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Arbeitsmarktreport für Ingenieure 2019: Das sagen Personalexperten

Der Arbeitsmarkt 2019 für Ingenieure: Unternehmen nehmen Stellung zu allen wichtigen Fragen rund um Neueinstellungen, Bewerberskills und erwünschten Praxis- und Auslandserfahrungen

Für welche Schwerpunktgebiete suchen Sie aktuell nach ingenieurwissenschaftlichem Nachwuchs?

»Wir suchen Nachwuchskräfte aus den MINT-Fächern für folgende Bereiche im Automotive Software-Umfeld: Automated Driving, Vehicle Infrastructure, Connected Car, Systems Engineering und User Experience.«
Beate Labandowsky, Elektrobit

»Die Lufthansa Technik sucht derzeit vor allem Produkt- und Entwicklungsingenieure für die technische Betreuung unserer Kundenflotten sowie den Ausbau von neuen Flugzeugen oder die Entwicklung neuer luftfahrttauglicher Kabinenprodukte. Nicht zu vergessen sind die Bereiche IT und Logistik, aber auch im Key Account Management sind Ingenieure bei uns sehr gefragt.«
Martin Horn, Lufthansa Technik

»Wir stellen aktuell Ingenieure für die Bereiche Big Data Analytics, Cyber Security, Hardware, Künstliche Intelligenz und Software ein.«
Carlos-Javier Moran-Iglesias, Reinhausen

»Im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung unseres Geschäftes brauchen wir junge Ingenieure, die neben dem klassischen Maschinenbau auch über Fachwissen in Elektronik, Hydraulik oder in digitalen Disziplinen wie der Künstlichen Intelligenz, Softwareentwicklung oder Big Data verfügen. Natürlich erstellen wir einen Jahresplan für unsere Neueinstellungen, sind aber grundsätzlich offen für interessante Bewerber – wenn jemand zu uns passt, findet er auch einen Weg ins Unternehmen.«
Hauke Wellhöner, Wacker Neuson

»Wir stellen regelmäßig ingenieurwissenschaftlichen Nachwuchs ein, insbesondere mit den Schwerpunkten Chemie, Verfahrenstechnik, Kunststofftechnik und Wirtschaftsingenieurwesen.«
Caroline Czech, Albis Plastic

»Wir suchen insbesondere für unsere neuen Bereiche Ultra Lightweight Composites, Battery Powercase Systems und Commercial Vehicles laufend Ingenieure. Diese kümmern sich vor allem um Entwicklungen zur Gewichtsreduzierung bei Fahrzeugen, um eine Verringerung des Schadstoffausstoßes zu ermöglichen. Da fünfzig Prozent der Fahrzeugkäufe von Frauen entschieden werden, ist für uns gerade auch in der Forschung und Entwicklung die weibliche Perspektive sehr wichtig.«
Andreas Marti, Faurecia Automotive

»Wir haben immer wieder spannende Aufgaben in der Betriebstechnik/Instandhaltung; Fertigungstechnik/Automation, dem Technischen Vertrieb, im Engineering und der Planung oder Entwicklung. In den letzten Jahren wurden bei Roche in Deutschland durchschnittlich mindestens 150 Mitarbeiter der Fachrichtung Ingenieurwesen eingestellt. So wird es sicherlich auch im nächsten Jahr wieder sein.«
Christina Maurath, Roche Diagnostics

»Absolventen, die fundiertes Know-how, Leistungsfähigkeit, Begeisterung und kreatives Denken mitbringen, geben wir immer die Möglichkeit, praktische Erfahrungen zu sammeln und ihr Fachwissen unter Beweis zu stellen. Wir werden viele Positionen neu besetzen und streben an, auch zusätzliche Einstiegsmöglichkeiten zu kreieren,
sodass erfolgreiche Studenten nach Studienabschluss in diesen Nachwuchsförderungsprogrammen starten können.«
Peter Sebastian Krause, Rheinmetall Group

