ein Rettungsring im Wasser
Alex / Quelle:PHOTOCASE

IT-Sicherheit geht uns alle an

ITler, dir für die Sicherung und den Schutz sensibler Daten sorgen, werden gebraucht – sowohl im öffentlichen Dienst als auch in der freien Wirtschaft

IT-Security beginnt bei Privatpersonen, die ihre persönlichen Daten schützen möchten, geht über sensible Unternehmensdaten bis hin zu Staatssicherheit. Bei der Wahl des Arbeitgebers gilt es, dies zu beachten – schließlich steigt die Verantwortung je nach Einsatzgebiet der IT-Lösungen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) stellt an die IT-Sicherheit höhere Anforderungen als dies in Unternehmen im Allgemeinen nötig ist«, sagt Andres Schmidt, IT-Experte des BMWi.

IT-Sicherheit im öffentlichen Dienst

Dadurch bietet das Ministerium als Arbeitgeber des öffentlichen Dienstes für IT-Absolventen ein spannendes Umfeld. Die IT-Infrastruktur beschränkt sich hierbei nicht nur auf klassische Büroarbeitsplätze mit den zugehörigen Netzen und Servern. Vielmehr gibt es zahlreiche Fachverfahren, wie sie beispielsweise im Bereich der Kriegswaffenkontrolle eingesetzt werden, die auch unter Sicherheitsaspekten sehr interessant sind. »Der Sicherheitsprozess ist hier von der Konzeption über die Implementierung bis hinein in den Betrieb zu gestalten«, beschreibt Dr. Stefan Afting, IT-Experte am BMWi.

Sicherheitsbedarf in der freien Wirtschaft

Aber auch in der freien Wirtschaft wird IT-Security groß geschrieben. Der IT-Dienstleister Bechtle betreut zum Beispiel Projekte im Bereich Datacenter-Security oder sichere Cloud-Integration, aber auch die Entwicklung von Lösungskonzepten für sichere Mobilität. Ein interessantes Industrie-4.0-Projekt sei außerdem die Sicherheitslösung für einen Briefkastenhersteller, bei dem die Zustellung und Abholung komplett über eine App gesteuert sind, so Charles Kionga, Principal Consultant und Leiter Competence Center Bechtle Internet Security & Services. Es gibt auch Fälle, in denen Staat und freie Wirtschaft eng zusammenarbeiten. Etwa bei kritischen Versorgungsdienstleistungen wie Energie- und Wasserversorgung, Finanzen sowie Ernährung, deren Ausfall oder Beeinträchtigung dramatische Folgen für Wirtschaft, Staat und Gesellschaft in Deutschland hätte. Denn dem Staat und den Betreibern kritischer Infrastrukturen kommt eine besondere Verantwortung zu. Rahmen dieser Zusammenarbeit ist die öffentlich-private Kooperation UP KRITIS, die seit 2007 besteht. Dies ist eine öffentlich-private Kooperation zwischen Betreibern kritischer Infrastrukturen, deren Verbänden und den zuständigen staatlichen Stellen.


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