duale Studentin bei Hansgrohe

Duales Studium bei Hansgrohe

Nicola Göhrum (22) arbeitet während ihres Dualen Studiums für Hansgrohe in Deutschland und Indien.

Nicola muss jedes Mal grinsen, wenn sie sich an die Entscheidungsfindung für Hansgrohe als Ausbildungspartner erinnert. »Das war eine lustige Geschichte«, meint sie. »Ich hatte mir im Urlaub eine lange Liste an Firmen angelegt, die mich reizen würden. Auf Hansgrohe kam ich da noch gar nicht. Ich entdeckte aber im Badezimmer meiner Freundin deren neue Duschbrause von Hansgrohe und fand die so klasse, dass ich mich gleich informiert habe, ob ich dort auch ein Duales Studium absolvieren könnte.«

Ein Jahr vor dem Abi bewarb sie sich bei dem Schwarzwälder Unternehmen, das sanitärtechnische Produkte wie Armaturen
und Badzubehör herstellt. »Für mich stand schon früh fest, dass ich dual studieren möchte. Einfach nur fünf Jahre BWL und dann erst die Welt draußen sehen, wäre nichts für mich«, sagt die 22-Jährige, die im kommenden September ihren Bachelor in ›International Business‹ abschließen wird.

In den dreimonatigen Theorieblöcken an der Dualen Hochschule paukt sie BWL, VWL, Marketing und Logistik. Außerdem verschiedene Sprachen, »in meinem Fall Englisch, Französisch und Spanisch. Und dann gibt es noch interkulturelle Fächer, damit wir verstehen, wie die Inder ticken oder die Chinesen«, erklärt Nicola. Schließlich unterhält Hansgrohe Tochtergesellschaften in fast 40 Ländern. »Als ich in der Presseabteilung und dem internationalen Vertrieb Station gemacht habe, hatte ich viel Kontakt ins Ausland«, berichtet sie. »Ich konnte alle Fremdsprachen anwenden.« Als internationalen Höhepunkt verbachte sie drei Monate in der indischen Tochtergesellschaft. »Dort habe ich ein Projekt umgesetzt und später an der Hochschule theoretisch aufgearbeitet.« Das Verständnis für die wirtschaftlichen Theorien hinter der täglichen Arbeit musste sich die Dualstudentin anfangs erst erarbeiten, gibt sie zu: »Ich komme von einem allgemeinbildenden Gymnasium und hatte da zwar Wirtschaft als Fach, aber noch keine Praxiserfahrung.« Bei Hansgrohe würde aber niemand ins kalte Wasser geschmissen, sondern auf alles gut vorbereitet, betont Nicola. Und die Möglichkeit, das in den Vorlesungen gehörte Wissen sofort im Unternehmen umsetzen zu können, vertiefe die Theorie sehr gut.

Nicola hat sich mit der Wahl des Dualen Studiums bewusst gegen »lockeres Studentenleben« entschieden. »Wir erhalten schließlich Geld für unsere Arbeit. Dafür wird aber auch etwas gefordert«, betont sie. »Gerade im ersten Semester saß ich häufig bis halb acht in der Hochschule. Danach muss man aber noch lernen.« Ans Aufgeben hat sie trotzdem niemals gedacht. »In der Praxisarbeit kriege ich immer direktes Feedback. Das motiviert schon«, sagt die Studentin. »Außerdem bekomme ich wirklich viel Verantwortung übertragen. Im Sommer letzten Jahres war ich in München im Außendienst unterwegs, habe also meinen eigenen Firmenwagen bekommen, unsere Endkunden besucht und ihnen unser neues Programm vorgestellt«, erzählt sie. Nun hofft Nicola, dass ihr studentischer Arbeitsvertrag mit Hansgrohe nach dem Bachelorabschluss in eine feste Anstellung übergeht. »Das müsste klappen«, ist sie überzeugt. »Denn das Unternehmen bildet ja für den Eigenbedarf aus.«


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