»Schaeffler bietet Einstiegsmöglichkeiten in vielen Disziplinen. Da in den Bereichen E-Mobilität und Digitalisierung in den nächsten Jahren das größte Wachstum zu erwarten ist, suchen wir in diesen Bereichen
den meisten ingenieurwissenschaftlichen Nachwuchs. Im Jahr 2018 haben wir circa 300 Absolventen eingestellt. Auch das neue Jahr wird Bewerbern viele Möglichkeiten bieten.«
Lothar Langer, Schaeffler

»Derzeit planen wir circa zwanzig Neueinstellungen in den Bereichen Radar Engineering, Spectrum Dominance, IFF und Customer Support/ Services.«
Michael Schlüpmann, Hensoldt

»Als Dienstleister im stetig wachsenden Nischenmarkt der grabenlosen Kanalsanierung suchen wir insbesondere Bau- und Umweltingenieure. Ihr Einsatz als Bauleiter in der Planung, Abwicklung und Abrechnung verschiedenster Sanierungsmaßnahmen ist an elf unterschiedlichen Standorten deutschlandweit möglich. Für 2019 planen wir mindestens zehn Einstellungen von ambitionierten Ing-Absolventen.«
Rudolf Feldmeier, Aarsleff Rohrsanierung

»Wir bieten Absolventen der Fachrichtungen Elektrotechnik, Mechatronik und Maschinenbau die besten Voraussetzungen für einen erfolgreichen Karrierestart mit langfristig spannenden Perspektiven.
Besonders die Schwerpunkte Informationstechnik und Elektromobilität stellen im nächsten Jahr unseren größten Wachstumsmarkt dar – hier planen wir, mehrere Hundert neue Mitarbeiter einzustellen.«
Birthe Kuhlenbeck, Edag

Stichwort Digitalisierung: Was sind die größten Herausforderungen für junge Ingenieure?

»Die mit der Digitalisierung einhergehenden immer schnelleren Veränderungen verlangen allen Berufsgruppen deutlich mehr Flexibilität und Lernbereitschaft ab. Ingenieure sind mit der Herausforderung konfrontiert, die Chancen der Digitalisierung zu begreifen und in neue Geschäftsmodelle umzusetzen. Dabei kommt es auf eine sehr konsequente Kundenorientierung an, denn es gilt, die Innovationen zu entwickeln, die der Markt auch wirklich braucht. In diesem Zusammenhang hat die interdisziplinäre Zusammenarbeit – der Blick über den Tellerrand – enorm an Bedeutung gewonnen.«
Eckhard Stach, Wago

»Egal ob kleine Sanierungsprojekte in der Gemeinde oder ganzheitliche Konzepte in der Industrie: Effizient und nachhaltig umgesetzte, grabenlose Kanalsanierung ist untrennbar mit der Digitalisierung verbunden. Dies betrifft unter anderem moderne Kommunikationskanäle, lückenlose und belastbare Dokumentation in Echtzeit, Maßnahmen zur Erhöhung der Arbeitssicherheit oder Erleichterung körperlich schwerer Tätigkeiten. Hier sind auch die jungen Ingenieure gefragt, um analytisch Prozesse zu erfassen, Potenzial aufzuzeigen sowie sich aktiv und kreativ in die Umsetzung einzubringen.«
Rudolf Feldmeier, Aarsleff Rohrsanierung

»Die große Herausforderung für junge Ingenieure liegt in der Komplexität und dem Verstehen der Zusammenhänge in einem technologisch sehr anspruchsvollen Umfeld. Hierbei geht es nicht nur um die Zusammenhänge in der Verknüpfung von Daten im landwirtschaftlichen Umfeld, sondern auch um die Digitalisierung der Claas-Produktionsstätten.«
Christopher Molinari, Claas

»Für unsere Branche, die Baumaschinenindustrie, bezieht sich Digitalisierung nicht mehr nur auf die technische Weiterentwicklung der Produkte, sondern ganz klar auf die Kundenorientierung und neue Geschäftsmodelle. Junge Ingenieure müssen unser Geschäftsmodell schnell durchdringen, die Herausforderungen unserer Kunden erkennen und kreativ antizipieren, welche Daten konkreten Kundennutzen stiften könnten.«
Hauke Wellhöner, Wacker Neuson

