Weltweit warten Gelegenheiten

Und fast überall gibt es PwC. Mit dem Programm Stairway entdecken Praktikanten persönliche Herausforderungen in Hotspots überall auf der Welt.

Noch während des Studiums im Ausland zu arbeiten, davon träumen viele Studenten. Für Kathrin Weyland wurde dieser Traum wahr. Dank der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC flog sie für zwei Monate über den großen Teich.

In Washington D. C. mit offenen Armen empfangen

In der ersten Woche des sogenannten ›Stairway‹-Praktikums standen Schulungen auf dem Programm, an denen sie zusammen mit ihren amerikanischen Praktikanten-Kollegen teilnahm. So konnte die 25-Jährige gleich zu Beginn viele Freundschaften knüpfen. Auch im Job war sie von Anfang an voll integriert und arbeitete in zwei verschiedenen Prüfer-Teams bei zwei verschiedenen Mandanten mit. Einer war die amerikanische Tochter eines deutschen Konzerns, der andere ein amerikanisches Unternehmen.

»In den Teams herrschte eine super Stimmung – trotz langer Arbeitstage. Ich habe meinen Kollegen ein bisschen Deutsch beigebracht, dafür gab es im Austausch amerikanischen Slang«, erinnert sich Weyland.

Mit den Teamkollegen hat sie sich auch nach der Arbeit auf Entdeckungstour in den amerikanischen Alltag begeben – und ist zum Beispiel mit zum ›Hot Yoga‹ gegangen, bei dem der Raum auf rund 35 Grad Celsius geheizt wird – oder zum Burger-Essen. Ergebnis ihres Aufenthalts in der amerikanischen Hauptstadt? »Die Arbeit in Washington hat meinen Blick auf die Wirtschaftsprüfung um die internationale Dimension erweitert«, sagt sie.

Auch eine etwas andere Arbeitsweise ist ihr nunmehr vertraut: »Die amerikanischen Regeln zur Wirtschaftsprüfung habe ich ›on the job‹ im Austausch mit den Kollegen gelernt. Die Arbeitsweise ist dort ein bisschen anders, die Prüfer nehmen mehr Stichproben, in Deutschland geht man tendenziell eher analytisch an die Prüfung heran. Auffällig ist in den USA die alltägliche Freundlichkeit und Offenheit der Menschen, nicht nur im Beruf, sondern zum Beispiel auch an den Kassen der Supermärkte.«

Berufswunsch: Wirtschaftsprüferin

Zudem bleiben Eindrücke von der zweiten Amtseinführung Präsident Obamas, ein deutlich erweiterter englischer Wortschatz fürs Prüfungsbusiness sowie Kontakte zu ehemaligen Kollegen, die das Praktikum überdauert haben. Derzeit macht Weyland ihren Master in Betriebswirtschaft an der Universität Münster. Die Monate in den USA haben ihren Berufswunsch gefestigt: Weyland möchte Wirtschaftsprüferin werden. »Am liebsten bei PwC und langfristig gerne mit internationalem Horizont«, sagt sie.

Denn auch darin liegt der Sinn des Praktikantenprogramms Stairway. Es soll nicht nur dazu dienen, talentierten Nachwuchskräften die Chance zu geben, mitten im Studium für zwei bis sechs Monate im Ausland zu arbeiten. Über ›Keep in Touch‹, einen weiteren PwC-Programm, bleiben die Stairway-Teilnehmer im Blickfeld der PwC-Recruiter – auch weit über das Praktikum hinaus. An möglichen Einsatzfeldern und Einsatzorten mangelt es interessierten Studenten nicht. Grundsätzlich kann das Praktikum in allen drei Geschäftsfeldern der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft absolviert werden, also in Wirtschaftsprüfung und prüfungsnahen Dienstleistungen (Assurance), Steuer- und Rechtsberatung (Tax & Legal) sowie Unternehmensberatung (Advisory). Und bei der Suche nach dem Praktikumsort kommen mehr als zehn Länder rund um den Globus verteilt in Frage, von Nachbarländern wie Frankreich und der Tschechischen Republik über Südafrika, China, Spanien und den USA.

Drei Monate in der Steuerberatung in Shanghai

»Mein Arbeitsplatz lag mitten im Zentrum von Shanghai. Im elften Stock saßen mit mir zusammen 80 Kollegen im Großraumbüro – vor allem Chinesen. Ich habe unter anderem einen Fachartikel über aktuelle Steuerentwicklungen in China für deutsche Mandanten von PwC geschrieben«, blickt die Sylvia Liwowski zurück.

Erfreulich empfand die 23-Jährige vor allem den Umgang mit ihren neuen Kollegen vor Ort: »Meine Kollegen haben mich dabei unterstützt – wie auch im Alltag: Gar nicht so leicht zum Beispiel, im Supermarkt einzukaufen, wenn man nicht lesen kann, was in den Packungen steckt. Schön war das regelmäßige Business-Lunch mit den Kollegen, in Shanghai war das wie Tapas essen – sehr gesellig, mit vielen kleinen Schälchen auf dem Tisch.«

Wirtschaftsprüfung in Prag

Tobias Mann zieht ein durchweg positives Fazit seines Praktikums: »Die Betreuung während des Programms ließ keine Wünsche offen, sowohl im Vorfeld als auch vor Ort. Manchmal war es schon eine Herausforderung, beim Mandanten die Unterlagen zur Buchhaltung auf Tschechisch zu verstehen. Aber meine Kollegen haben für mich dann ins Englische übersetzt.« Zudem kam der Student in den Genuss, den Jahreswechsel im einmaligen Prager Ambiente zu erleben. »Das war mein persönliches Highlight. Ich habe mit meiner Freundin in einem Restaurant mit Blick auf die Altstadt gefeiert – und dort das Feuerwerk zum Jahresende erlebt«, blickt Mann fast schon etwas wehmütig zurück.


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