Kunden aus der Energiebranche kam ich in eine kleine Stadt im Norden von Mexiko auf circa 2.000 Meter Höhe. Dort war ich Teil eines dreiköpfigen Teams. Unser Projekt umfasste die Prozessberatung und Einführung einer Standardsoftware bei unserem Kunden. Dabei lagen die Bereiche Qualität und Manufacturing in meinem Verantwortungsbereich. Das schöne Wetter dort hat sich definitiv auch auf das Arbeitsklima ausgewirkt. Aber das Beste war, dass ich meine Frau im Rahmen einer meiner Reisen durch Südamerika kennengelernt habe.« Björn Wüllner, BearingPoint 

Ni Hao, Peking

»Ich war für Audi China Strategy tätig und habe mich hauptsächlich in Themenfeldern wie Elektromobilität, Strategie und Marktrecherche bewegt. Es kann nie falsch sein, den Blickwinkel durch Auslandseinsätze zu verändern und über die eigene Gesellschaft zu reflektieren. Begegnung mit anderen Kulturen schafft mehr Verständnis und ist für die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit am Wichtigsten. Dabei hängt es sehr von einem selbst ab, inwieweit man sich mit dem fremden Land und den Menschen einlässt und was man daraus macht.« Claudia Storch, Audi AG

Mehr als bloß Waffeln in Belgien!

»Meine Aufgabe bei Laborelec, einem Tochterunternehmen der GDF-Suez-Gruppe in Linkebeek in der Nähe von Brüssel, war die Unterstützung der Bearbeitung eines Projekts, in dem es um Überwachungstools für den Betrieb von Kraftwerken ging. Auch wenn drei Monate nicht allzu lange sind, konnte ich die Unternehmenskultur noch besser kennenlernen, meine Sprachkenntnisse verbessern und mir ein Netzwerk aufbauen, von dem ich heute profitiere. Der Umgang dort ist sehr offen, die Begrüßungsküsse waren zunächst ungewohnt, doch nun finde ich es toll, wie schnell man in guten Kontakt kommen kann.« Jie Yin, GDF Suez Energie Deutschland AG  

Auf nach Peru!

»In Peru habe ich acht Monate für das Metroprojekt ›Tren Eléctrico Lima‹ in einem internationalen Team aus ganz Südamerika gearbeitet. Dieser Auslandsaufenthalt ist fester Bestandteil des ›Siemens Graduate Programs‹. Somit hatte ich nicht nur die Möglichkeit, die peruanische Kultur kennenzulernen, sondern habe auch einen Überblick über das facettenreiche Südamerika mit dessen sprachlichen und kulturellen Eigenheiten bekommen. Obwohl die Arbeit einen Großteil meiner Zeit eingenommen hat, habe ich vor allem auch die Freizeit mit meinen Freunden und die Reise nach Machu Picchu genossen. Besonders positiv empfand ich, dass in Südamerika Arbeits- und Privatleben nicht so strikt voneinander getrennt sind wie in Deutschland. Ich habe dort sehr gute Freunde gewonnen.« Judith Kennerknecht, Siemens AG

Welcome to Miami!

»Ich habe mich bewusst für das kleine Regionalbüro in Miami entschieden, um das Arbeiten in einem völlig anderen Umfeld kennenzulernen. Meine Aufgabengebiete bei der Porsche Latin America, Inc. umfassten Tätigkeiten aus den Bereichen Sales und After Sales. Das Spektrum reichte von der rein operativen Betreuung der jeweiligen Märkte bis hin zur strategischen Mitgestaltung neuer Projekte. Aufgrund der interessanten Inhalte meines Praktikums bin ich nach meiner Diplomarbeit bei der Porsche AG im Bereich After Sales eingestiegen.« Denis Ran?ak, Dr. Ing. h. c. F. Porsche AG

Bella Italia!

»Ich habe in Turin im Team Group Employer Branding an der Positionierung der UniCredit als Arbeitgeber in Europa mitgewirkt. Ich konnte insbesondere zu Projekten im Rahmen der Online-Kommunikation beitragen, wie etwa dem Relaunch der Europäischen Karriere-Website. Zu Beginn des Praktikums habe ich kaum Italienisch gesprochen – also musste ich mich öfters mit Händen und Füßen ausdrücken. Da unsere Konzernsprache Englisch ist, hatte ich während der Arbeit aber keine Probleme.« Gunnar Lübbe, UniCredit

Lebanon in Amerika

»Ich habe fast ausschließlich in Teams mit Mitarbeitern unterschiedlichster Nationen gearbeitet. Auch nach der Arbeit habe ich viel mit Kollegen unternommen, was mir einen authentischen Einblick in die Arbeitswelt und das private Leben auf der anderen Seite des Atlantiks brachte. Meine Freizeit konnte ich auch dazu nutzen, Land und Leute auf eigene Faust zu erkunden. Die unterschiedlichen Eindrücke, von der amerikanischen Landidylle bis hin zu den nahen Großstädten New York und Washington DC, machten meinen Auslandsaufenthalt zu einer interessanten Erfahrung – beruflich und persönlich.« Martin Spier, Schott AG

Polnischer Bigos

»Nach meinem Auslandspraktikum in Posen wusste ich genau, was ein Wirtschaftsprüfer macht. Weil viele Rechnungslegungsnormen weltweit gelten, nützen mir meine Kenntnisse aus Polen auch hier in Deutschland. Und dann natürlich die Sprachkenntnisse: Bei vielen Mandaten in Polen wird als Arbeitssprache Englisch gesprochen. Das hat nicht nur meinen Fachwortschatz erweitert, sondern mein Englisch auch insgesamt viel besser gemacht. Beim Kontakt mit internationalen Mandanten hilft mir das heute enorm. Polnisch konnte ich zwar schon vorher. Nach fast einem halben Jahr Polen fällt es mir heute aber sehr leicht, mich mit den Kollegen in Polen auch in ihrer Muttersprache auszutauschen. Gerade bei komplizierten Problemen erleichtert das die Dinge erheblich.« Raphael Niecko, PwC

Viva Espana!