»IT und Fertigungstechnik verschmelzen zunehmend: Produktionseinheiten werden global vernetzt und organisieren sich selbstständig. Geräte kommunizieren autonom untereinander. Junge Ingenieure müssen sich daher zunehmend fächer- und bereichsübergreifend bewegen und auf ständig neue (Schnittstellen-)Themen einstellen. Offenheit für Neues wird zu einer der wichtigsten Fähigkeiten.«
Stefanie Schiebol, Sew Eurodrive

»Viele Berufsbilder werden sich verändern oder auch auflösen und neue Berufe entstehen. Grundsätzlich wird die Geschwindigkeit der Veränderung signifikant steigen. Daher sind die Kompetenzen Offenheit, Neugier und Resilienz entscheidend, um den Arbeitsplatz in der Zukunft zu gestalten und vor allem zu sichern. Kommunikation und Transparenz helfen dabei. Deshalb werden sich auch Organisationsstrukturen verändern, wobei agile Teamstrukturen helfen. Die klassische Hierarchie wird verschwinden: Führungskräfte werden die Teams kollaborativ führen und immer häufiger die Rolle eines Coaches einnehmen müssen. Darauf müssen sich junge Ingenieure einstellen und das eigene Rollenverständnis herausarbeiten, regelmäßig auf den Prüfstand stellen und mit Kollegen kalibrieren.«
Michael Schlüpmann, Hensoldt

»Der Wechsel vom theoretischen Studium zum praktischen Umsetzen im Beruf war schon immer herausfordernd. Heute ist jedoch die Geschwindigkeit, mit der sich Technik und Fähigkeiten weiterentwickeln, so hoch wie noch nie. Um die Innovationen in einem Unternehmen vorantreiben zu können, ist eine permanente persönliche Weiterentwicklung unerlässlich. Resilienz ist zudem mehr denn je ein wichtiges Thema. Denn um den entscheidenden Schritt voraus zu sein, müssen Ingenieure auch den Mut haben, Neues zu wagen und in Kauf nehmen, dass etwas nicht (gleich) funktioniert.«
Birthe Kuhlenbeck, Edag

»Ingenieure müssen Abstand vom klassischen Ingenieursdenken bekommen. Die Vorgehensweise, bei der Ingenieure fertige Konstrukte entwickeln, die erst nach dem kompletten Entwurf umgesetzt werden, tritt immer mehr in den Hintergrund. Das bedeutet, dass es kein ›fertig‹ mehr gibt, sondern schrittweise immer weiter entwickelt und angepasst werden muss. Außerdem werden IT-Kenntnisse immer wichtiger.«
Bernd Konschak, Weidmüller

»Daten und Digitalisierung tragen unter anderem maßgeblich zur weiteren Modernisierung unserer Produktionsprozesse bei. Unsere Ingenieure müssen vorausdenken und vernetzt arbeiten. Auch der Dialog zwischen Mensch und Maschine stellt sicher in der Zukunft eine noch größere Herausforderung dar.«
Christina Maurath, Roche Diagnostics

»Durch die fortschreitende Entwicklung hin zu digital und autonom geprägter Mobilität verändern sich die Anforderungen an das Fahrzeug von morgen grundlegend. Der zunehmende Wunsch nach Individualisierung im Fahrzeuginnenraum, aber auch die Möglichkeiten, Daten zum Befinden der Fahrzeuginsassen oder zum Fahrverhalten zu erfassen und zu analysieren, bieten überaus spannende Themenfelder für junge Ingenieure.«
Andreas Marti, Faurecia Automotive

 

Stichwort Praxis- und Auslandserfahrung: Was ist erwünscht?

