Studieren im Osten? Läuft im schönen Dresden. Foto: tichr/Fotolia

Studieren im Osten

Hör.Saal.Kunde. Leipzig, Ilmenau, Dresden & Co: Hochschulstädte im Osten-Super-Schnell-Check.

Hochschulen in Leipzig

  • Sachsen. Hauptsitz, Bibliothek und einige Institutsgebäude am Augustusplatz, einem der größten Plätze Deutschlands. Gründungsjahr? 1409
  • Volluniversität, breites Studienangebot, über 140 Studiengänge an 14 Fakultäte. Rund 30.000 Studierende.
  • Besonderheiten? Uni Leipzig ist die zweitälteste Universität Deutschlands. Die Liste berühmter Alumni ist lang, auf ihr steht auch Angela Merkel.

Hochschule Harz

  • Sachsen-Anhalt. Wo genau? An zwei Standorten in Wernigerode und Halberstadt. Gründungsjahr? 1991
  • HS Harz bietet 23 Studiengänge in den drei Fachbereichen ›Automatisierung und Informatik‹, ›Verwaltungswissenschaften‹ und ›Wirtschaftswissenschaften‹. Rund 3.400 Studierende.
  • Sonst noch? Die Spezialitäten der Region: Bier, Baumkuchen und die ›Harzer Pottsuse‹

Hochschule Halle

  • Hochschule: Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle. Wo? Sachsen-Anhalt, unweit der Saale und nur einen Katzensprung entfernt von der JVA Halle. Gründungsjahr? 1915
  • Zahlreiche Diplom-, Bachelor und Masterstudiengänge in den beiden Fachbereichen Kunst und Design. Etwa 1.100 Studierende.
  • Besonderheiten? Die Kunsthochschule fördert ausdrücklich auch »visionäres Denken und Gestalten jenseits von Verwertungszusammenhängen«.

Hochschule Greifswald

  • Ernst-Moritz-Arndt-Universität. Wo? Mecklenburg- Vorpommern. Wo genau? Zwischen Rügen und Usedom. Gründungsjahr? 1456
  • 47 Studienfächer an fünf Fakultäten. Über 11.000 Studierende.
  • Besonderheiten? Die Greifswalder Uni ist die viertälteste in ganz Deutschland.

Gründe, warum du im Osten studieren solltest:

Zahlen, bitte: 44 Hochschulen. 2.583 Studiengänge. Darunter Exoten wie der Diplomstudiengang ›Plastik‹ mit der Studienrichtung ›Schmuck‹ an der ›Burg Giebichenstein. Oder ›Kaukasiologie‹ an der riedrich-Schiller-Uni Jena. Oder ›German and Polish Law‹ an der Europa-Uni Viadrina in Frankfurt/Oder. Die TU Dresden gehört zu den ›TU9‹, den führenden Technischen Unis der Nation.

Fakten, bitte: Viele der Ost-Hochschulen wurden erst nach der Wende gegründet.

Bingo-Faktor: modern ausgestattet, innovative Studienkonzepte, motivierte Lehrkörper. Ergebnis: Ost-Hochschulen landen in vielen Rankings in der Spitzengruppe. Deshalb: Wer im Osten studiert, ist zufriedener. Sagt wer? Eine vielbeachtete Studie des Marktforschungsinstituts DIW econ. Was Studierbarkeit, Betreuung, Ausstattung und Aktualität angeht, sind Ost-Hochschulen top.

Hochschule Weimar

  • Bauhaus-Universität. Wo? Thüringen. Gründungsjahr? 1860, 1919 begründet als Staatliches Bauhaus.
  • 37 Studiengänge an vier Fakultäten. Rund 4.219 Studis.
  • Sonst noch? Weimar ist eine Topadresse für Baukunst: Mehr als die Hälfte der Studis studieren Architektur oder Bauingenieurwesen.

TU Chemnitz

  • Wo? Im Südwesten Sachsens. Gründungsjahr? 1836, Status einer TU seit 1986.
  • 40 Bachelor- und 56 Masterstudiengänge an insgesamt acht Fakultäten. Wie viele? Rund 11.650 Studierende.
  • Besonderheiten? Selten angebotene Studiengänge wie Sports Engineering und Computational Science, Europa-Studien und Kognitive Psychologie kannst du an der TU Chemnitz studieren.

Uni Freiberg

  • Technische Universität Bergakademie Freiberg. Wo? Sachsen, zwischen Dresden und Chemnitz. Gründungsjahr? 1765
  • Rund 45 Studiengänge, sechs Fakultäten: Mathematik und Informatik0, Chemie und Physik, Geowissenschaften, Geotechnik und Bergbau, Maschinenbau, Verfahrens- und Energietechnik, Werkstoffwissenschaft und Werkstofftechnologie sowie Wirtschaftswissenschaften.

TU Ilmenau

  • Technische Uni. Südlich von Erfurt. Gründungsjahr? 1953
  • ca. 40 Studiengänge, fünf Fakultäten: Elektrotechnik und Informationstechnik, Informatik und Automatisierung, Maschinenbau, Mathematik und Naturwissenschaften sowie Wirtschaftswissenschaften. Circa 7.000 Studenten
  • Besonderheit: Hier existiert das älteste Studentenradio Deutschlands!

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