Duales Studium: Business und Uni
Duales Studium: Business und Uni Foto: Juli Sing / audimax

Duales Studium: Die Mischung macht's!

In fast allen Disziplinen kannst du ein Dualstudium beginnen. Alles kann, nichts muss. Schau’s dir an!

Manche Dinge gehören untrennbar zueinander und geben wirklich ein schönes Paar ab. Wie das Duale Studium! Es gibt dir Praxis, es vermittelt dir Theorie. Du machst eine Ausbildung und absolvierst zeitgleich ein Studium. Dabei bist du nicht auf einen Bereich beschränkt. In fast allen Disziplinen kannst du ein Duales Studium beginnen. 

  • Wirtschaftliche Interessen?
  • Technisches Geschick? 
  • Unternehmerische Pläne?
  • Mediale Zukunftsträume?

Alles kann, nichts muss, aber da geht so einiges. Schau’s dir an!
 

Meinungen zum Dualen Studium: Wir machen’s doppelt!

Sie alle arbeiten und studieren gleichzeitig und sehen viele Vorteile. Stephanie schwärmt davon, dass ihr Arbeitgeber in ihr nicht nur die Leistungsbringerin sieht. Großer Aufwand und nur wenig Freizeit – Stephan weiß aber, dass sich die drei anstrengenden Jahre für ihn auszahlen werden.

Die vielen Kontakte und das Netzwerk, das Steffi während ihres Dualstudiums aufbauen kann, bedeuten für sie, immer einen Ansprechpartner für Probleme zu haben. Maras Händchen für mechatronische Vorgänge haben ihr nach der Ausbildung ein Studium ermöglicht. Warum in überfüllten Hörsälen sitzen, wenn es auch deutlich persönlicher geht? Alina weiß ganz genau, warum sie sich dual ausbilden lässt. Und Peter sagt, dass es für ihn den besten Karriereweg darstellt. Sie alle sind Beispiele dafür, dass sich persönlicher Einsatz nicht erst später auszahlt und sich die Kombi aus Theorie und Praxis lohnt. Aber lies doch selber!

 

Das bedeutet es, ein Duales Studium zu absolvieren:

Das ›Duale Studium‹ ist die Verbindung von Studium und Berufsausbildung. Das heißt, du schreibst dich an einer Hochschule ein und schließt gleichzeitig einen Ausbildungsvertrag mit einem Unternehmen ab. Damit verpflichtest dich, in dervorlesungsfreien Zeit für den Betrieb tätig zu sein. Im Gegenzug finanziert dein Arbeitgeber deine Studiengebühren.Diese Kombination spart viel Zeit – ist aber auch sehr arbeitsaufwändig: Statt Semesterferien gibt’s betrieblich geregelten Urlaub – dafür aber auch von Anfang an ein monatliches Gehalt und Studienbedingungen, von denen andere nur träumen können: 

  • kleine Kursgruppen
  • intensive Betreuung durch die Dozenten
  • extrem praxisnaher Lernstoff

Doch sei gewarnt: Dieses Kombi-Paket erfordert Organisationstalent, Ehrgeiz und Ausdauer, sonst ist das Mammutprogramm nicht zu schaffen! Trotzdem entscheiden sich immer mehr Abiturienten für den dualen Weg. Mittlerweile sind rund 48.800 Studierende in knapp 715 dualen Studiengängen eingeschrieben. Die beteiligten 189 Fachhochschulen und Universitäten, 56 Berufsakademien und 15 Verwaltungs- und Wirtschaftsakademien können auf mehr als 26.000 Partner aus der Wirtschaft bauen, die Studierenden als Arbeitgeber zur Verfügung stehen.

Dabei reicht das Spektrum von BWL-Fachrichtungen wie Medienwirtschaft oder Steuerrecht kombiniert mit einer kaufmännischen Ausbildung über das Ingenieurstudium zum Beispiel der Elektrotechnik oder Mechatronik mit technischer Ausbildung bis zum Informatikstudium mit integrierter IT-Ausbildung. Allein die Deutsche Bank kooperiert bundesweit mit vier verschiedenen Hochschulen in Berlin, Frankfurt, Hamburg und Baden-Württemberg und bietet Studiengänge von ›BWL Bank‹ über ›Wirtschaftsinformatik‹ bis hin zu ›Business Administration‹ an.

 

Achtung: Duales Studium ist nicht gleich Duales Studium

Fast jede Berufsakademie und Hochschule hat ihre eigenen Vorstellungen, wie ein Duales Studium aufgebaut sein sollte. Grundsätzlich dauert ein Duales Studium genauso lang wie ein Uni- oder FH-Studium, also in der Regel zwischen sechs und acht Semester.

Die zeitliche Aufteilung von Theorie und Praxis ist nicht einheitlich geregelt. Manchmal erfolgt der Wechsel semesterweise, manchmal monats-, wochen- oder gar tageweise. Die Kombi mit einer Berufsausbildung ist übrigens nicht zwingend notwendig: Es gibt neben den ›ausbildungsintegrierenden‹ Studiengängen, auch solche, bei denen eine abgeschlossene Berufsausbildung bereits zu Studienbeginn vorausgesetzt wird.

Bei diesen ›berufsintegrierenden Studiengängen‹ verbringst du deine Praxisphase im Unternehmen nicht als Azubi, sondern als Festangestellter, Praktikant oder Volontär. Für Berufstätige ist das die Chance, sich weiterzubilden, ohne ihren Job aufgeben zu müssen. Bei der Mischform dieser Varianten, den ›ausbildungsund berufsintegrierenden‹ Studiengängen, sind
beide Modelle verknüpft, etwa wenn du während des Grundstudiums einen Auszubildendenvertrag bei deinem Unternehmen hast und ab dem Hauptstudium festangestellter Mitarbeiter bist.
 

Vor- und Nachteile gut abwägen

Eines ist allen dualen Studiengängen gemein: die klasse Karriereaussichten. Beim Abschluss kannst du bereits Berufserfahrung vorweisen. In der Regel übernimmt dich direkt dein Ausbildungsbetrieb. Falls du gerade ›Das isses!‹ in die Welt rufen möchtest: Warte! Wäge alle Vor- und Nachteile gut ab: Klicke dich durch unseren Channel 'Duales Studium', lese Erfahrungsberichte und durchstöbere unsere Stellenangebote für Dualstudenten und überlege dir genau, was du möchtest!


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