Ausbildung: Veranstaltungskauffrau - Erfahrungsbericht

Hier kannst du Events planen und organisieren!

Auszubildende Luise Saure hält eine Kamera in den Händen

Veranstaltungskauffrau bei VOK DAMS

Irgendwann reicht es – nach 13 Jahren Schule wollte Luise Saure endlich in die Arbeitswelt einsteigen. Schon während der Schulzeit interessierte sie sich für den Beruf der Veranstaltungskauffrau. Sie entschied sich, zuerst ein Praktikum im Bereich Event-Management zu machen, um herauszufinden, ob der Beruf wirklich ihren Erwartungen entspricht.

Veranstaltungskauffrau: Events, Internationalität, vielfältige Kunden

Bei Recherchen im Internet stieß sie auf VOK DAMS, einer Full-Service-Agentur in Wuppertal. Das große Spektrum an verschiedenen Kunden und Events und die Internationalität aufgrund weltweiter Standorte waren für Luise die ausschlaggebenden Punkte, sich bei diesem Unternehmen zu bewerben.

Sie bekam den Praktikumsplatz und nach sechs Monaten war ihr klar, dass der Beruf der Veranstaltungskauffrau in diesem Unternehmen genau das Richtige für sie ist. Sie blieb. Seit August 2008 macht sie nun ihre Ausbildung und lernt tagtäglich dazu: »Jedes neue Projekt stellt mich vor neue Aufgaben und Herausforderungen.«

Recherche nach Künstlern und Locations: Aufgaben als Veranstaltungskauffrau

Langeweile kann erst gar nicht aufkommen: »Die Aufgaben können sehr vielfältig sein – das ist das Besondere an meinem Beruf«, sagt die 21-Jährige und fügt hinzu: »Zu meinen Aufgaben gehört zum Beispiel die Recherche, wie die Suche nach passenden Künstlern oder Locations für eine Veranstaltung. Außerdem kann ich kreativ tätig sein, wenn ich mir passende Mottos oder passende Programmpunkte für eine Veranstaltung überlege. Auch die Erstellung von Kalkulationen oder der Vergleich von Angeboten gehören in meinen Tätigkeitsbereich. «

Hört sich nach viel Schreibtischarbeit an? Falsch. Luise trifft auf viele Persönlichkeiten, hat viel Kundenkontakt und arbeitet mit Lieferanten zusammen. Sie bekommt somit eine allumfassende Ausbildung, die auch viel Verantwortung beinhaltet. Endlich Verantwortung tragen, endlich sichtbare Ergebnisse sehen – Die Umstellung von der Paukerei in der Schule auf die praktische Arbeit hat der jungen Veranstaltungskauffrau nichts ausgemacht: »Nach der Lernerei für das Abi tat es sehr gut, praktisch zu arbeiten. Trotzdem bin ich froh, dass das Lernen nicht komplett vorbei ist. In meiner Ausbildung muss ich auch einen theoretischen Teil absolvieren.«

Aufbaustudium im Eventbereich möglich

Praxis ist gut – in Verbindung mit Theorie ist sie besser. Vor allem dann, wenn es um die weitere Karriere geht. Deshalb denkt Luise über ein Studium nach der Ausbildung nach: »VOK DAMS bereitet mich sehr gut auf die Arbeitswelt vor, aber ein aufbauendes Studium bietet noch bessere Chancen.« Chancen bietet eine Ausbildung immer. »Man sollte schon ein aufgeschlossener, belastbarer, kommunikativer, flexibler und organisationsfreudiger Mensch sein, der in stressigen Projektphasen Überstunden in Kauf nimmt«, rät Luise denjenigen, die sich für eine Ausbildung im Eventbereich interessieren. Dafür wird es aber auch nicht langweilig.

Luise Saure (21) ist seit August 2008 Auszubildende zur Veranstaltungskauffrau bei VOK DAMS in Wuppertal.


Anzeige

Anzeige