»Die ersten sechs Monate des Traineeprogramms waren besonders aufregend, da mir Sixt die Möglichkeit gegeben hat, vielfältige Eindrücke vom Unternehmen und seinen Standorten zu sammeln und eigenverantwortlich arbeiten zu können. In dieser Zeit war ich jeweils zwei Monate in Madrid, Barcelona und Palma de Mallorca eingesetzt. Ich konnte nicht nur unternehmensintern viele Erfahrungen sammeln und wichtige berufliche Kontakte knüpfen, sondern auch mein Spanisch verbessern. Sixt hat mir relativ schnell Verantwortung übertragen und mich als Junior Filialleiterin in Barcelona eingesetzt. Für mich war es Glück, ausgerechnet dorthin zu kommen, weil mir die Stadt besonders gut gefällt.« Christina Röscher, Sixt

Wundervolles Warschau!

»Ein dreimonatiger Auslandsaufenthalt in einem europäischen Markt ist im Traineeprogramm bei Nestlé fest eingeplant. Der polnische Markt bietet eine starke Dynamik und hohe Wachstumspotenziale. Nestlé ist dort mit der kulinarischen Marke Winiary stark in den Köpfen der Verbraucher verankert, ähnlich wie Maggi in Deutschland. Abseits von der Arbeit hat mich Polen auch sehr interessiert. Natürlich habe ich im Vorhinein auch mit anderen Trainees gesprochen, die bereits ihre Auslandsstation absolviert hatten und ihre Erfahrungen weitergeben konnten.« Robert Bolz, Nestlé

Shanghai noon!

»Das Spannendste an meinem Praktikum bei Bayer Business Consulting in China war die Mischung aus europäischen und chinesischen Arbeitskollegen. Die Unterschiede in Mentalität, Arbeitsweise und dem täglichen Umgang miteinander im Team waren wirklich faszinierend und sorgten für viele amüsante Situationen im Büro. Ein Praktikum im Ausland ermöglicht einem, sich nicht nur beruflich, sondern auch persönlich weiter zu bilden und ich bin sehr dankbar dafür, dass Bayer mich so toll unterstützt hat und mir diese Erfahrung möglich gemacht hat.« Gina Diestelhorst, Bayer Businesses GmbH  

Indonesische Offenheit pur

»Ein Auslandsaufenthalt, sei es ein Auslandspraktikum oder ein Auslandssemester, ist sicher ein Pluspunkt, wenn man bei einem international aufgestellten Unternehmen arbeiten möchte. Die interkulturellen Erfahrungen, die man gewinnt, können nützlich für die Zusammenarbeit sein. Daher kann ich es jedem ans Herz legen, eine solche Erfahrung zu machen, dabei seinen eigenen Horizont zu erweitern und mehr Offenheit und Verständnis für fremde Kulturen und die dahinter stehenden Menschen zu entwickeln.« Suzan Erbil, Allianz Deutschland AG

Brasilianische Lebensfreude

Warum haben Sie sich für einen Auslandsaufenthalt in São Paulo, Brasilien entschieden?

Ich habe nach einer echten persönlichen und beruflichen Herausforderung gesucht. Die Idee war, Erfahrung in einem der weltweit größten Wachstumsmärkte zu sammeln, einem der BRIC Länder (Brasilien, Russland, Indien, China). Und einem Land, das kulturell und wirtschaftlich ganz anders tickt als Deutschland. Da passte es gut, dass Brasilien auch für Philips ein ganz wichtiger Markt ist. Denn in der neuen Firmenzentrale in São Paulo werden Aktivitäten nicht nur für Brasilien sondern für ganz Lateinamerika gesteuert.

Was haben Sie in der Zeit während Ihres Auslandsaufenthalts am meisten genossen?

Zunächst natürlich die unglaubliche Lebensfreude der Brasilianer. Und im Arbeitsleben vor allem die „Can-Do“-Einstellung: Alles was man anfasst, wächst. Nichts ist unmöglich! Sofort wurde ich in ein Projekt zur Markteinführung der innovativen LED-Lichttechnologie eingebunden. Und nach nur kurzer Zeit habe ich (dafür) schon richtig viel Verantwortung übertragen bekommen...

Inwieweit haben Sie durch den Auslandsaufenthalt etwas für Ihre Stelle/Position in der Heimat lernen können?

Die Mentalität der Brasilianer hat mich umdenken gelernt. Ich bin ganz alleine dort hingefahren, in meinem Team waren hauptsächlich Brasilianer und keine Deutschen. Aber „einsam“ habe ich mich deshalb nie gefühlt. Schon am 1. Wochenende hat mich die Personal-Chefin auf einen Kaffee zu sich nach Hause eingeladen. Heute bin ich offener und kreativer. Zum Beispiel scheue ich mich nicht mehr davor, unkonventionelle Weg zu denken, wenn es um neue Projekte und Herausforderungen geht. Außerdem habe ich ein internationales Netzwerk aufgebaut, von dem ich auch in Zukunft noch beruflich profitieren werde.

Julia Haefeli, Trainee Marketing & Sales, Philips Deutschland


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