Zehn Dinge, die du im Ausland vermeiden solltest

Manche Dinge, solltest du bei geschäftlichen Terminen im Ausland unterlassen, um keinen Fauxpas zu begehen. Zum Beispiele diese zehn

  1. Am Tisch die Nase putzen (China). Grund: Gilt als absolut unhöflich. Wem die Nase läuft, der sollte sich auf das stille Örtchen zurückziehen. Tempo zücken, schnäuzen und vielleicht gar noch das Werk im Taschentuch betrachten, bevor es wieder in die Hosentasche wandert – geht gar nicht.
     
  2. Witze als Eisbrecher im Geschäftstermin vom Stapel lassen (Singapur). Grund: Geschäftspartner aus Singapur bevorzugen zügige und zielgerichtete Verhandlungen, zu viel Smalltalk ist störendes Beiwerk.
     
  3. Einladung in die Sauna grundlos ausschlagen (Finnland). Grund: Die Einladung ist eine Ehre, und ohne Grund zu kneifen, eine Beleidigung. Wer nicht mag, darf aber ein körperliches Unwohlsein vorschieben.
     
  4. Daumen nach oben halten (Südeuropa, Türkei, Iran, Syrien). Grund: Gilt als vulgär, in der Türkei sogar als Aufforderung zu einer homosexuellen Handlung.
     
  5. Zum Geschäftsessen auf Pünktlichkeit pochen (Brasilien). Grund: Auch wer erst zwei Stunden später erscheint, gilt noch nicht als zu spät. Man selbst sollte dieses Verhalten allerdings nicht an den Tag legen, sonst wird das als Affront aufgefasst, denn: Brasilianer wissen um die deutsche Pünktlichkeitsliebe.
     
  6. Alles aufessen (Ägypten). Grund: Einen letzen Rest übrig zu lassen, gilt als höflich, sonst macht es den Eindruck, als habe der Gastgeber nicht für genug Essen gesorgt.
     
  7. Direkte Kritik üben (Italien). Grund: Italiener wahren gern ihre ›Bella Figura‹. Daher bei Schwierigkeiten lieber etwas mehr diplomatisches Fingerspitzengefühl an den Tag legen.
     
  8. Einfach knallhart Nein sagen (Südafrika). Grund: Das kann brüskieren. Sanfte Formulierungen sind gefragt, lieber Alternativen vorschlagen, als etwas einfach nur abzulehnen.
     
  9. Blumen schenken (China). Grund: Die werden im Reich der Mitte nur zu Beerdigungen verschenkt. Besser: Das richtige Geschenk (Pralinen, Bonbons, Füllfederhalter) in rotes, gelbes oder rosafarbenes Papier einpacken. Diese Farben sind positiv besetzt und erfreuen das Gegenüber garantiert.
     
  10. Zur Begrüßung die Hand schütteln (Japan). Grund: Hier wird sich verbeugt. Je tiefer, desto mehr Respekt bringt man seinem Gegenüber entgegen.

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