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Klischee oder Wahrheit: Mediengestalter/Handel

JETZT! MAL: GANZ EHRLICH! Alles Fake? Oder Realität?

Unsere Klischee-Wahrheit-Checks durchscannen Jobs und Studiengänge. Diesmal: Medien und Handel.

Ausbildung Mediengestalter

Klischee

Mediengestalter für Digital- und Printprodukte sitzen den ganzen Tag vor ihrem Computer, verschönern und dekorieren Informations- und Werbemedien. Easy. Wer mit ihnen zusammenarbeitet, muss sich darauf einstellen, dass Projekte immer chaotisch über die Bühne gehen. Denn die ›Kreativen‹ wissen mit den Begriffen Zeit- und Projektplanung nichts anzufangen. Mit Kritik im Übrigen auch nicht, schließlich sind die Kunden selbst schuld, wenn sie die Genialität der Werke nicht erkennen.

Wahrheit

Verena Maus macht eine Ausbildung zur Mediengestalterin Digital und Print an der Berufsakademie für Medienberufe der bm.

»Als Mediengestalterin Digital und Print erlerne ich einen sehr abwechslungsreichen und kreativen Beruf. Ich entwerfe Multimediaprodukte – von Flyern und Plakaten bis hin zu Zeitschriften und Websites. Der PC ist – zusammen mit den wichtigen Grafik- und Layout-Programmen – im Alltag mein treuer Begleiter. Kundenkontakt ist auch ein wichtiger Bestandteil. Chaotische Arbeitsweise? Fehlanzeige! Auch in stressigen Situationen ist ein gutes Zeit- und Projektmanagement das A und O. Genau dies lerne ich in meiner Ausbildung an der Berufsakademie für Medienberufe der bm. Dass Mediengestalter nicht kritikfähig sind, ist ein Trugschluss. Mediengestaltung ist Teamarbeit. Hier ist der Umgang mit konstruktiver Kritik wichtig. Nur im harmonischen Zusammenspiel zwischen dem Auftraggeber und dem Kreativen kann das bestmögliche Ergebnis erzielt werden.«
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Ausbildung Handel

Klischee

Im Büro sitzen, Telefonate führen und Arbeitsabläufe planen. So sieht der Alltag eines Kaufmanns für Büromanagement aus. Kurz gesagt: langweilig und eintönig. Azubis können zwar auch andere Abteilungen wie den Einkauf und den Vertrieb kennenlernen, später sitzen sie jedoch nur in ihrem kleinen Kämmerchen und ärgern sich mit Lieferanten herum, die ihre Termine nicht einhalten können. Dieser Ausbildungsberuf ist deshalb nur etwas für Abiturienten, die einen kühlen Kopf bewahren können und extrem belastbar sind. Denn sie werden die ersten sein, die morgens am Arbeitsplatz sind und die letzten, die nach Hause gehen können.

Wahrheit

Karolina Kuczynska, macht eine Ausbildung  zur Kauffrau für Büromanagement bei Rewe.

»Meine Ausbildung ist  super abwechslungsreich und interessant. Denn ich lerne alle Abteilungen der regionalen Unternehmenszentrale kennen: vom Personalwesen über das Category Management, die Finanzbuchhaltung, die Rechnungskontrolle bis hin zum Verkauf erhalte ich Einblicke in sämtliche Abteilungsabläufe. Bisher habe ich  im Personalwesen und der Rechnungskontrolle gearbeitet. Mein Highlight war der Einsatz im Supermarkt, denn mit den dort gesammelten Erfahrungen kann ich die Zusammenhänge zwischen den Märkten und der Zentrale noch besser verstehen. Außerdem arbeite ich während meiner Ausbildung größtenteils selbstbestimmt und übernehme die Verantwortung für meine Projekte. Ab und zu habe ich auch die Möglichkeit, bei verschiedenen Veranstaltungen mitzuwirken. Das ist total spannend, da ich so viele neue Kontakte für mein Netzwerk im Unternehmen knüpfen kann. Der Beruf Kauffrau für Büromanagement ist klasse, weil meine Aufgaben Teil eines großen Ganzen sind. So erlange ich jeden Tag etwas mehr Klarheit über die Funktionsweise eines großen Unternehmens und fühle mich als ein Teil der Rewe-Familie.« 


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