Foto: ©Drew Coffman/unsplash

Wunscharbeitgeber 2018

Unsere Leser haben gevotet und wir präsentieren die Wunscharbeitgeber 2018. Lies nach, was Studis bei der Arbeitgeberwahl besonders wichtig ist

Studentenkarrieren liegen uns am Herzen: So haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, Studis auf ihrem Weg zum Wunscharbeitgeber in jeder Hinsicht zu begleiten. Auch 2017 starteten wir deshalb wieder unsere Umfrage unter Deutschlands Studenten zu ihren Top-Arbeitgebern in Kooperation mit CSR jobs & companies und der Plattform www.csr-jobs.de. Das Votum der insgesamt 1.338 Teilnehmer präsentieren wir im audimax Studentenmonitor 2018!

Die Ergebnisse sind eindeutig: Unternehmen aus der Automotive-, IT- sowie Chemie- und Pharmabranche zählen zu den absoluten Lieblingen von Studierenden im Alter zwischen 20 und 30 Jahren. Über 60 Prozent der Top-3-Wunscharbeitgeber von Absolventen der Fachbereiche Ingenieur-, Wirtschafts-, Natur- und Geisteswissenschaften sowie Jura und Medizin kommen aus diesen Branchen. Dabei sind die Unternehmen Bosch, BMW, und Google die meistgenannten Wunscharbeitgeber von Ingenieuren, Informatikern und Wirtschaftswissenschaftlern. Bei Naturwissenschaftlern und Medizinern machte Bayer das Rennen. Juristen schätzen den Staat als Arbeitgeber und Geisteswissenschaftler sind ebenfalls angetan von BMW.

Wahl des Wunscharbeitgebers

Was einem sofort ins Auge sticht: 81 Prozent aller Befragten wollen flexible Arbeitszeiten und sich nicht in einem festgefahrenen Nine-to-five-Job wiederfinden. Außerdem ist mehr als zwei Dritteln der Befragten wichtig, dass der Arbeitgeber über ein fundiertes betriebliches Gesundheitsmanagement und über ein Angebot zur Kinderbetreuung verfügt. Immerhin mehr als die Hälfte der Teilnehmer wollen einen Job, bei dem sie die Möglichkeit haben, international tätig zu sein, in Teilzeit zu arbeiten oder sich einen längeren Sonderurlaub (Sabbatical) nehmen zu können.

Wenn es darum geht, sich zwischen Gehalt, Arbeitsklima und Sicherheit entscheiden zu müssen, würden 61 Prozent der Befragen den Arbeitgeber wählen, bei dem sie ein gutes Arbeitsklima erwarten. 24 Prozent entscheiden sich für das Unternehmen, das ihnen das höchste Gehalt bietet, beim Rest hat Sicherheit oberste Priorität. In Sachen Gehalt und Arbeitsklima ist diese Entscheidung scheinbar eine Geschlechterfrage: So waren 32 Prozent derjenigen, die das Gehalt als ausschlaggebendes Kriterium für die Arbeitgeberwahl nannten, männlich und nur 17 Prozent weiblich. Frauen (68 Prozent) hingegen ist scheinbar das Arbeitsklima wichtiger als Männern (54 Prozent).

Darüber, ob der Standort oder die Sympathie für die Wahl eines Arbeitgebers entscheidend ist, waren sich die Befragten nicht ganz einig: 47 Prozent würden sich daran orientieren, in welcher Region sich der Unternehmenssitz befindet. 53 Prozent legen mehr Wert auf die Brand der jeweiligen Firma – der Firmensitz spielt für sie eine untergeordnete Rolle.

Beim Wunscharbeitgeber arbeiten

Mehr als zwei Drittel der Befragten sehen ihrer beruflichen Zukunft positiv entgegen: Sie glauben daran, dass sie einen Arbeitgeber finden werden, der zu ihnen passt (69 Prozent) und einen Job, der sie erfüllt (77 Prozent). Dennoch fühlte sich mehr als die Hälfte der Teilnehmer zum Zeitpunkt der Befragung noch nicht genug informiert, um zu entscheiden, welcher Arbeitgeber gut zu ihnen passt.

Da kommen wir ins Spiel. Sowohl die Unentschlossenen als auch diejenigen, die schon wissen, wohin ihre Reise gehen wird, werden wir auch 2018 auf ihrem Karriereweg begleiten und unterstützen. In diesem Sinne wünschen wir allen Studis viel Erfolg für das Karrierejahr 2018.


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