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Ausbildung: Fluggerätmechaniker - Erfahrungsberichte

Als Fluggerätmechaniker wird's dir garantiert nicht langweilig! Alle Infos zur Ausbildung.

Fluggerätmechaniker bei Rolls-Royce

»Ab da war ich infiziert«, sagt Martin. Er denkt zurück an die erste Flugreise mit seinen Eltern, als er sechs Jahre alt war. »Dabei hat sich herauskristallisiert, dass das meine Leidenschaft ist.« Die Passion fürs Fliegen und für die meisterhafte Technik, die dahinter steckt, machte er mit seiner Ausbildung zum Fluggerätmechaniker zum Beruf.

»Ich bin als Inspektor in der Wartung tätig«, erklärt der 24-Jährige, der für Boeings 717 zuständig ist. »Wir demontieren die Kundentriebwerke, dann werden sie gereinigt und durchlaufen verschiedene Tests. Wir suchen sämtliche Beschädigungen und schätzen ein, ob man ein Teil noch reparieren kann.« Feinste Haarrisse könnten schon bewirken, dass ein Teil durch die hohe Fliehkraft während des Fliegens platzt und es das Triebwerk durchschlägt. »Wenn hier irgendwer einen Fehler macht, kann es Menschenleben kosten«, beschreibt Martin seine tägliche Herausforderung. Um sein Knowhow zu vertiefen, wird er zum kommenden Semester berufsbegleitend ein Maschinenbaustudium beginnen.

Martin Henning ist als Fluggerätmechaniker bei Rolls-Royce für Menschenleben verantwortlich.


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