ein Mann steht lächelnd vor einem Auto

Arbeiten als Forschungsingenieur beim Automobilhersteller

Ein Blick über die Schulter eines Forschungsingenieurs im Bereich automobile Lichttechnik zeigt, womit er sich täglich beschäftigt und worauf es bei seinem Job ankommt

Beim Ford Research and Innovation Center in Aachen nutzt Michael Koherr sein fundiertes Wissen in Optik, Materialwissenschaft und Elektrotechnik als Forschungsingenieur im Bereich Advanced Lighting, um die automobile Lichttechnik auf die Anforderungen der visuellen Wahrnehmung des Fahrers anzupassen.

Michael Koherr hat bei seiner Arbeit mit vielfältigen Themen zu tun, von den Grundlagen der Optik über Materialforschung, Technologie-Scouting bis hin zum Licht-Feature zur Unterstützung des Fahrers bei der Nachtfahrt. Diese Bereiche führen ihn von der theoretischen Betrachtung einer Technologie bis hin zur Vorserienentwicklung eines Demonstrator-Wagens. An diesem überprüft er die Umsetzung der Theorie im Fahrzeug, um ihren Mehrwert beurteilen zu können.

Dabei hat Michael Koherr einiges zu beachten. Er muss neue Leuchtmitteltechnologien, wie LEDs, und die Materialien für Gehäuse, Reflektoren und Abschlussscheiben bewerten, um die Möglichkeit ihrer Nutzung in der Fahrzeugbeleuchtung zu überprüfen. Für vielversprechende Technologien untersucht er dann potenzielle Anwendungen und spezifiziert die dafür nötigen Anforderungen. Immer wichtiger wird dabei die Sensorik im Fahrzeug, die Informationen über das Umfeld des Fahrzeugs liefert, um so die Beleuchtung des Fahrzeugs situationsgerecht anzupassen, zum Beispiel mittels adaptivem Kurvenlicht oder blendfreiem Fernlicht. In diesem Feld der automobilen Technik spielt außerdem das Einhalten gesetzlicher Rahmenbedingungen eine sehr große Rolle.


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