pixabay

Karriereprogramme speziell für Frauen

Deutschland diskutiert über die Frauenquote – derweil haben Verbände, Wirtschaft und Institutionen schon zahlreiche Karriereprogramme speziell für Frauen ins Leben gerufen


Bosch

Männer sind anders – und Frauen auch. Deshalb berücksichtigt das ›Business Women's Program‹ die unterschiedlichen Perspektiven der beiden Geschlechter. Neben umfassenden Seminaren zur Weiterentwicklung der eigenen Führungspersönlichkeit ist im Programm auch Mentoring für Frauen aller Hierarchiestufen enthalten.
 

Commerzbank

Der Vorstand spricht sich mit dem 2009 initiierten Projekt ›Frauen in Führungspositionen‹ klar für mehr Weiblichkeit in der Chefetage aus. In Workshops, Mentoringprogrammen und der Initiative ›Courage‹, einem Netzwerk von Commerzbankerinnen, wird Frauen Mut gemacht, stärker verantwortungsvolle Positionen zu übernehmen.
 

Dell

Von Frauen für Frauen: Im Mentoring- Programm bei Dell ›Taking the Stage‹ schulen weibliche Führungskräfte die zukünftigen Mitarbeiterinnen in der Führungsspitze. Aufgrund des positiven Feedbacks der Teilnehmerinnen gibt es inzwischen auch schon das Folgeprogramm ›Embracing the Stage‹.
 

Deutsche Bank

Gerade Dienstleistungsunternehmen sollten die Vielfalt ihrer Kunden auch im eigenen Betrieb spiegeln, ist man bei der Deutschen Bank überzeugt. Deshalb hat der Vorstand sich verpflichtet, die Anzahl der Frauen in Führungspositionen deutlich zu erhöhen. Mit dem ATLAS-Programm zum Beispiel werden jedes Jahr mögliche Kandidatinnen für die Führungsspitze ausgebildet.


Deutsche Post

Auf nationale und internationale Mentoring-Programme setzt die Deutsche Post, um Frauen gezielt zu fördern. Im kommenden Sommer geht noch ein weiteres Programm an den Start. Außerdem unterstützt das Unternehmen Familien mit Kindern bei der Suche nach optimalen Betreuungsplätzen und mit flexiblen Arbeitszeitmodellen.
 

Deutscher Akademikerinnenbund

Jede Menge Stipendien gibt es für den weiblichen akademischen Nachwuchs. Der Akademikerinnenbund vergibt zum Beispiel in unregelmäßigen Abständen Stipendien an Studentinnen und Doktorandinnen aller Fachrichtungen. In Höhe des BAföG-Satzes werden die Stipendiatinnen ein Jahr lang finanziert. Ernst&YOung Mit einem speziellen Programm hilft
 

Ernst&Young

Frauen auf die Karrieresprünge: ›EMEIA Women's Leadership Program‹ stärkt das Selbstvertrauen des weiblichen Führungsnachwuchses, identifiziert Karrierewege und hilft bei der Strategieentwicklung, die gesteckten Ziele zu erreichen.

 

Essec business school

Auch Hochschulen machen Frauen für Führung fit: ESSEC bereitet kompetenten weiblichen Nachwuchs mit speziellem Training auf operative, administrative und exekutive Führungspositionen vor. ›Women Be European Board Ready‹ coacht die Teilnehmerinnen über fünf Monate hinweg.
 

Henkel

Bei Henkel ist ›Diversity‹ eine Einstellung und keine kurzfristige Maßnahme. Neben seiner Mitgliedschaft in diversen internationalen Netzwerken zur Frauenförderung bietet das Unternehmen Frauen in Führungspositionen im internen Netzwerk ›Women in Leadership‹ eine Plattform für die aktive Karriereplanung.
 

IBM

Chancengleichheit hat hier eine lange Tradition: »Gleiche Arbeit für gleichen Lohn« sagte der IBM-Gründer seinen Mitarbeiterinnen schon 1934 zu. Heute berät zum Beispiel das ›German Women's Leadership Council‹ die Geschäftsführung in allen frauenrelevanten Themen.
 

