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Arbeitslosigkeit im Lebenslauf - Ein Überblick

Jeden kann es treffen: Die Arbeitslosigkeit. Bewerbungen schreiben sind jetzt ein Muss. Wie du mit deiner Arbeitslosigkeit im Lebenslauf umgehst, auf was du besonders achten musst und wie du sie präsentierst, erklären wir dir.

Arbeitslosigkeit im Lebenslauf – Wie damit umgehen?

Es ist immer unangenehm arbeitslos zu werden. Doch gerade bei großen Unternehmen ist die Fluktuation sehr hoch. Stellen werden gestrichen oder ausgebaut. Arbeitslosigkeit im Lebenslauf heißt nicht sofort: Ich bekomme nie wieder einen Job! Als erstes musst du deine Arbeitslosigkeit selbst akzeptieren. Wenn du das geschafft hast folgt: Bewerbungen schreiben. Eine lückenhafte Station im Lebenslauf ist nicht gleich ein Ausschlusskriterium. Der Personaler sichtet deine Bewerbung genauso wie die anderen.

Wie stelle ich Arbeitslosigkeit im Lebenslauf dar?

Anstatt „Arbeitslosigkeit“ im Lebenslauf anzugeben, schreibe lieber „Arbeit Suchend“. Erwähne alle Schritte, die du unternommen hast, um eine neue Arbeitsstelle zu finden. Ganz Wichtig: Liste alle Messen, Weiterbildungen und Kurse auf, die du während deiner Arbeitslosigkeit absolviert hast. Auch deine Termine bei der Bundesagentur für Arbeit und im Jobcenter. Das alles rückt dich in ein positives Bild. Der Personalchef erkennt, wie viel Mühe du dir für deine Jobsuche gibst und dass du auf keinen Fall auf der faulen Haut sitzt.

Arbeitslosigkeit: Wohin im Lebenslauf?

Du musst den Zeitraum der Arbeitslosigkeit in chronologischer Reihenfolge, wie es in einem tabellarischen Lebenslauf üblich ist, angeben. Tipp: Schaff es, deinen Lebenslauf so zu gestalten oder zu optimieren, dass du den Zeitraum der Arbeitslosigkeit ein bisschen kaschierst. Das heißt: Die Zeiten der Beschäftigungen müssen überwiegen. Achte auch auf einen roten Faden im Lebenslauf und vermeide Lücken! Der Personalchef schaut sich deinen Lebenslauf genau an und findet sofort fehlende Zeiträume.

Tipps für die Arbeitslosigkeit im Lebenslauf

  • Je länger die Zeit der Arbeitslosigkeit im Lebenslauf zurückliegt, umso unbedeutender ist sie für deine aktuelle Bewerbung.
  • Dein Gesamteindruck zählt – Hast du dich bemüht in deiner Arbeitslosigkeit? Weiterbildungen gemacht und aktiv nach einem Job gesucht? Super, dann verpacke das so im Lebenslauf.
  • Die Arbeitslosigkeit niemals weglassen – Keine Lücken im Lebenslauf!
  • Anstatt „Arbeit Suchend“ kannst du auch „Aktive Arbeitssuche“ schreiben
  • Unverschuldete Arbeitslosigkeit? Unbedingt angeben!
  • Im Anschreiben kannst du ausführen, wie es zur Arbeitslosigkeit gekommen ist. Du musst sowohl die selbstverschuldete oder die unverschuldete Arbeitslosigkeit erklären können.
  • Im Vorstellungsgespräch hinterfragt der Personalchef zu 100 Prozent die Gründe für die Arbeitslosigkeit – sei darauf vorbereitet!
  • Versuche deine Arbeitslosigkeit zu akzeptieren und nenne sie, wie eine normale Station im Lebenslauf und konzentriere dich auf deine Stärken und Kompetenzen.
  • Bring zum Ausdruck, dass du dich in der Zeit der Arbeitslosigkeit weitergebildet hast und gerade einen Minijob in deiner Branche nachgehst. Das gibt den Personalchef zu verstehen, dass du trotz der Arbeitslosigkeit den Kontakt zum Arbeitsleben nicht verloren hast und du dein Fachwissen förderst. 

 


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