dualer Student bei der Sparkasse
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Duales Studium bei der Sparkasse

Stephan Kaster (25) verbindet seine Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Sparkasse noch mit einem Studium.

Warum hast du dich für die Hochschule der Sparkassen-Finanzgruppe entschieden?
»Es war mir sehr wichtig, nach der akademischen Ausbildung einen allgemein anerkannten Hochschulabschluss mit Schwerpunkt Finanzwirtschaft zu erlangen. Die S-Hochschule, wie die Hochschule der Sparkassen-Finanzgruppe kurz genannt wird, bietet einen anwendungsorientierten betriebswirtschaftlichen Studiengang mit Schwerpunkt auf bankbetrieblichem Fachwissen.«

Wie gliedert sich die Ausbildung?
»Ich habe am 1. August 2007, ein Jahr vor Studienbeginn, mit der zweijährigen Ausbildung zum Bankkaufmann begonnen. Seit dem Wintersemester 2008/09 studiere ich an der S-Hochschule auf B.Sc. in der Fachrichtung Finanzen. Die Berufsausbildung, die ich bei der Sparkasse Essen absolviert habe, besteht einerseits aus der Vermittlung theoretischer Inhalte durch die Berufsschule und den betriebsinternen Unterricht sowie aus den praktischen Einsätzen in den Geschäftsstellen und Spezialabteilungen andererseits. Ich war in vier Geschäftstellen und dem Spezialbereich ›Kapitalmarkt und Börse‹. Seit dem Abschluss der Berufsausbildung bin ich im Vorstandssekretariat der Sparkasse Essen beschäftigt.«

Wie gestaltet sich die Finanzierung des Studiums?
»Die Sparkasse Essen bietet jedes Jahr drei Auszubildenden die Aufnahme in das ausbildungsbegleitende Studium an der S-Hochschule nach Abschluss des ersten Jahres der Berufsausbildung an. Das beinhaltet die Beteiligung an den Kosten des Studiums in Höhe von circa 14.000 Euro sowie die Freistellung für die Teilnahme an Präsenzveranstaltungen und Klausuren unter Fortzahlung des Gehalts. Reise- und Übernachtungskosten sowie die Kosten für die Beschaffung von Fachliteratur muss der Studierende selbst tragen.«

Bleibt dir bei der Doppelbelastung von Theorie und Praxis noch genügend Zeit für Erholungsphasen?
»Ich finde die flexiblen Lernbedingungen und das eigenverantwortliche Lernen im Rahmen des Studiums an der S-Hochschule sehr angenehm, da es gerade im Hinblick auf den Job viele Gestaltungsfreiheiten lässt. Natürlich ist ein Dualstudium mit erhöhtem Aufwand verbunden – nicht selten nutze ich Urlaubstage für Klausurvorbereitungen. Der Vorteil ist aber, dass das Lernen durch den Anwendungsbezug und die Einsatzmöglichkeit im Berufsalltag leichter fällt und man die Praxisrelevanz jeden Tag live erlebt. Insgesamt bedeutet das Studium eine besondere Belastung, aber ich halte drei Jahre für überschaubar und empfinde den Nutzen im Gegenzug als relativ hoch.«

Wie bewertest du die späteren Arbeitsmarktchancen eines Dualstudenten?
»Ich finde, dass es gerade im Bereich der Finanzwirtschaft sehr wichtig ist, sich ständig auf dem neuesten Stand zu halten, was heutzutage sicher alles andere als leicht ist. Ein Dualstudium bietet hierfür aber die optimale Basis, daher sehe ich auch die Jobaussichten sehr positiv – schließlich verfügt der Absolvent nicht ausschließlich über theoretisches Fachwissen, sondern auch über Praxiserfahrung.«

Bitte vervollständige folgenden Satz: Ein Dualstudent sollte … ?
»... gleichermaßen Interesse für die theoretischen Inhalte der Ausbildung und des Studiums wie auch Spaß an der praktischen Anwendung im Beruf mitbringen. Natürlich – Zeit und Geld muss man investieren, der Nutzen dieser Ausbildungsform entschädigt hierfür aber allemal!«


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