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Arbeiten und Studieren im Ausland: Tipps für den perfekten englischen Lebenslauf

Du hast vor im Ausland Englisch zu lernen und nebenbei zu arbeiten? Du suchst nach einem Praktikum im Ausland oder möchtest einfach deine Karriere vorantreiben und eine fremde Kultur erleben? In diesem Artikel lernst du, wie du richtig einen Lebenslauf in englischer Sprache verfasst.

Ein guter Lebenslauf ist das A und O für eine erfolgreiche Bewerbung um einen Praktikumsplatz im Ausland. Es ist bewiesen, dass Arbeitgeber jeden Lebenslauf nur für einige Sekunden analysieren. Dies ist eine wirklich kurze Zeitspanne, in der man einen guten Eindruck hinterlassen muss.

Aus diesem Grund ist es überaus wichtig einen gut verfassten und strukturierten Lebenslauf aufweisen zu können. Wenn der Lebenslauf in einer Fremdsprache geschrieben wird,  muss man umso mehr auf die sprachlichen und strukturellen Unterschiede achten.

1. Der Lebenslauf muss kurz und prägnant sein

Der Lebenslauf ist der Köder der verwendet wird, um zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden. Dein Lebenslauf (CV im Englischen) bietet dir die beste Möglichkeit, die Aufmerksamkeit der Recruiter auf dich zu ziehen. Ja, ein Lebenslauf dient vor allem dazu, Informationen über dich weiterzuleiten. Allerdings muss ein Lebenslauf auch den Wunsch beim Leser erwecken, mehr über dich erfahren zu wollen.  Grundsätzlich sollte dein Lebenslauf nicht länger als zwei A4 Seiten sein. Außerdem darfst du beim englischen Lebenslauf kein Bewerbungsfoto von dir hinzufügen. In Deutschland und Österreich ist dies die akzeptierte Norm, in den englischsprachigen Ländern gelten jedoch äußerst strenge Diskriminierungsregeln. Aus diesem Grund darf keine Entscheidung basierend auf persönlichen Informationen des Bewerbers getroffen werden. Natürlich solltest du deshalb auch keine Angaben bezüglich deines Familienstandes, deines Geburtsdatums, deiner Religion etc. bekanntgeben. In den Augen der Recruiter werden persönliche Informationen nicht benötig, um zu erkennen ob jemand geeignet für den Job ist oder nicht.

2. Das Layout

Bei Lebensläufen muss man besonders auf das Layout achten. Ein schöner, präziser, ästhetischer Lebenslauf wird von jedem lieber gelesen und lässt dich sofort im positiven Licht erstrahlen. Also nimm dir Zeit für das Layout. Verwende Aufzählungen und kurze Sätze. Entscheide dich des Weiteren für eine klare und einfache Schriftform, wie Times New Roman oder Arial, um das Lesen zu vereinfachen. Benutze Leerzeichen zwischen den unterschiedlichen Teilen deines Lebenslaufes, um den Lesefluss zu beschleunigen.

3. Deine Kontaktdaten müssen klar und deutlich ersichtlich sein

Erinnere dich daran deinen Namen gleich als erstes im Dokument einzufügen. Füge danach deine Adresse, deine Telefonnummer und deine E-Mail Adresse hinzu. Hierbei ist es wichtig zu erwähnen, dass du eine professionelle E-Mail Adresse angeben musst. Kreative E-Mail Adressen wie „powerranger94@gmail.com“ dürfen nicht verwendet werden. Hast du keine professionelle E-Mail Adresse? Dann ist jetzt die Zeit gekommen dir eine zu erstellen. Verwende dafür ganz einfach deinen Vor-und Nachnamen.

4. Berufserfahrung

Dies ist der wichtigste Teil des Lebenslaufes. Aus diesem Grund muss die Berufserfahrung sogar vor deiner Ausbildung im Lebenslauf erscheinen. Recherchiere nach den richtigen englischen Begriffen um deine alten Jobpositionen möglichst richtig beschreiben zu können. Schreibe nicht einfach nur deine alten Rollen hinunter, sondern gehe genauer auf deine Aufgaben ein. Erzähle in Stichwörtern über die Resultate, die du während deiner Zeit für das Unternehmen erreichen konntest. Halte dich kurz und bündig bei deiner Erläuterung deiner Aufgaben und Erfolge. Verwende positive Wörter wie „managed“, „gained experience in“, „assisted“ etc. Diese Wörter heben deine beruflichen Leistungen und Fähigkeiten am besten hervor. Außerdem weist die Verwendung dieser Begriffe auf deine Beherrschung der englischen Sprache hin.

5. Akademische Resultate

Beginne immer mit deinem neuesten Zertifikat/Titel.  Liste die wichtigsten Aspekte deines Kurses/Studienganges etc. auf und erkläre, wie deine akademische Bildung mit deinem professionellen Profil korreliert. Achte wieder darauf die richtige Terminologie zu verwenden.

Zum Beispiel:

  • Bachelor Diplom: Bachelor’s Degree
  • Master Diplom: Master’s Degree
  • Doktorat: PhD

 

6. Keine Lücken im Lebenslauf

Lasse keine Lücken in der Chronologie deines Lebenslaufes. Der Recruiter sucht nach einem vollständigen Bild deiner vergangenen Erfahrungen. Wenn du zum Beispiel ein Jahr lang nicht gearbeitet hast, weil du ein Auslandsjahr unternommen hast, empfehlen wir dir diese Information deinem Lebenslauf beizufügen. Ja, ein Auslandsjahr ist zwar keine berufliche Erfahrung, wird aber als Lebenserfahrung anerkannt und auch gern gesehen. Wenn du dir Zeit genommen hast nach einem neuen Job zu suchen und dein Lebenslauf deswegen eine Lücke aufweist, kannst du jene Formulierung verwenden: „active search for a new position“.

7. Zusätzliche Qualifikationen

Als letzten Schritt listest du deine zusätzlichen Qualifikationen auf. Zu diesen Qualifikationen zählen zum Beispiel Sprach- und IT Kenntnisse/Zertifikate etc.

8. Allgemeine Tipps

Achte darauf, dass dein Lebenslauf keine Tippfehler oder Grammatikfehler enthält. Außerdem ist es hier wichtig anzumerken, dass du nicht über deine berufliche Vergangenheit lügen solltest. Zuletzt sollte noch gesagt werden, dass obwohl LinkedIn das wichtigste soziale Netzwerk für die Jobsuche ist, Arbeitgeber trotzdem weiterhin Informationen über die potentiellen Kandidaten auf Instagram und Facebook suchen. Also stelle sicher, dass du das richtige Bild von dir selbst übermittelst.

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Gastbeitrag


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