»Neben ausgeprägter Selbstständigkeit ist eine mindestens viermonatige Auslandserfahrung wichtig und erwünscht, um interkulturelle Erfahrung, neue Perspektiven und natürlich auch Sprachkenntnisse bei uns einzubringen. Auch Praxiserfahrung ist wichtig und erwünscht – hierfür bieten wir viele Möglichkeiten bereits während des Studiums an. Die praktische Anwendung der Theorie sowie ein umfassendes Wissen über Abläufe in der Industrie und im Forschungs- und Entwicklungsbereich sind unerlässlich.«
Andreas Marti, Faurecia Automotive

»Wir sind offen für Talente mit Auslandserfahrung. Diese ist aber nicht zwingend notwendig. Wichtiger ist uns Offenheit im Umgang mit anderen Kulturen, da wir ein sehr internationales Unternehmen sind.«
Beate Labandowsky, Elektrobit

»Erste Praxiserfahrung ist natürlich immer von Vorteil – es ist toll, wenn Bewerber schon während des Studiums über den Tellerrand schauen und ein bisschen Unternehmensluft schnuppern konnten. Auslandserfahrung ist sicherlich kein Muss, aber natürlich sehr nützlich, um uns zu zeigen, dass Kandidaten aufgeschlossen gegenüber fremden Kulturen und anderen Lebens- und Arbeitsweisen sind. Wir arbeiten sehr international, das gilt für alle Funktionen und Geschäftsbereiche.«
Nicole Castagné, Hella

»Praxis- und Auslandserfahrung deuten auf wichtige Persönlichkeitsmerkmale eines Bewerbers hin: Selbstständigkeit, Offenheit, Neugier und Anpassungsfähigkeit. Diese Erfahrungen sind aber nur ein Teil der Bewerbung und der Persönlichkeit. Die Stimmigkeit des Bewerbers mit dem gesuchten Profil und den Unternehmenswerten ist das Entscheidende.«
Carlos-Javier Moran-Iglesias, Reinhausen

»Praktische Erfahrung ist eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Bewerbung. Bewerber sollten mindestens ein Praktikum absolviert oder eine Abschlussarbeit in einem Unternehmen geschrieben haben. Auslandserfahrung ist von Vorteil – wir wissen aber auch, dass es nicht unbedingt einfach ist, diese im Rahmen des Studiums zu erlangen. Daher raten wir Studenten, sich im privaten Rahmen, etwa über Freiwilligeneinsätze, zu engagieren.«
Lothar Langer, Schaeffler

»Relevante praktische Erfahrungen in Form von Praktika oder Werkstudententätigkeiten sind eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Bewerbung bei uns. Dagegen sind Auslandserfahrungen keine zwingende Voraussetzung, sind aber für die Intensivierung der Englischkenntnisse und den Ausbau von interkulturellen Kompetenzen natürlich eine sinnvolle Unterstützung.«
Martin Horn, Lufthansa Technik

»Praktische Erfahrung macht Kandidaten selbstständiger und selbstbewusster. Für uns muss dies nicht im Ausland passieren, sondern kann durch persönliche Weiterentwicklung im Rahmen von Praktika, sozialem Engagement und vor allem Interesse am Fachgebiet an sich aufgebaut werden.«
Inga Anders, EFS

»Natürlich wollen auch wir gerne die besten Absolventen einstellen, die schon Praxiserfahrung vorweisen können. Aber wir setzen das nicht voraus; ebenso wenig wie fundierte Auslandserfahrung. Der Markt ist sehr eng, daher haben wir uns entschlossen, Absolventen auch Einstiegsmöglichkeiten anzubieten und ihnen dadurch eine praktische, berufliche und persönliche Weiterentwicklung in Deutschland und im Ausland zu ermöglichen. So schaffen wir uns die Talent-Pipeline, die wir brauchen.«
Peter Sebastian Krause, Rheinmetall Group

»Generell sind erste praktische Erfahrungen in Form von Praktika, Werkstudententätigkeiten oder universitärem Engagement wünschenswert. Auslandserfahrungen sind nicht zwingend erforderlich, dennoch ist eine räumliche Flexibilität von Vorteil, da wir als international aufgestelltes Unternehmen auch immer wieder interessante Stellen in unseren ausländischen Tochtergesellschaften haben.«
Caroline Czech, Albis Plastic

