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Klischee oder Wahrheit: Der Banker

NICHTS ALS DIE WAHRHEIT

Unsere Klischee-Wahrheit-Checks über die Bank

 

Klischee

Der Banker an sich ist ein konservativer, anständiger Mann im Anzug – stets bemüht seinem Gegenüber von seiner Vertrauenswürdigkeit zu überzeugen. Was jedoch gar nicht so einfach ist, lassen doch die Kunden die Bankmitarbeiter ihr Misstrauen gerne spüren. Doch: Der Banker steht stoisch darüber. Private Schulden kommen für den Finanzexperten nicht in Frage, schließlich lassen sein privater Finanzplan keine finanziellen Engpässe zu. Ein Banker weiß schließlich, wie man mit Geld umgeht. Und mit Zahlen jonglieren kann er auch – macht das Mathegenie doch den ganzen Tag nichts anderes. 

 

Wahrheit

Mario Geppert, Auszubildender im Privatkundengeschäft der Commerzbank
»Eine Bank braucht heutzutage Menschen mit verschiedenen Geisteshaltungen. Das Bild vom konservativen, langweiligen ›Bankbeamten‹ ist in den Köpfen zwar weit verbreitet, die Realität sieht jedoch echt anders aus. Ein Anzug ist für Herren allgemein anerkannte Business-Garderobe, er vermittelt Seriosität, Professionalität und Vertrauen. Ich trage im Kundenkontakt gerne Anzug und zu Seminaren Jeans, freue mich abends aber auch mal auf meine Jogginghose. Wer privat nicht mit Geld umgehen kann, sollte meiner Meinung nach nicht den Beruf des Bankkaufmanns wählen. Immerhin arbeitet man in der Bank mit fremdem Vermögen. Das heißt nicht, dass man selbst keine Schulden machen darf, sofern man sie zurückzahlen kann. Man muss tatsächlich kein Mathegenie sein, da Computer und spezielle Programme die mathematische Arbeit erleichtern. Viel wichtiger ist die Fähigkeit, mit fremden Menschen kommunizieren zu können, hilfsbereit und zielorientiert zu sein. Ich erlebe täglich im Gespräch mit Kunden, dass das Bankgeschäft ein Vertrauensgeschäft ist. Meine Beratung in persönlichen Gesprächen und gute Verbindungen sind für mich die beste Art, Vertrauen zu schaffen.


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