Bewerbung: Deckblatt - deine Chance, zu überzeugen!

Bewerbungsdeckblatt: Es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck! Foto: Marcus Kästner
Deckblatt bei der Bewerbung

Eine überzeugende Selbstpräsentation ist der Schlüssel zum Erfolg bei deiner Bewerbung. Das Deckblatt der Bewerbung spielt dabei eine äußerst wichtige Rolle. Obwohl es kein ›Muss‹ ist, kann ein Bewerbungsdeckblatt für den Personalverantwortlichen eine erste hilfreiche Übersicht darstellen. Wenn du hier alles richtig machst, kannst du positiv aus der Menge herausstechen und deine Erfolgschancen im Bewerberauswahlverfahren steigern. 

Bewerbung: Mit Deckblatt oder ohne?

Unabhängig davon, ob du dich um eine Ausbildung, ein Praktikum oder einen Job bewirbst, ist ein überzeugendes Deckblatt deine Chance, auf den ersten Blick beim Personaler zu punkten. Farbwahl, Gestaltung und Inhalt des Deckblattes lassen erste Rückschlüsse auf deine Kreativität und Sorgfalt zu und ermöglichen es dir, Pluspunkte zu sammeln, noch bevor sich der Personaler mit den restlichen Bewerbungsunterlagen auseinandersetzt. Allerdings gibt es viele Fettnäpfchen, in die man bei der Erstellung treten kann.

Betrachten wir zunächst mal die möglichen Vor- und Nachteile eines Deckblatts:

 

Deine Vorteile:

 

  • Das Deckblatt ist der allererste Eindruck, den ein potentieller Arbeitgeber von dir bekommt. Das kannst du nutzen, um Sympathie und Neugier zu wecken
  • Stelle deine eigene Kreativität mittels grafischer Elemente und Farben unter Beweis 
  • Grenze dich durch ein individuell gestaltetes Deckblatt von Mitbewerbern ab und verleihe deiner Bewerbung einen Wiedererkennungswert für den Personaler 
  • Das Foto auf dem Deckblatt darf größer ausfallen als im Lebenslauf. So kannst du dich optimal präsentieren und zugleich Platz im Lebenslauf für andere Angaben schaffen

 

Mögliche Nachteile:

 

  • Das Deckblatt mit wichtigen Informationen und Bild kann verloren gehen. Allerdings kannst du deine persönlichen Daten zur Sicherheit auch noch einmal im Lebenslauf aufführen
  • Bei einer Online-Bewerbung wird die erste Seite evtl. nicht ausgedruckt. Wir empfehlen dir, auf große farbige Flächen zu verzichten
  • Außerdem wächst mit jeder zusätzlichen Komponente die Dateigröße. Eine Datenkomprimierung kann hier wahre Wunder bewirken
  • Überladene Deckblätter ohne eine klare Struktur können abschreckend wirken. Wenn du aber alle unsere Tipps beachtest und umsetzt, kann dir das eigentlich gar nicht passieren!

 

Im Folgenden zeigen wir dir, wie du ein aussagekräftiges Bewerbungsdeckblatt erstellst, und verraten, worauf beim Layout unbedingt zu achten ist! Los geht’s…

 

Was gehört auf das Deckblatt für eine Bewerbung?


  1. Überschrift 
  2. Dein Bewerbungsfoto
  3. Berufsbezeichnung der gewünschten Stelle inkl. Referenznummer (falls vorhanden)
  4. Deine Kontaktdaten: Vor- und Nachname, Anschrift, Telefonnummer, E-Mail-Adresse.
  5. Anlagenverzeichnis: Lebenslauf, Zeugnisse, Zertifikate usw.

Deckblatt Muster

Ein Beispiel: So könnte das Deckblatt deiner Bewerbung aussehen

Bewerbung Deckblatt Muster

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1. Überschrift:

Lass sofort ersichtlich werden, worum es sich handelt. ›Bewerbung‹ muss das Erste sein, was dem Personaler ins Auge fällt.

2. Foto:

Die Farben im Foto sollten sich nicht mit den Farbelementen des Deckblatts beißen. Es ist vorteilhaft, wenn dein Porträtbild sich optisch deutlich vom Hintergrund abhebt.

3. Position und Berufsbezeichnung:

Nenne bestenfalls gleich das Unternehmen, bei dem du dich bewirbst, um zu verdeutlichen, dass das kein standardgefertigtes ›Massendeckblatt‹ ist. 

4. Kontaktinformationen:

Achte auf Vollständigkeit und Relevanz. Die üblichen Angaben kannst du unserem Deckblatt-Muster entnehmen.

5. Anlagenverzeichnis:

Falls noch Platz ist, können hier noch die Anlagen aufgelistet werden: Lebenslauf, Zeugnisse, Zertifikate, Empfehlungsschreiben sowie Referenzen. Achtung: Das Bewerbungsanschreiben bzw. Bewerbungsschreiben wird nicht gelistet!


Das Deckblatt: Tipps zu Gestaltung und Inhalt 

Wichtig bei deiner Bewerbung: Das Deckblatt ist das erste, was der Personalverantwortliche zu Gesicht bekommt. Damit du alles richtig machst, beachte einfach Folgendes:

  • Überprüfe unbedingt deine Kontaktdaten

Ohne korrekte Kontaktdaten kann dich der Personalchef nicht zum Vorstellungsgespräch einladen! Die angegebene E-Mail Adresse sollte seriös wirken: "hasi-schatz09@ich-hab-ne-mailadresse.de" geht gar nicht, lieber eine E-Mail Adresse mit deinem Klarnamen einrichten. Gutes Beispiel: "vorname.nachname@mailanbieter.de".