»Praktische Erfahrung macht Kandidaten selbstständiger und selbstbewusster. Für uns muss dies nicht im Ausland passieren, sondern kann durch persönliche Weiterentwicklung im Rahmen von Praktika, sozialem Engagement und vor allem Interesse am Fachgebiet an sich aufgebaut werden.«
Inga Anders, EFS

»Jede Praxiserfahrung ist wertvoll. Dabei muss sie nicht genau zum angestrebten Job passen, aber Absolventen sollten schon einmal echte Herausforderungen und Prozesse im Geschäftsleben erlebt haben. Ebenso ist  Auslandserfahrung sinnvoll, aber keine Bedingung. Wichtig sind uns Sprachkenntnisse, da wir bei Weidmüller sehr international arbeiten.«
Bernd Konschak, Weidmüller

»Auslandserfahrung ist immer wertvoll und kommt Kandidaten gerade in einem global agierenden Unternehmen mit internationalen Teams zugute, ist bei uns aber nicht zwingend erforderlich. Praxiserfahrung durch relevante Praktika, Werkstudententätigkeiten oder praxisorientierte Abschlussarbeiten hingegen sind schon deshalb ein entscheidender Vorteil, weil so auch Kandidaten bereits früh wissen, wo die eigenen Interessen und Stärken liegen.«
Birthe Kuhlenbeck, Edag

»Praxiserfahrung hilft auf jeden Fall, um sich schnell in Organisationsstrukturen einzufinden. Für uns ist die individuelle Persönlichkeitsentwicklung aller Mitarbeiter sehr wichtig. Ein Auslandsaufenthalt kann hier einen wertvollen Beitrag leisten, ist aber kein Must-have.«
Michael Schlüpmann, Hensoldt

»Claas ist ein global agierendes Unternehmen, das nahezu auf jedem Kontinent vertreten ist. Hierzu ist es notwendig, dass sich insbesondere junge Menschen frühzeitig mit anderen Kulturen auseinandersetzen. Je breiter die jungen Menschen sich hier aufstellen, desto attraktiver sind sie für die Unternehmen.«
Christopher Molinari, Claas

»Praxiserfahrung im angestrebten Umfeld ist bei uns in der Regel ein Pluspunkt neben Studienleistungen und Persönlichkeit. Bei der Auslandserfahrung kommt es immer auf das jeweilige Einsatzgebiet an. Grundsätzlich sehen wir Engagement neben dem Studium, sei es als Praxis- oder Auslandserfahrung, als wertvoll an.«
Stefanie Schiebol, Sew Eurodrive

»Wacker Neuson ist ein international tätiger Konzern mit über 50 Tochterunternehmen, 140 eigenen Vertriebsstandorten und acht Produktionswerken weltweit. Da ist Auslandserfahrung natürlich gerne gesehen, aber keine Einstellungsvoraussetzung. Viel wichtiger ist uns, Offenheit, Engagement und Einfühlungsvermögen für unsere vielfältigen Kulturen mitzubringen und Sprachbarrieren durch Fremdsprachenkenntnis möglichst zu umgehen.«
Hauke Wellhöner, Wacker Neuson

»Als Tochtergesellschaft eines großen dänischen Konzerns disponieren wir in Abhängigkeit von regionaler und saisonaler Auslastung europaweit Ressourcen. Dabei ist es für die Bauleitung hilfreich, Fremdsprachen zu sprechen und sich auf kulturelle Besonderheiten einstellen zu können. Insofern ist Auslandserfahrung von Vorteil, aber keine Voraussetzung. Ebenso verhält es sich mit ersten Praxiserfahrungen, die den Einstieg erleichtern, aber kein Ausschlusskriterium sind.«
Rudolf Feldmeier, Aarsleff Rohrsanierung

»Roche ist ein globales Unternehmen mit zahlreichen Schnittstellen innerhalb Deutschlands ebenso wie weltweit. Auslandserfahrung ist daher immer von Vorteil. Wir empfehlen zudem, bereits während des Studiums entsprechende Praxiserfahrung zu sammeln.«
Christina Maurath, Roche Diagnostics

 

Welche Soft Skills sollten Bewerber unbedingt mitbringen?

