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Als Informatiker bei der Verischerung Arbeiten: Aufgaben, Skills und Start-Ups

Wie schaut die Arbeit eines Informatikers bei einer Versicherung aus?

Diese Skills punkten

Wenn du dich als ITler für einen Job bei einer Versicherung entscheidest, musst du nicht unbedingt Vorwissen zu  brancheninternen Themen mitbringen – was du dazu wissen musst, lernst du on the Job. Neben fachlichen Qualifikationen wie einem abgeschlossenen IT- Studium und ersten praktischen Erfahrungen, sollten Berufseinsteiger aber offen gegenüber Versicherungsthemen sein und die Bereitschaft zeigen, sich in diese hineinzufuchsen. Gern gesehene Soft Skills sind unter anderem Kommunikations- und Analysefähigkeit, Freude an Teamarbeit sowie Begeisterung für Neues. Je nach Aufgabenbereich solltest du dich außerdem mit den gängigen Programmiersprachen wie Java auskennen.

Spannende Aufgaben

Versicherungen sind heutzutage entgegen ihres Images  alles andere als verstaubt. Die Digitalisierung macht auch vor der Finanzbranche nicht Halt und ruft neue, moderne Prozesse und Arbeitsweisen auf den Plan – auch in Versicherungen. Die meisten Informatiker arbeiten hier in der Entwicklung und kümmern sich um die Aufträge der Fachbereiche, beispielsweise um Kundenmanagementsysteme, die Internetpräsenz des Unternehmens oder um digitale Abschlussprozesse für Versicherungsverträge. Andere beschäftigen sich mit SAP-Lösungen oder betreuen die IT- Infrastruktur für die Mitarbeiter.

Das Gehalt gibt's

Dein Bruttojahresgehalt als Informatiker bei einer Versicherung ist abhängig von Position, Aufgabenbereich und der Unternehmensgröße. Als Berufseinsteiger fängst du in den meisten Fällen in einer Juniorposition an. Als Junior-Softwareentwickler in der Anwendungsentwicklung beispielsweise kannst du bei einer großen Versicherung  zwischen 46.000 und 62.000 Euro erwarten. Als erfahrener Abteilungsleiter, Senior ITConsultant oder Projektmanager kann das Gehalt auf über 100.000 Euro brutto pro Jahr ansteigen.

Fintech-Start-Ups auf dem Vormarsch

Fintech ist eins der großen Zukunftsthemen im Finanzsektor. Während sich alteingesessene Banken und Versicherungen nach und nach damit aus einandersetzen und ihre Prozesse und Angebote dementsprechend anpassen, setzen zahlreiche Start-ups direkt von Anfang an auf moderne Finanztechnologien. Ihre Geschäftsmodelle sind unterschiedlich: Fintechs vermitteln beispielsweise Versicherungsprodukte, bieten Vergleichsdienste und unterstützen ihre Kunden bei Finanz- und Versicherungsentscheidungen.

Voraus richtung Zukunft

Einen Pluspunkt, den die Arbeit bei einer Versicherung mit sich bringt, macht sich womöglich erst im Laufe deiner  Karriere bemerkbar. Die Digitalisierung kennt kein Halten und fordert von der Finanzbranche ständiges Umdenken und  Weiterentwicklung. Versicherungen und Banken müssen künftig ihre digitalen Angebote und  Lösungen weiter ausbauen. Experten mit entsprechendem Branchenwissen werden also in den nächsten Jahren dringend gebraucht. Für dich heißt das: Die Erfahrung, die du sammelst, erweitert die Bandbreite deines Know-hows und bildet dich für die Zukunft des Finanzsektors optimal aus.

Kundenvielfalt garantiert

Das Spannende an der IT-Arbeit bei einer Versicherung ist, wie divers die Projekte und Kunden sind. Die meisten Versicherungen haben sowohl Unternehmen als auch Privatleute in ihrem Kundenstamm. Klar, dass eine international agierende Firma ganz andere Ansprüche und Aufträge hat als Herr Meier von nebenan. Entsprechend unterschiedliche Projekte und Problemstellungen kommen auf dich zu. Hier erfordert es einiges an Analysegeschick und innovativem Denken, um jedem Kunden einen passgenauen Lösungsvorschlag bieten zu können. Langweilig wird dir also auf keinen Fall.

 

 


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