Bild: Florian Gagnepain/ unsplash

So sieht der Job als Spieleentwickler aus

Spielerisch in die Zukunft: Computerspiele sind deine Leidenschaft und du würdest dich beruflich gerne intensiv damit beschäftigen? Der Job als Spieleentwickler ist wie gemacht für dich. Das Beste daran: Du bestimmst, wie die Spiele von morgen aussehen werden.

Skills

Ein bisschen von Allem

Für den Berufseinstieg sind vor allem Kenntnisse in den gängigsten Programmiersprachen wie C oder C++ ein Muss. Außerdem ist es wichtig, sich in den Bereichen Graphical User Interface, Betriebssysteme und App-Entwicklung auszukennen. Klassische Soft Skills wie gute Englischkenntnisse, Fantasie und Kreativität, Begeisterung für Spiele sowie technisches Verständnis runden dein Profil ab. 

Nur im Team bist du stark

»Da die Spieleentwicklung vor allem Teamarbeit ist, sollten Informatiker in der Spieleentwicklung vor allem die Fähigkeit mitbringen, mit anderen arbeiten zu können. Dazu zählt die offene Kommunikation mit anderen Informatikern, aber auch die Absprache mit fachfremden Kollegen.« Dominik Lazarek, Senior Graphics Programmer bei Ubisoft Düsseldorf 

Aufgaben

Planung mit Ahnung

Eine elementare Aufgabe von Spieleentwicklern ist das Game Design, also die Grundlagen eines Spiels zu schaffen. Dabei musst du dir überlegen, was das eigentliche Ziel des Spiels sein und welche Level und Regeln es geben soll. Schon kleinste Änderungen am Game Design können Auswirkungen auf den Spielverlauf haben, weshalb die Aufgabe für Einsteiger eine große Herausforderung ist.

Praxis und Technik

»Ein Schwerpunkt besteht darin, sicherzustellen, dass aus technischer Sicht alles einwandfrei funktioniert und die verschiedenen Technologien, die für Spiele verwendet werden, reibungslos ineinandergreifen. Im Gegensatz zum Game Design geht es hier also sowohl um die praktische Umsetzung der Ideen und Mechaniken hinter einem Spiel als auch um die Koordination und Überwachung des technischen Betriebs.«, so Armin Busen, Chief Product Officer bei InnoGames.

Trends

Handy wird Trendy

»Allgemein geht der Trend immer stärker Richtung mobile Endgeräte. Smartphones und Mobile Games sind ein fester Bestandteil im Alltag verschiedenster Nutzergruppen geworden. Gute Spiele machen dabei vor allem Multiplayer-Elemente wie das gemeinschaftliche Spielen in Allianzen oder der Wettstreit mit anderen Spielern aus.«, ist sich Armin Busen, Chief Product Officer bei InnoGames, sicher. 

Dreaming of Streaming

Dominik Lazarek, Senior Graphics Programmer bei Ubisoft Düsseldorf, sieht einen Trend in den aufkommenden Streaming-Plattformen wie zum Beispiel Google Stadia, die auch für Informatiker spannende neue Herausforderungen bieten – etwa den Zugriff auf noch nie dagewesene Rechenkapazität. Das Besondere an Google Stadia ist, dass Zocker außer einer Internetverbindung und dem Browser Google Chrome keine weiteren Geräte benötigen.

Visuelle Medien

Das kannst du machen

Als Informatiker bist du perfekt für die Rolle des Technical Directors geeignet. Dieser ist bei einem Animations- oder VFX-Filmprojekt für die technische Leitung zuständig, das heißt, er managt die technischen Aspekte der Filmproduktion. Außerdem entwickelt er passende Tools und Plug-Ins, automatisiert Abläufe und legt Workflows fest. 

Wichtiges Bindeglied

»Kaum eine andere Branche hat in den vergangenen Jahren mehr technische Innovation erlebt als die Spieleindustrie. Ein Technical Director bildet das Bindeglied zwischen Technologie und Kreativität, und ist somit durch sein Fachwissen und seine künstlerische Neigung ein essenzielles Teammitglied bei der Spieleentwicklung.« Simon Spielmann,Leitender technischer Ingenieur in der Abteilung Forschung & Entwicklung des Animationsinstituts der Filmakademie Baden-Württemberg.

Ckeckliste

Diese Skills brauchst du als Spieleentwickler:

• Fachkenntnisse in Programmiersprachen

• Team- und Kommunikationsfähigkeit

• Organisationsgeschick

• Gute Englischkenntnisse

• Leidenschaft für Spiele


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