Als Informatiker im Öffentlichen Dienst arbeiten?

»Im öffentlichen Dienst herrscht dringender Fachkräftemangel. Rund 170.000 Stellen sind derzeit unbesetzt, wofür insbesondere auch IT-Profis in Bund, Ländern und Kommunen gebraucht werden.«

Klaus Dauderstädt, Bundesvorsitzender des dbb beamtenbund und tarifunion

Der öffentliche Dienst hat nicht gerade das coolste Image – vor allem nicht für Informatiker. Klischee oder Wahrheit?

Karriereperspektiven im Öffentlichen Dienst

  • Die Karriereperspektiven für IT-Kräfte im öffentlichen Dienst sind derzeit so gut wie nie. Denn nach Untersuchungen der Deutschen Telekom ist der Fachkräftebedarf aufgrund anstehender Generationswechsel enorm: Zunächst müssten nach den starken Sparmaßnahmen der letzten Jahrzehnte – eine Reduktion von 6,7 Millionen Beschäftigten vor 20 Jahren auf nur noch 4,6 Millionen Mitarbeiter 2010 – Lücken gefüllt werden.

  • Zusätzlich sorgt insbesondere in den Führungsriegen die Altersstruktur für erhöhten Bedarf. Nach einer aktuellen Prognose geht in den nächsten acht Jahren jede fünfte Führungskraft einer Bundesverwaltung in den Ruhestand, in 18 Jahren jede zweite.

  • Aber nicht nur in bestehenden Bereichen des öffentlichen Diensts würden neue Leute gesucht, auch inhaltliche Veränderungen schafften Wachstumsfelder, teilt die Deutsche Telekom mit. Dazu gehörten Digitalisierung, Vernetzung und Globalisierung.

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