L'Oréal

Frauen mit Kindern vor! L'Oréal vergibt in Zusammenarbeit mit der Unesco und der Christiane Nüsslein-Volhard-Stiftung in Deutschland jedes Jahr drei Stipendien á 20.000 Euro für exzellente Doktorandinnen mit Kindern, die auf dem Gebiet der experimentellen Naturwissenschaften forschen.
 

Merck

43 Prozent Frauen arbeiten bei Merck insgesamt - in Führungspositionen ist der Anteil aber noch zu gering, meint der Vorsitzende der Geschäftsleitung, Dr. Karl-Ludwig Kley. Deswegen gibt es im Unternehmen seit kurzem den Posten des 'CDO' - des Chief Diversity Officers. Außerdem laufen bereits jede Menge Förderprogramme für weibliche Nachwuchsführungskräfte und Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie oder zum Überwinden stereotyper Rollenbilder. 
 

Microsoft

Die Führungsstruktur spricht für sich: Im 15-köpfigen Managementteam von Microsoft sind aktuell sieben Frauen beschäftigt – fünf davon haben Kinder. Und hier verdienen die Damen genauso viel wie ihre männlichen Kollegen. Mit Trainings, Coachings und Mentoringprogrammen will Microsoft seine Frauenquote noch weiter steigern.
 

MTU Aero Engines

Die MTU Studien-Stiftung setzt schon an, bevor junge Frauen überhaupt ins Unternehmen kommen und fördert die fachlichen und persönlichen Kompetenzen angehender Ingenieurinnen – mit Stiftungstagen, Coachings, Büchergeld, Auslandspraktika und der Betreuung von Abschluss- oder Doktorarbeiten.
 

Roland Berger

FORWARD steht für ›For Women: Attracting, Retaining, Developing‹. Unter dieser Maxime will Roland Berger den Beraterberuf für Frauen genauso interessant machen wie für Männer und den Anteil des weiblichen Nachwuchses auf allen Funktionsebenen steigern – mit Coaching-Programmen, Events und Netzwerktreffen.
 

RWE

Individuelle Förderung bei RWE: Im ›Executive Mentoring Program‹ unterstützt je eine Top-Führungskraft eine weibliche Nachwuchsführungskraft in ihrer persönlichen und beruflichen Entwicklung. Reger Erfahrungsaustausch unter vielen herrscht dagegen im ›Senior Women Network‹, in dem etwa 90 leitende Mitarbeiterinnen Mitglied sind.
 

Siemens Management Consulting

Die ›Women's Initiative‹ veranstaltet Recruiting- Events und fördert Frauen durch Trainings, Coachings und Mentoring-Programme. Auf regelmäßigen Treffen können die Nachwuchskräfte kompetente ›Role Models‹ kennenlernen. Der Familienservice von SMC hilft Müttern, geeignete Betreuungsplätze für ihren Nachwuchs zu finden. Gleichzeitig können auch alle Betreuungsangebote von Siemens genutzt werden.
 

Stadtwerke München

Auf gezielte Förderung ihres Nachwuchses setzen die Stadtwerke München: Als Teilnehmer des ›mentorING‹- Programms der TU München bereiten sie Studentinnen technischer Fachrichtungen mit Mentoren auf ihren Berufseinstieg vor. Der persönliche Kontakt steht auch im Vordergrund beim Cross-Mentoring, das junge Frauen in Führungspositionen fördert.
 

Vodafone

Bei allen Förderprogrammen für Nachwuchskräfte achtet Vodafone auf eine Gleichverteilung der Geschlechter: Derzeit ist etwa die Hälfte der Trainees weiblich. Und die Führungsspitze will noch mehr Frauen – im aktuellen Geschäftsjahr soll jeder Geschäftsführer mindestens eine weibliche Führungskraft mehr als bisher an sich berichten lassen.


Anzeige

Anzeige