»Zu Sew Eurodrive passen Kandidaten, die mit Leidenschaft und Teamgeist die Welt der Antriebs- und Automatisierungstechnik voranbringen möchten. Neben dem entsprechenden fachlichen Hintergrund sind uns vor allem Engagement, Verantwortungsbewusstsein und Kommunikationsfähigkeit – auch bereichsübergreifend – wichtig.«
Stefanie Schiebol, Sew Eurodrive

»Jede Menge Teamgeist, ein innovatives Mindset, den unbedingten Willen, etwas bewegen zu wollen – so sieht unser idealer Bewerber aus. Außerdem sind uns Vertrauen und Verantwortung sehr wichtig: Mitarbeiter, die einen guten Job machen, bekommen bei uns schnell eigene Themen übertragen.«
Nicole Castagné, Hella

»Bei Edag sind Teamplayer gefragt, die eine offene Unternehmenskultur mit flachen Hierarchien zu schätzen wissen und schnell Verantwortung übernehmen möchten. Als Entwicklungspartner ist unser Anspruch, die Trends nicht nur mitzugehen, sondern frühzeitig zu identifizieren. Das setzt engagierte Mitarbeiter voraus, die Freude an stetiger Veränderung haben.«
Birthe Kuhlenbeck, Edag

»Der Erfolg einer Baumaßnahme hängt – neben der zeitgemäßen Technik, einer qualifizierten Anlagencrew und der fachlichen Qualifikation der Bauleitung – vor allem auch von Folgendem ab: Wie kommuniziere ich mit allen Beteiligten? Kann ich flexibel auf Änderungen reagieren? Wie transparent ist mein Verhalten? Stimmt die Balance zwischen Selbstständigkeit und Teamfähigkeit? Bin ich bereit, alternative Lösungen zu finden? Dafür suchen wir Persönlichkeiten mit dem Willen und der Leidenschaft, über den Tellerrand hinauszuschauen.«
Rudolf Feldmeier, Aarsleff Rohrsanierung

»In einem global wachsenden Unternehmen sind Respekt und die positive Auseinandersetzung mit anderen Kulturen wesentliche Voraussetzungen. Junge Menschen müssen offen und neugierig sein, nicht nur für neue Technologien, sondern auch für andere Menschen und Kulturen. Bei allen Möglichkeiten der weltweiten digitalen Vernetzung, darf nicht außer Acht gelassen werden, dass die Fähigkeit des persönlichen Socialising immer noch ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist, um gemeinsame Ziele zu erreichen.«
Christopher Molinari, Claas

»Bewerber sollten unbedingt Kreativität, Mut zur Innovation aber auch Einfühlungsvermögen und diplomatisches Geschick sowie die Kompetenz, in Teams zu arbeiten, mitbringen. Insbesondere für das agile Arbeiten werden diese Fähigkeiten immer wichtiger.«
Inga Anders, EFS

»Wir freuen uns über potenzielle neue Kollegen, die neben hoher fachlicher Kompetenz und einer analytischen, strukturierten sowie problemlösungsorientierten Arbeitsweise auch ein gutes Kontakt- und Kommunikationsverhalten mitbringen – dies ist zusammen mit interkultureller Sensibilität und Kompetenz auch aufgrund unserer internationalen Ausrichtung für eine gute und kollegiale Zusammenarbeit im Unternehmen essenziell. Die Fähigkeit zur Teamarbeit wird bei uns also sehr groß geschrieben, eigenständiges Arbeiten und Eigeninitiative sollten jedoch auch nicht fehlen.«
Martin Horn, Lufthansa Technik

»Unsere Key Values sind Ownership, Excellence, Collaboration & Innovation: Davon abgeleitete verwandte Soft Skills sind Leistungsbereitschaft, Leidenschaft, Neugier, Offenheit, starke Kommunikationsfähigkeit, Teamgeist und Verantwortungsbewusstsein.«
Michael Schlüpmann, Hensoldt

