Gehweg gesäumt von hohen Büschen und Sträuchern
Lorenz

Hallo Kanada!

8 Wochen Kurzstudium in Kanada. Business Communication heißt der Kurs, den ich am Greystone College Vancouver besuchen werde. Das kanadische Leben, den Unialltag und alles andere teile ich hier mit euch

 

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Gestern angekommen, hat mich meine Gastfamilie gleich am Flughafen empfangen. Cool, wenn man ankommt und weiß, dass da jemand ist, der auf einen wartet! In meinem Fall war das Mimi Wong, meine Gastmutter. Koffer rein in ihren BMW und ab nach East Vancouver, 11 Meilen von Vancouver Downtown entfernt zu ihrem Haus.

Die Kommunikation ist gar kein Problem, wir quatschen über den Flug, über Deutschland und das Wetter und ich hab überhaupt keine Probleme, das kanadische Englisch zu verstehen. Unser Haus ist knuffig, die Umgebung erinnert an eine typische amerikanische Nachbarschaft - wie in einem Film. Hund, zwei Katzen, Frau Wong, die Tochter Megan und Joey, der Sohn, werden meine Familie sein für die nächsten acht Wochen. Ich bin schon sehr gespannt. Mein Zimmer liegt im Erdgeschoss, nicht besonders groß, aber das reicht mir vollkommen.

Netterweise hat Frau Wong mit gleich noch einen Willkommens-Kuchen gebacken, da hab ich mich gleich noch heimeliger gefühlt. Und über mein Gastgeschenk - Lebkuchen und Wein, wie könnte es bei mir als Franken anders sein - hat sie sich auch gefreut.
 

Erster Tag in Vancouver!


Aufstehen um halb 7 fällt mir dank Jetlag noch leicht, schnell duschen, das Bad teile ich mir übrigens mit Joey, den ersten Kaffe trinken und ab geht's nach Vancouver Downtown. Im Bus steige ich erstmal zu früh aus - super, zu spät am ersten Tag. Macht nicht viel, Im College ist viel los als ich ankomme, anscheinend beginnen heute viele Kurse. Dass der Unterricht gleich am ersten Tag beginnt, hätte ich nicht gedacht, stört mich aber nicht. Mein Kurs besteht zum größten Teil aus Brasilianern, alle Leute sind älter als ich, trotzdem verstehe ich mich auf Anhieb mit ihnen. Gemeinsames Mittagessen gibt's vom Stand vor dem College, eine sogenannte "K-Box", bestehend aus Hühnchen mit Gemüse und Reis. Sauteuer - aber lecker.

Die Uni ist um halb drei vorbei, auf dem Plan standen heute organisatorische Sachen (ja nicht zu spät kommen!), außerdem haben wir kurz die Kursthemen für die nächsten vier Wochen durchgesprochen.

Danach schlendere ich noch kurz durch Vancouver Dowtown, schon auf den ersten Blick beeindruckt die Stadt und erinnert mich wieder an eine amerikanische Großstadt. Ich schlendere die Hasting Street rauf und runter, erstaunt bin ich über die vielen Möglichkeiten zum Essen; da hab' ich einiges zu probieren!

Dann geht's wieder heim, der Weg ist kein Problem und ich nehme die gleiche Buslinie, mit der ich gekommen bin. Dauert normal eine halbe Stunde, ich steige aber ein paar Stationen vorher aus und schaue mich noch etwas in meiner Nachbarschaft um. Zu Hause angekommen wartet schon das Abendessen auf mich, ich unterhalte mich noch kurz mit den Wongs. Ich merke den Jetlag und schlafe schon um 9 Uhr ein, während ich über die heutigen Ereignisse nachdenke.
 


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