  • Verwende nur qualitativ hochwertige Bewerbungsfotos

Dein Porträtbild sollte von brillantester Qualität sein, also weder aus dem Automaten noch aus dem heimischen Nadeldrucker. Halte dir immer vor Augen, dass die Wirkungskraft eines Fotos größer ist als die eines Textes. Die Grundregel beim Bewerbungsbild lautet: Es muss authentisch sein und gleichzeitig zur jeweiligen Position im Unternehmen passen. Ein Gang zum Profi lohnt sich also in jedem Fall, denn ein guter Fotograf holt für dein Bewerbungsfoto das Beste aus dir heraus.

  • Gestalte dein Deckblatt möglichst übersichtlich und seriös 

Das Deckblatt sollte gut strukturiert und übersichtlich aufgebaut sein. Beschränke dich daher nach Möglichkeit auf relevante Informationen, die für den potentiellen Arbeitgeber von Bedeutung sind. Auch wenn du deine Kreativität unter Beweis stellen darfst, soll am Ende keine bunte Spielwiese entstehen und das Design des Titelblattes der Bewerbung sollte auf jeden Fall mit den übrigen Unterlagen harmonieren. Verzichte auf ausgefallene Schriftarten, grelle Farben oder groß eingefärbte Flächen, allein schon um deine Druckerpatrone und die des Personalers zu schonen. Ausnahmen gibt es natürlich auch: Wenn du dich für einen kreativen Beruf wie Grafikdesigner oder Mediengestalter entschieden hast, sind ausgefallene Schriftvarianten, Schatteneffekte, viele Farben und andere Spielereien nicht nur erlaubt, sondern teilweise sogar erwünscht.

  •  Wie sieht mein Deckblatt in ausgedruckter Form aus?

WICHTIG: Auch wenn man sich elektronisch beziehungsweise per E-Mail bewirbt, werden die Bewerbungsunterlagen fast immer von den Personalchefs ausgedruckt. So können mehrere Bewerber leichter miteinander verglichen werden. Daher sollte man immer prüfen, wie das Deckblatt der Bewerbung in ausgedruckter Form (also auch schwarz-weiß) aussieht: Sieht das Bewerbungsdeckblatt nach wie vor ansprechend aus? Ist alles gut lesbar? Für schriftliche Bewerbungen auf dem Postweg gilt wiederum: Das Deckblatt lieber für kleines Geld in guter Qualität im Copy Shop ausdrucken lassen als umsonst zuhause am eigenen Billig-Heimdrucker. Schließlich soll nach der ganzen Arbeit, die du in das Deckblatt investiert hast, auch das Ergebnis gut aussehen.

 

Deckblatt-Vorlagen zum Herunterladen:

Hier findest du einige von uns erstellte Deckblatt-Vorlagen für die Bewerbung. Es stehen jeweils eine Word-Version sowie eine Open-Office-Version zum Download bereit. Alle Muster kannst du kostenlos herunterladen, nach Belieben anpassen und für deine Bewerbung verwenden!

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Vorlage herunterladen:
| Word | Open Office |
Bewerbung Deckblatt Vorlage 1
Vorlage herunterladen:
| Word | Open Office |
Bewerbung Deckblatt Vorlage 2
Vorlage herunterladen:
| Word | Open Office |
Bewerbung Deckblatt Vorlage 3
Vorlage herunterladen:
| Word | Open Office |
Bewerbung Deckblatt Vorlage 4
Vorlage herunterladen:
| Word | Open Office |
Deckblatt Bewerbung
Vorlage herunterladen:
| Word | Open Office |

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Download Muster Bewerbungsdeckblatt als ZIP-Datei

Fazit: Bewerbung mit Deckblatt

Wenn es um Selbstmarketing geht, bietet dir ein Deckblatt bei deiner Bewerbung eine perfekte Gelegenheit zu signalisieren, dass du der Richtige bzw. die Richtige für die ausgeschriebene Stelle bist. Du musst nicht unbedingt Grafikdesign studiert haben, um mit deinem Bewerbungsdeckblatt zu punkten, kannst aber schon einiges erreichen, wenn du mit Rahmen und dezenten Farben spielst und darauf achtest, das Blatt informativ und übersichtlich zu halten. Wie du die einzelnen Elemente anordnest und welche Farben und Schriftgrößen zum Einsatz kommen, ist Geschmackssache. Gestalte das Deckblatt so, dass es zum restlichen Inhalt der Bewerbungsmappe passt und nicht zu knallig oder kunterbunt ausfällt. Außerdem solltest du darauf achten, ein qualitativ hochwertiges Bewerbungsfoto von einem Profi zu verwenden und vor allem bei schriftlichen Bewerbungen nicht an den Druckkosten zu sparen. Wenn du all diese Punkte berücksichtigst, kann eigentlich schon gar nichts mehr schiefgehen. Gerne kannst du dir zur Anschauung natürlich erst einmal unsere Muster herunterladen und ein bisschen damit herumexperimentieren.

Auch hier gilt:

Nimm dir genügend Zeit für jede einzelne Bewerbung. Das Deckblatt vermittelt einen ersten Eindruck von deiner Persönlichkeit und bietet dir eine hervorragende Möglichkeit, dich von der besten Seite zu präsentieren!

- audimax

Weitere nützliche Bewerbungstipps gibt's hier

Wir wünschen viel Erfolg bei der Erstellung und Gestaltung des Bewerbungsdeckblatts!

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