Studenten in Uni in Kanada
Lorenz

Abschied Nehmen

Heute ist mein vorletzer Tag!!! Wie schade ist das denn! Schon sind knapp acht Wochen TravelWorks-Campus Experience um! Die Zeit am College ist vorbei, gestern Abend hatten wir eine kleine Abschiedsparty: Pizza essen und Cocktails trinken war angesagt. Aus verschiedenen Kursen haben sich Leute zusammengefunden, das war richtig nett, und sogar ich als noch nicht Volljähriger habe einen Cocktail ergattern können und zur Pizza ein Bier - haben mir die anderen mitbestellt, sind ja alle älter ;-).

 

Im College haben wir unsere Diplome bekommen, ein bisschen stolz bin ich schon. Das erste Modul „Organizational Behaviour“ lag mir persönlich mehr als die „Managerial Communication“, aber das ist reine Geschmackssache. Außerdem haben wir im zweiten Modul schon eher auch mal ein klitzekleines bisschen mehr Fokus auf Spaß und Chillen gelegt als in den ersten vier Wochen, von denen ich doch gut die Hälfte gebraucht habe, um mich sozusagen einzugrooven in mein Leben als Greystone-College-Student.

Heute abend geh ich nochmal zu meinem brasilianischen Freund Augusto, um ein bisschen Abschied zu feiern. Augusto bringt mich dann morgen auch zum Flughafen, was ich sehr nett finde - sein „Dank“ an mich, weil ich ganz oft mit ihm an seinem Auto rumgeschraubt habe, Augusto ist nämlich Auto-Freak und ständig am Basteln und Tunen, was vielleicht ein bisschen seltsam klingt, aber echt lustig ist, weil er kein so ein Schnauzbart-ich-putze-jeden-Samstag-mein-Auto-Typ ist, sondern echt ein ganz netter Mensch.

Wir waren zusammen am Schrottplatz, das war Canada-Experience pur, lauter seltsam Leute, tätowiert bis unter den Scheitel, langhaarig in so ärmellosen Jeansjacken sind da rumgehangen, aber alle waren supernett und haben uns geholfen, die Teile zu finden, die wir brauchten. Frau Wong hätte mich netterweise natürlich auch zum Flughafen gebracht - sie werde ich auch vermissen! Sie hat mir das Einleben wirklich leicht gemacht. Jetzt gehe ich zu Augusto - und morgen melde ich mich nochmal mit meinen gesammelten Eindrücken aus acht Wochen Campus Experience. 


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