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Big Data unter Kontrolle

Was macht eigentlich ein Datenbankentwickler? Wir klären dich auf.

Insert Data. Extract. Transform. Press Play – und los geht die Datenbankentwicklung! Wenn du Informatik, IT-Management oder Wirtschaftsinformatik studierst, könnte dieses Berufsfeld etwas für dich sein. Du denkst und arbeitest pragmatisch, analytisch und strukturiert und kannst sowohl auf Englisch als auch auf Deutsch kompetent Ergebnisse präsentieren? Super! Denn mit diesen Eigenschaften erfüllst du die Grundvoraussetzungen für den Job des Datenbankentwicklers. Zusätzlich kommen dir für einen erfolgreichen Einstieg ein akademischer Abschluss in Informatik sowie Berufserfahrung durch Nebenjobs oder Praktika zugute, doch auch für Quereinsteiger finden sich oftmals Möglichkeiten.

Aufgaben

Egal, ob du im Bankwesen, im Dienstleistungssektor oder in Handel und Industrie arbeiten möchtest – grundsätzlich stehen dir alle Branchen offen. Denn heutzutage kommt kein Konzern mehr ohne Datenbanken aus, die beispielsweise in den betrieblichen IT-Systemen zur Ressourcenplanung integriert sind. Abwechslungsreich ist übrigens unter anderem der Einsatzbereich Logistik, denn hier stehen die Implementierung von Warenwirtschaftssystemen und die Automatisierung von Lagerbeständen im Mittelpunkt. 

Was du als Datenbankentwickler konkret machst? Du führst zunächst Anforderungsanalysen und Aufwandsschätzungen durch. Auf der Basis dieser Auswertungen erstellst du dann ein geeignetes technisches Konzept, das neben Voraussetzungen wie Datenintegrität und Datenschutz auch wirtschaftliche Kriterien berücksichtigt – das bedeutet, du hast nicht zuletzt den Kosten-Nutzen-Faktor im Blick. Daraufhin strukturierst du die Daten und triffst Entscheidungen über Messwerte und Funktionen. Doch nicht nur analytische Arbeiten prägen deinen Arbeitsalltag als Datenbankentwickler: Um auf dem neuesten Stand zu bleiben, hältst du regelmäßig Rücksprache mit den zukünftigen Anwendern.

Spezialisierungen

Du kannst dich übrigens in einem ­Bereich spezialisieren, wie zum Beispiel als Data-Warehouse-Spezialist, der übergreifende Analysen ermöglicht. Oder als Data Miner in einem großen Handels­unternehmen, in dem viele wertvolle ­Daten gesammelt und analysiert werden. Wirtschaftsinformatiker sind im Bereich Business Intelligence gut aufgehoben, wo sie aufbereitete Daten zur strategischen Optimierung ihres Unternehmens nutzen.

Gehalt

Der Arbeitsmarkt für Datenbankentwickler ist rosig, daher kannst du dich auch über eine gute Entlohnung freuen: Einsteiger verdienen rund 40.000 Euro brutto im Jahr. Projektleiter werden mit bis zu 72.000 Euro vergütet, während erfahrene Data-Warehouse-Manager sogar etwa 80.000 Euro jährlich verdienen.

Zielsetzung

Datenbankentwickler legen das Fundament für effiziente Betriebsprozesse. Stichwort Big Data: Riesige Datenmengen wie Lieferadressen, Kundendaten, Reportings & Co. müssen für eine funktionierende Organisation strukturiert werden. 

Know-how

Die Anforderungen an Nachwuchs-Datenbankentwickler sind vor allem dadurch gekennzeichnet, dass sie sich mit MS SQL Servern auskennen, diverse Programmiersprachen beherrschen, Kenntnisse in den Verwaltungssystemen MySQL, SQL, T-SQL und PL/SQL haben und über Datenschutz Bescheid wissen.


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