Foto: MSH

»Es ist schön zu verstehen, wie der eigene Körper funktioniert«

Die Bereiche Leistungssport, Gesundheitsförderung und Rehasport sind in den letzten Jahren immer stärker gewachsen. Auch der Bedarf an Fachkräften, die sich auf Sport- und Gesundheitswissenschaften spezialisiert haben, nimmt zu.

Die MSH Medical School Hamburg – University of Applied Sciences and Medical University bietet mit dem Bachelorstudiengang Sportwissenschaft und mit dem Masterstudiengang Sportwissenschaft mit Schwerpunkt Leistungsdiagnostik und Trainingssteuerung eine qualifizierte wissenschaftliche Ausbildung für eine berufliche Karriere in diesen Bereichen. Auch die Sportwissenschaftsstudentin Victoria Bloch möchte später in der Trainingssteuerung aktiv sein. Im Interview erzählt sie, wie der Studiengang ihren Blick auf die eigene sportliche Aktivität verändert hat und warum sie sich für ein Studium an der MSH entschieden hat.

Warum haben Sie sich dazu entschieden, Sportwissenschaft an der MSH Medical School Hamburg – University of Applied Sciences and Medical University zu studieren?

Victoria Bloch: Ich bin sehr sportbegeistert und wusste daher, dass ich einen Studiengang mit dem Fokus auf Sport studieren möchte. Mir war es jedoch wichtig, dass der Studiengang nicht nur einen einzelnen Bereich abdeckt, wie es beispielsweise bei Sportmanagement oft der Fall ist. Ich habe nach einem Studiengang gesucht, der vielfältiger ist und bin so auf die MSH Medical School Hamburg gestoßen. Ich fand den Bachelorstudiengang Sportwissenschaft an der MSH auf Anhieb richtig gut, weil ich hier Einblicke in viele verschiedene Bereiche bekomme. So kann ich viel besser herausfinden, wo ich nach dem Studium arbeiten möchte.

Warum haben Sie sich für die MSH als Hochschule entschieden?

Victoria Bloch: Das ganze Feeling an der MSH ist einfach besonders und dazu ist die Lage in der HafenCity sehr schön. Ich war damals von dem Curriculum sehr angetan und fand den Offenen Campustag an der MSH sehr interessant. Das Gespräch mit dem Studiengangsleiter Prof. Dr. Thomas Gronwald hat mich dann nur noch mehr darin bestärkt, dass ich mich für dieses Studium entschieden habe. So kann ich weiter in Hamburg wohnen bleiben, habe meine Familie in der Nähe und habe die Möglichkeit, weiter in meinem Verein Handball zu spielen. Ein anderer Grund war, dass es in Hamburg keine andere Fachhochschule oder Universität gibt, die diesen Studiengang anbietet. Natürlich ist die Finanzierung ein Faktor, der berücksichtigt werden muss, aber die Vorteile, wie beispielsweise das Lernen in kleinen Gruppen, überwiegen für mich.

Was gefällt Ihnen am Studium an der MSH und an Ihrem Studienfach besonders gut?

Victoria Bloch: Am besten finde ich, dass wir hier so eine angenehme Lernatmosphäre haben. Die Studiengruppen an der MSH sind klein, weshalb es sich gut lernen lässt. Auch der enge Kontakt zu den Dozenten ist sehr hilfreich. Alle unsere Dozenten sind sehr freundlich, offen und hilfsbereit. Ich kann jederzeit nachfragen, wenn ich etwas nicht verstanden habe. Selbst nach den Vorlesungen nehmen sich die Dozenten Zeit für uns, wenn noch etwas unklar geblieben ist. Außerdem finde ich es sehr gut, dass wir, genau wie die Studierenden der Physiotherapie, in einem Gebäude in der Nähe der Elbphilharmonie unseren Unterricht haben. Es ist ein Privileg, in so einer schönen Gegend zu studieren. Ein weiterer Punkt, warum mir das Studium so gut gefällt, ist, dass wir an der MSH die Möglichkeit bekommen, praktisch zu arbeiten. Die praktischen Module sind immer eine gute Abwechslung zu den theoretischen Teilen des Studiums. Für unsere praktische Erfahrung ist es auch richtig toll, dass sogar ein Lehrlabor eingerichtet wurde, indem wir viele Testungen durchführen können. Darunter sind zum Beispiel die Laktatdiagnostik, die Spiroergometrie sowie die Sprungkraftdiagnostik und die Beweglichkeitsdiagnostik. Auch die Körperfettmessung via Kalipermetrie oder BIA ist möglich. Ich fühle mich an der MSH sehr gut aufgehoben, und es macht Spaß, hier meine Studienerfahrungen zu sammeln.

Sind Sie selbst sportlich aktiv und können Gelerntes aus dem Studium, wie beispielsweise aus dem Modul „Leistungsdiagnostik und Trainingssteuerung“ für Ihre eigene sportliche Aktivität anwenden?

Victoria Bloch: Ja, ich spiele seit über 15 Jahren Handball. Sportlich aktiv und an den vielen verschiedenen Sportarten interessiert zu sein, ist meiner Meinung nach wichtig für den Studiengang. Dass ich durch einige Module nun einiges besser nachvollziehen und verstehen kann, ist tatsächlich interessant. Ich mache mir zum Beispiel neue Gedanken über mein Warm-Up vor dem Training oder Spiel und kann selbst Trainingspläne erstellen, bei denen ich dann das Gelernte anwenden kann. Es ist schön zu verstehen, wie der eigene Körper funktioniert. Auch die Tatsache, dass ich nun nachvollziehen kann, weshalb etwas im Sport so gemacht wird, wie es gemacht wird und genau so auch sinnvoll ist, ist für mich sehr wichtig.

Welche Pläne haben Sie nach Ihrem Abschluss? Können Sie sich vorstellen, auch den Master an der MSH zu machen?

Victoria Bloch: Ich interessiere mich sehr für den Bereich Leistungsdiagnostik und Trainingsplanung. Der Master an der MSH wäre daher perfekt für mich. Ich habe mich aber noch nicht final entschieden, weil noch einige weitere Faktoren mit in die Entscheidung einfließen. Wichtig ist mir, dass ich später in meinem Alltag Abwechslung habe. Daher kann ich mir gut vorstellen, dass ich noch einige Fortbildungen, zum Beispiel in den Bereichen Ernährung, Personaltraining oder als Fachtrainerin machen werde. So habe ich viele Möglichkeiten und es besteht nicht die Gefahr, dass mir die Arbeit zu langweilig wird. Damit war es für mich auf jeden Fall die richtige Entscheidung, Sportwissenschaft zu studieren. Denn hier viele berufliche Möglichkeiten und ich werde immer etwas finden, was mir Spaß macht.

Gastbeitrag der MSH Medical School Hamburg


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