Die besten Jobmessen: Termine, Tipps und Tricks

Insgesamt 42 Ergebnisse liefert das Portal Expocheck auf die Suchanfrage „Jobmesse“. Welche Messen in diesem Jahr noch anstehen, wann sie stattfinden und, wie sich Jobsuchende auf einen Besuch auf der Jobmesse gut vorbereiten können, das zeigt dieser Ratgeber.


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Die Jobmessen in Deutschland im Jahr 2018 im Überblick

Um sich auf möglichst vielen Jobmessen in Deutschland umsehen zu können oder alternativ nur die regional relevanten Jobmessen zu besuchen, hilft eine Übersicht der Möglichkeiten, inklusive Datum und Ort.

 

Gut vorbereitet auf die Jobmesse

Eine Jobmesse ist keine klassische Messe, bei der Taschen, Kugelschreiber und Probepackungen als Give-aways winken. Auf einer Jobmesse könntest du deinem potentiellen Ausbilder oder gar deinem künftigen Arbeitgeber gegenüberstehen. Deswegen ist es wichtig, sich bereits im Vorfeld auf das Messeevent vorzubereiten. Beherzige die folgenden Tipps und dein Messeerfolg wird zum Erfolg:

  • Vorbereitung des Messebesuchs. Eine Jobmesse ist keine reguläre Messe, deswegen geht es auch nicht darum, an jedem Stand vorbeizuhuschen und Infomaterial einzusammeln. Vielmehr geht es darum, sich die Messeunterlagen rechtzeitig im Vorfeld zu besorgen. Dann wird ausgewählt: Welches Unternehmen ist interessiert? Welcher Betrieb bietet die passende Ausbildung, ein duales Studium oder gar Jobs für Young Professionals? Welche Unternehmer sind aus der individuell relevanten Branche am Start? Diese Vorauswahl ist wichtig, denn wenn es zum Gespräch kommt, sind schnell 45 bis 60 Minuten „verbraucht“.

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  • Vorbereitung der Gespräche. Wenn du genau weißt, mit wem du auf der Messe sprechen willst, solltest du versuchen, den Ansprechpartner vorab zu kontaktieren. Viele Personalverantwortliche sind bei Xing aktiv. Achtung: Um deinen Gesprächspartner via Xing anzusprechen, muss auch dein eigenes Profil ordentlich aussehen. Auch ist es möglich, direkt im Betrieb anzurufen und einen Termin zu vereinbaren. Das hat – vor allem bei großen Unternehmen – den Vorteil, dass das Gespräch ganz sicher zustande kommt.
  • Informatives im Gepäck. Im günstigsten Fall kommt es direkt auf der Messe zu einem Vorauswahl-Gespräch, quasi einem Mini-Bewerbungsgespräch im Messestand. Anschließend solltest du etwas parat haben, was du dem Personaler überlassen kannst. Die klassische Variante ist die Bewerbungsmappe. Dann brauchst du jedoch mindestens für jedes Gespräch eine. Alternativ kann auch eine Kurzbewerbung ausreichen. Wer sich in einem besonders kreativen Bereich bewirbt, kann auch auf einen pfiffig gestalteten Flyer setzen. Die Mini-Variante ist die Visitenkarte. Diese kann auch dann überreicht werden, wenn ein Kontakt sich außerhalb der geplanten Marschroute aufgetan hat.
  • Dresscode beachten. Erinnere dich an den Ausgangspunkt: Du könntest bei der Jobmesse auf deinen künftigen Arbeitgeber treffen. Das heißt auch, dass du idealerweise so aussiehst, wie du später im Job auch aussehen würdest. Berufs- bzw. branchenspezifische Kleidung zu tragen, lautet hier also die Empfehlung. Ein gepflegtes Äußeres beinhaltet auch einen angenehmen Duft, gekämmte Haare und kein Mundgeruch. Natürlich rundet auch eine Tasche den Dresscode auf der Messe ab, aber Achtung: Leichtes Gepäck wirkt besser als der Bergsteiger-Rucksack. Hast du zu viele Infos eingesackt, nimm ein Schließfach und deponiere dort einen Teil deiner Beute.
  • Gesprächsführung trainieren. Der Besuch der Jobmesse kann ein Stück weit zum Speed-Dating in beruflicher Hinsicht werden. Viel Zeit wird nicht sein. Deswegen solltest du bereits im Vorfeld trainieren, wie du das Gespräch auf der Messe anpackst. Eine freundliche Vorstellung bildet immer den Anfang. Deutlich den Vor- und Nachnamen zu nennen, ist dabei das oberste Gebot. Achte darauf, zu allen am Stand freundlich zu sein – das zeigt, wie es um deine Sozialkompetenz bestellt ist. Je nach Gesprächsverlauf liegt der Fokus auf der Person (dann ist hauptsächlich Smalltalk angesagt) oder auf fachlichem Interesse, dann geht es darum, versiert und geschickt die eigenen Stärken formulieren zu können. Als Faustregel gilt: Plump sein, ist verpönt.
  • Die Nachbereitung. Idealerweise steht in deinem kleinen Notizbuch zu jedem Gespräch ein Tipp, eine Idee oder eine Kontaktadresse. Nach der Messe geht es darum, die Kontakte aufzubereiten – anschreiben, anrufen oder eine anderweitig getroffene Absprache einhalten.

Gastbeitrag