dualer Student bei Innogames
privat

Duales Studium: Business Administration und Innogames

Kai Gade hat sein Hobby zum Beruf gemacht: Computerspielen

Was studierst du? Business Administration an der Fachhochschule für Oekonomie und Management (FOM) in Hamburg.

Warum hast du dich für ein Duales Studium entschlossen? Beim Dualen Studium reizt mich vor allem die Verbindung von Theorie und Praxis. Ich wollte nie ein Fachidiot werden, sondern von Anfang an das Erlernte auch schnell in die Praxis umsetzen.

Worin siehst du die Vorteile eines Dualen Studiums, wo die Nachteile? Der große Vorteil ist in jedem Falle, dass man die Möglichkeit hat, sein Wissen schnell in die Praxis eines Unternehmens einzubringen. Außerdem hat man nach sieben Semestern sowohl einen akademischen Abschluss als auch bereits mehrjährige Berufserfahrung. Der Nachteil ist vielleicht, dass die Kombination zwischen Studium und Beruf anstrengender und zeitaufwändiger ist. Man muss also bereit sein, einiges an Energie zu investieren.

Warum hast du dich für InnoGames entschieden? Seit ich laufen kann, spiele ich Computerspiele. Daher war es für mich immer ein Ausbildung und Studium parallel klingt nach einem hohen Arbeitspensum.

Bleibt noch Zeit für Erholungsphasen? Da ich bei InnoGames sehr viel Spaß habe und das Arbeitsklima mir sehr gut gefällt, ist es auf keinen Fall so, dass mich die Arbeit auffrisst. In den Klausurphasen muss man die Freizeitaktivitäten etwas einschränken, aber das ist es mir in jedem Fall wert.

Wie gestaltet sich die Finanzierung deines Studiums? InnoGames bezahlt neben meinem Gehalt auch die Semestergebühren. Dazu kommt, dass mir mein Arbeitgeber auch Lernmittel wie Bücher und Software bezahlt. Ich kann auch den Arbeitslaptop für das Studium und sogar in der Freizeit benutzen. Das spart natürlich auch noch zusätzliche Kosten für mich ein. Was ist das Besondere an deinem Studium? Die Dozenten sind bei uns nicht nur Uni-Professoren, sondern kommen zum Teil aus der Wirtschaft, zum Beispiel der Unternehmensberatung. Auch dadurch ist der Praxisbezug immer gewährleistet. Sie wissen, wie es ›real‹ tatsächlich abläuft.

Mit welchen Schwierigkeiten warst du anfangs konfrontiert? Am Anfang war es eine gewisse Überwindung, am Freitag nach Feierabend an die Uni statt in die Kneipe zu gehen. Auch der Samstag im Hörsaal ist zu Beginn gewöhnungsbedürftig – aber mit der Zeit wird das zur Normalität.

Was würdest du Abiturienten raten, die sich für ein Duales Studium im MINT-Bereich interessieren, aber noch unschlüssig sind? Sinnvoll ist es in jedem Fall, sich im Voraus genau über die Unternehmen und Studiengänge zu informieren, beispielsweise auf Berufsmessen oder im Internet. Ob das Duale Studium dann das Richtige ist, muss jeder für sich selbst entscheiden.


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