Weiße Tasse mit dem Wort "begin" auf einem Holztisch.
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Drei Absolventen über ihren Berufseinstieg

Der Einstieg in die Arbeitswelt bringt einige Umstellungen mit sich. Drei MINT-Absolventen erklären dir, wie der Job-Einstieg bei ihnen war.

 

Kim Virginia Korrell ist Medical Trainee bei Novartis Pharma Deutschland

 

»Der Einstieg in den Job nach der Doktorarbeit war eine große Umstellung - aber auch nicht so schwierig wie in mancherlei HInsicht erwartet. Viele Trainees, so auch ich, sind für den Job nach Nürnberg gezogen und mussten sich neben dem Jobeinstieg erst mal in einer neuen Stadt eingewöhnen. Gerade durch das Traineeprogramm ist mir der Start in ein ausgeglichenes Sozialleben jedoch recht leichtgefallen. Ein großer Unterschied, der zwischen universitärem Arbeiten und der Industrie oft angeführt wird, sind die wesentlich weniger flexiblen Arbeitszeiten, aber bei Novartis haben wir als Mitarbeiter mehr Freiheiten als mir im Vorfeld oft erzählt wurde. Zum Beispiel ermöglicht mir das einmal wöchentliche Arbeiten im Homeoffice, Pendelzeit einzusparen. Lange Arbeitstage unter der Woche oder regemäßig Wochenendarbeit, wie bei vielen Doktoranden üblich kommen nur selten vor. Wenn das durch spannende Kongresse doch mal nötig ist, bekomme ich diese Zeit auch wieder ausgeglichen.«

 

Hakan Senkaya ist Experte für Businness Intelligence bei der HUK-Coburg

 

»Mein Einstieg verlief reibungslos: Durch die enge Kooperation zwischen der Hochschule Coburg und der HUK-Coburg war es mir möglich, meine Bachelorarbeit direkt im Unternehmen zu bearbeiten. Zudem bekommen Einsteiger auch einen Betreuer zur Seite gestellt, der einem den Einstieg in den Beruf maßgeblich erleichtert. Ich wurde von Anfang an voll in das Team integriert und konnte mich eigeninitiativ einbringen. So hatte ich direkt das Gefühl, dass ich ein vollwertiges und wichtiges Teammitglied bin. Die Themen sind umfangreicher und komplizierter als gedacht und können nur in einer gut funktionierenden Gruppe bewätligt werden. Bereits im Unternehmen etablierte Prozesse musste ich dagegen erst verstehen und kennenlernen. Insgesamt hat mich das Informatikstudium auf viele technologische Themen vorbereitet und somit ein gutes Fundament geschaffen. Jedoch müssen Einsteiger darauf vorbereitet sein, dass das stetige Lernen im Beruf weitergeht.«

 

Claudia Rubarth ist Product Manager Optoelectronics bei BECK Elektronik

 

»Ich hatte einen ausgezeichneten Einstieg in das Berufsleben, was vor allem an meiner sehr gut vorbereitete Einarbeitung lag. Direkt am ersten Tag wurde mir ein detaillierter Einarbeitungsplan übergeben, der übrigens dank der Feedback-Kultur im Unternehmen immer wieder neu verbessert wird. Das Unternehmen gab mir genügend Zeit, mich in meiner Position einzufinden und hat die Verantwortung für die einzelnen Bereiche nach und nach erhöht. Ich hatte nie das Problem, über- oder unterfordert gewesen zu sein. Natürlich hat mir das Studium die theoretischen Grundlagen vermittelt, jedoch ist der Berufseinstieg ein komplett neuer Lernprozess. Ein Studium kann nicht alle Einzelheiten vermitteln, die später benötigt werden. Dafür sind die Anforderungen in der Arbeitswelt einfach viel zu speziell. Was das Studium mir wirklich vermittelt hat, ist die Fähigkeit mich in neue Aufgaben einzuarbeiten.«

 

 

 


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