Ausbildung: Investmentfondskaufmann/-frau - Erfahrungsbericht

Auszubildende Annika an ihrem Schreibtisch

Annika, weshalb hast du dich für genau diese Ausbildung und gegen ein Studium entschieden?
»Ich hatte mich damals bewusst für eine Ausbildung entschieden, da man damit viele praktische Erfahrungen sammeln kann. Außerdem lernt man ein Unternehmen als Azubi ausführlich kennen, da ein kaufmännischer Azubi viele verschiedene Bereiche durchläuft. Obendrein wusste ich damals nicht genau, was ich hätte studieren sollen. Meiner Meinung nach ist der entscheidende Vorteil einer Ausbildung, dass man die Arbeitswelt und das Umfeld genau kennenlernt und nicht nach fünf Jahren Studium überlegt, was man mit seinem Studium machen soll.«

Wie kam es zu deinem Einstieg bei der HSBC INKA? Wie hast du dich über Ausbildung und Unternehmen informiert?
»Ich habe während des Abiturs an einem ‘Planspiel Börse’ teilgenommen, wodurch mein Interesse am Finanzmarkt geweckt wurde. Durch die Homepage der Arbeitsagentur bin ich dann auf die Karriereseite von HSBC Trinkaus gekommen – die hat mich so überzeugt, dass ich mich gleich beworben habe.«

Wie sieht ein typischer Arbeitstag aus?
»Einen typischen Arbeitstag zu beschreiben fällt schwer. Durch die verschiedenen Ausbildungsbereiche fällt die tägliche Arbeit immer individuell aus. Im Bereich ‘Fondsmanagement’, in dem ich zuletzt war, begann der Tag mit einem Morgenmeeting, in dem jeder Kollege über ein spezielles Themengebiet informiert. Dann bekam ich viel zu lesen, auch in Englisch, ich musste die Texte kurz zusammenfassen und auf bestimmte Stichwörter hin untersuchen. Zwischendurch begleitete ich die Fondsmanager in Meetings, in denen sich ebenfalls alles um die Finanzlage und ihre Einflüsse dreht.«

Hast du schon Pläne für die Zeit nach deiner Ausbildung?
»Ich würde gerne erstmal weiter bei HSBC INKA arbeiten, da ich mich im Unternehmen aufgrund der Arbeitsinhalte und Kollegen sehr wohl fühle. Später würde ich dann gerne noch ein Vollzeitstudium beginnen, um die bisher gelernten Themengebiete zu vertiefen und zu erweitern. Zudem ist es ohne Studium schwer, im Ausland zu arbeiten.«

Was rätst du Abiturienten, die sich für eine ähnliche Tätigkeit interessieren?
»Als erstes sollte man sich bewusst darüber werden, was zu einem passt. Die Ausbildung zur Investmentfondskauffrau ist ein sehr spezialisierter Beruf, sodass ich jedem rate, die Fondsbranche vorher ausführlich zu entdecken. Neben Interesse am Finanzmarkt, dem Verständnis für komplexe Zusammenhänge und einer schnellen Auffassungsgabe sollte man auch über ein gutes mündliches Ausdrucksvermögen verfügen. Auch wichtig sind Verschwiegenheit, Kundenorientierung und Sorgfalt.«


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