drei Studenten bei Präsentationen vor Bildschirmen
Lorenz

Zweite Runde Studium

Weiter geht’s mit meinem Studium »Business Communication« am Greystone College. Mein letztes Modul »Organizational Behaviour« hab ich abgeschlossen - erfolgreich, übrigens, juhu, mit 93 von 100 Prozent. Du siehst also: Ist alles kein Hexenwerk. In die neue Runde starte ich mit neuer Klasse, neuem Lehrer und neuem Modul.

 

Wir widmen uns in diesen vier Wochen dem Stoff »Managerial Communications«. Wir, das sind unser neuer Lehrer Dick - der Name ist Programm, denn Dick isst scheints gern ;-) - der sehr nett ist, allerdings auf toughe und durchaus anspruchsvolle Weise und den Unterricht völlig anders angeht als Leyvi, unsere Professorin im ersten Modul. Und meine neue Klasse, diesmal sind wir 16 Schüler, und erstaunlicherweise sind meine Mates wieder fast nur Brasilianer, ein Mexikaner ist dabei und ich, the German, als halbe Wunderfigur.

Was lernen wir? Wir lernen, grob gesagt, die Grundzüge der Kommunikation und erfahren mehr über die große Relevanz, die Kommunikation in allen Formen menschlichen Beisammenseins hat - seien das Unternehmen, Klassen oder Gemeinschaften, in denen sich verschiedene Kulturen mischen. Dabei liegt der Fokus allerdings, wie der Kursname sagt, auf der Kommunikation als Manager. Der Stoff ist etwas anwendungsorientierter als im Modul vorher, da haben wir Kommunikation größtenteils unter psychologischen Gesichtspunkten betrachtet.

Dieses Mal geht es eher um den praktischen Part, das Vermeiden von Fehlern und das richtige Verfassen von Berichten zum Beispiel. Heute haben wir uns mit interkultureller Kommunikation beschäftigt, wo man wegen anderer Kultur und Sprache aufpassen sollte. Dick macht den Unterricht richtig gut, er erzählt immer interessante und meistens witzige Anekdoten aus seiner Zeit als Manager oder von Erlebnissen mit Schülern.

Wir arbeiten weniger frontal als in Leyvis Kurs, wir machen eine Menge Gruppenarbeit. Das finde ich sehr gut, denn zum einen lernt man seine Gruppe sehr schnell gut kennen, zum anderen spricht man in der Gruppenarbeit aktiv und konsequent englisch, zum dritten kann man produktiv mitarbeiten, was ich im Vergleich zum reinen Zuhören echt super finde.

Genau wie im Modul vorher, gibt es, wenn man was mitnehmen will aus dem Kurs - und das wollen wirklich alle, die hier sind - auch außerhalb der Unterrichtszeiten gut zu tun: natürlich einmal reine Wiederholung vom Stoff den wir durchgenommen haben, aber auch in diesem Modul haben wir mehrere Hausarbeiten - Briefe schreiben und Vorträge vorbereiten zum Beispiel. Hierfür arbeiten wir oft im College, wo es immer freie Computer gibt und wir uns nicht bei mir zu hause um meinen winzigen Schreibtisch quetschen müssen ;-).

Jetzt grade allerdings bin ich nicht im College, sondern in meinem Zimmer bei den Wongs, und arbeite noch ein bisschen an unserer Gruppenpräsentation, die muss ich nämlich übermorgen fertig haben. Deshalb schließe ich für heute und melde mich die nächsten Tagen mit den latest news aus meiner tollen Zeit als TravelWorks-Stipendiat in Canada.


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