»Das kommt auf das Aufgabenfeld an. Teamfähigkeit ist sicherlich wichtig, aber auch flexibles Reagieren auf geänderte Anforderungen, Eigeninitiative und auch mal Querdenker sein. Nicht immer alte Wege gehen, sondern neue Lösungen suchen.«
Christina Maurath, Roche Diagnostics

»Es wird immer vernetzter und internationaler gearbeitet. Daher können die Soft Skills mit ausschlaggebend dafür sein, inwieweit junge Ingenieure den Herausforderungen gewachsen sind. Bei Schaeffler stehen Veränderungsbereitschaft und Kreativität im Fokus. Planerische und kommunikative Kompetenzen sowie Teamfähigkeit sind notwendig, um die komplexen Arbeitsaufgaben zu meistern. Außerdem sind uns  Zielorientierung, unternehmerisches Denken und Handeln aber auch soziale und interkulturelle Sensibilität wichtig.«
Lothar Langer, Schaeffler

»Die wichtigsten Soft Skills für uns sind Mobilität, Eigenständigkeit, Kreativität, Lern- sowie Teamfähigkeit – und natürlich eine ausgeprägte Neugier und Spaß daran, ausgetretene Pfade zu verlassen und Neues zu entwickeln.«
Andreas Marti, Faurecia Automotive

»Neuen und schnell wechselnden Aufgaben offen, motiviert und verantwortungsvoll zu begegnen.  Einfühlungsvermögen und die Fähigkeit zur Kommunikation und Zusammenarbeit sind Schlüsselqualifikationen
für erfolgreiche Teamarbeit. Kritikfähigkeit sowie Wagnis- und lebenslange Lernbereitschaft sind ebenso wesentliche Erfolgsfaktoren für die Zukunft.«
Carlos-Javier Moran-Iglesias, Reinhausen

»Wir suchen Mitarbeiter, die gerne über den Tellerrand schauen und frühzeitig Verantwortung übernehmen möchten. Für uns zählt nicht nur die reine fachliche Qualifikation, sondern auch die soziale Kompetenz.«
Caroline Czech, Albis Plastic

»Unsere Unternehmenswerte Kompetenz, Begeisterung, Unternehmertum und Agilität sind integraler Bestandteil unserer Unternehmenskultur. Wir freuen uns auf Kollegen, die offen für Neues sind, die ambitioniert, wissbegierig und engagiert ihre Zukunft gestalten möchten und im Team mit Fairness, Respekt, Vertrauen und Anerkennung zusammenarbeiten.«
Hauke Wellhöner, Wacker Neuson

»Um heute und in Zukunft erfolgreich zu sein, braucht es vor allem die Bereitschaft, zu kommunizieren, proaktiv in den Austausch zu gehen und voneinander zu lernen. Ingenieure entwickeln schon lange nicht
mehr im stillen Kämmerlein. Heute sind sie Teil eines großen Teams aus verschiedensten Bereichen, das gemeinsam Trends und Kundenbedürfnisse in Produkte und Services umsetzt. Bei uns sind Absolventen
willkommen, die Leidenschaft für Technik mitbringen und gern mit agilen Arbeitsmethoden in einer offenen Feedbackkultur arbeiten.«
Eckhard Stach, Wago

»Wir setzen auf Engagement und Leistungswillen, Lernbereitschaft, persönliche Integrität, ein gesundes Kommunikationsinteresse und die Fähigkeit zu wertbasierter Zusammenarbeit.«
Peter Sebastian Krause, Rheinmetall Group

»Zukunftsorientierung, Teamfähigkeit, Neugierde, analytische Fähigkeiten und eine schnelle Auffassungsgabe.«
Beate Labandowsky, Elektrobit

»Bei Weidmüller arbeiten wir viel in Teams und unsere Mitarbeiter übernehmen schnell Verantwortung. Daher sind gute Kommunikationsfähigkeit und Freude an Teamarbeit wichtig. Zu uns passen Mitarbeiter, die Lust haben, selbstständig etwas zu bewegen und die offen auf ihre Kollegen zugehen.«
Bernd Konschak, Weidmüller


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