Foto: Andre Hunter / Unsplash

audimax probiert's aus: Don't stop Gaming

Eine Mission, drei Gamer und fünf Devices - Vicky stellt sich der Herausforderung, 24 Stunden durchzuzocken

Freitagabend in meinem Wohnzimmer: »Bingo! Bye, bye«, ertönt es aus dem Fernseher. Drei Karts flitzen über die Rennstrecke auf dem TV-Screen. Die Controller fest in die Hände gepresst und mit gebanntem Blick auf den Fernseher gerichtet, sitzen Patrick, Frank und ich auf der Couch. Wie es sich für einen richtigen Zockermarathon gehört, haben wir uns mit Energydrinks, Chips und anderen Knabbereien eingedeckt. Das war der Beginn einer ziemlich harten Challenge. 24 Stunden dauerhaft zu spielen – auf dem Smartphone, der Konsole und dem PC – hatte ich mir ehrlich gesagt einfacher vorgestellt. Immerhin zocke ich nach Feierabend gerne mal das eine oder andere Game. Die ersten sechs Stunden vergingen wie im Flug. »Alles halb so wild, die 24 Stunden schaffen wir mit links«, dachte ich.

Doch der Gaming- Koller ließ nicht lange auf sich warten und Müdigkeit machte sich breit. Höchste Zeit, die Taktik zu wechseln und etwas mehr Dynamik in die ganze Sache zu bringen. Wii Fit sollte es richten. Der Plan ging auf, wenn auch nur für schlappe 45 Minuten, dann hatte ich genug vom Elfmeterschießen und Skispringen. Die Rettung war ein Online-Multiplayer- Game. Mit selbstkonfigurierten Avataren tauchten wir im wahrsten Sinne des Wortes tief in die virtuelle Spielwelt. Wir waren so damit beschäftigt, unsere Charaktere zu leveln und immer mehr Quests zu lösen, dass unsere Müdigkeit völlig verflog. Die Stunden vergingen rasend. Das Ziel war schon zum Greifen nah.

Knapp 18 Stunden hatten wir gezockt, dann war Schluss. Mir war kalt, meine Augenlider schwer, ich konnte das ununterbrochene Pochen meiner Schläfen und die Verspannung in meinem Nacken nicht mehr ausblenden. Ich wollte nur noch eines: ins Bett. Alle drei gaben wir uns geschlagen. Etwas enttäuscht, dass ich so kurz vor dem Ziel aufgegeben hatte, wachte ich zwölf Stunden später wieder auf. Letztlich waren wir dann doch stolz auf uns, immerhin hatten wir fast 18 Stunden durchgehalten. Künftig werde ich Zockerabende aber wieder auf ein paar Stunden beschränken.


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