Dagi Geister und ihr Team vom DLR Institut für Flugführung

DLR - Flug nach Plan im bodennahen Bereich

Nachwuchswissenschaftler der Fachrichtungen Maschinenbau, Elektrotechnik, Luft - und Raumfahrttechnik, Nachrichten-, Werkstoff - und Verfahrenstechnik sucht das DLR ebenso wie Experten aus Informatik, Mathematik, Physik und Chemie. Der Einstieg ist bereits über ein Praktikum, die Abschlussarbeit oder als studentische Hilfskraft möglich. Forschungsbereiche sind Luftfahrt, Raumfahrt, Energie, Verkehr, Sicherheit und Digitalisierung.

Unbemannte Fluggeräte übernehmen bald ganz neue Aufgaben – Dagi Geister gestaltet mit ihrem Team die Sicherheit über der Stadt.

Gezielt nähert sich die Drohne der Brücke, fliegt an dieser entlang – mit hochauflösenden Kameras sucht das unbemannte Fluggerät nach haarfeinen Rissen im Beton und interagiert gleichzeitig mit weiteren Drohnen. Aufnahmen eines Feldtests an der Köhlbrandbrücke in Hamburg im Rahmen des Projektes City-ATM zeigen: Drohnen können schon heute sicher in den Luftraum integriert werden.

Seit fast 20 Jahren forscht das Institut für Flugführung in Braunschweig in diesem Bereich, der bodennahe und urbane Luftraum ist inzwischen in den Fokus gerückt. Hier müssen die vielfältigen Interessen von Drohnenherstellern und -betreibern und dem Luftverkehrsmanagement koordiniert und unter einen Hut gebracht werden. Paket-Drohnen, Lufttaxis oder unbemannte Luftfahrzeuge für Inspektionen – sollen sie bald über unseren Städten fliegen, müssen sie vielen Hindernissen ausweichen und deshalb sicher navigieren.

 

TAG FÜR TAG WISSENSCHAFTLICHE HÖHENFLÜGE

Hinter dem erfolgreichen Test in Hamburg steht das 17-köpfige Team von Dagi Geister. Abgehoben wäre die promovierte Informatikerin und Leiterin der Fachgruppe ›Unbemannte Luftfahrtsysteme‹ als Kind gerne selbst, heute behält sie Fluggeräte vom Boden aus im Auge – und bringt ihnen bei, sich zu verständigen.

Tag für Tag stellt sie sich mit Ihren Kollegen aus Ingenieurwissenschaften, Mathematik und Psychologie spannenden Herausforderungen – im Mittelpunkt immer die Frage: Wie können die Platzprobleme, die in der Luft auf uns zukommen, gelöst werden? »Die besten Ergebnisse kommen von interdisziplinären Teams, besonders wenn sie die Umsetzung von Projekten selbst gestalten können«, davon ist Dagi Geister überzeugt.

DLR Deutsches Zentrum
für Luft- und Raumfahrt

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Branche:
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Produkte/Dienstleistungen:
Forschungszentrum für Luft- und
Raumfahrt, Energie, Verkehr,
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für die Planung und Realisierung der
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Mit im Team: viele Nachwuchswissenschaftler. Diese sind an den 47 Instituten und Einrichtungen des DLR in den Forschungsbereichen Luftfahrt, Raumfahrt, Energie, Verkehr, Sicherheit und Digitalisierung eine willkommene Ergänzung.

In den Fachrichtungen Maschinenbau, Elektrotechnik, Luft- und Raumfahrttechnik, Nachrichten-, Werkstoff- und Verfahrenstechnik werden Experten gesucht, ebenso wie aus Informatik, Mathematik, Physik und Chemie. Der Einstieg ist bereits über ein Praktikum, die Abschlussarbeit oder als studentische Hilfskraft möglich. Dagi Geister ist direkt nach ihrem Studium als Doktorandin beim DLR eingestiegen und wurde bereits kurz nach der Promotion Projektleiterin.

 

SICHERE BASIS DLR

In den letzten Monaten haben alle Mitarbeiter beim DLR an einem Strang gezogen: während der Maßnahmen zur Eindämmung der COVID19- Pandemie hat ab Mitte März ein Großteil der DLR-Mitarbeiter auf Homeoffice-Betrieb umgestellt. Normalerweise arbeiten 9.000 Personen, darunter über 4.000 Forscher, an 27 deutschlandweiten Standorten. Der Umzug in viele dezentrale Homeoffices hat mithilfe der nötigen Infrastruktur und großem Einsatz aller für die Leistungsfähigkeit der einzelnen Forschungsbereiche gut geklappt. Langsam kehren die Wissenschaftler wieder an die Standorte zurück. Dies geschieht unter Einhaltung hoher Sicherheitsmaßnahmen für jeden Einzelnen – bevorzugter Arbeitsplatz bleibt nach Möglichkeit das Homeoffice.

Verlässlichkeit auch in schwierigen Zeiten, ein tolles Team und spannende Forschungsthemen sind nur einige der Gründe, die Dagi Geister für ihre Arbeit beim DLR begeistern. Als Mutter kann sie Familie und Beruf vereinen und hat so beste Rahmenbedingungen für ihre Tätigkeit. »Seit dem Wiedereinstieg nach der Elternzeit führe ich meine Fachgruppe in Teilzeit und habe die Möglichkeit, diese mit Gleitzeit zu kombinieren. «

Fotocredit: © DLR Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt

 


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