Brose auf der FSG 2019
Foto: audimax MEDIEN

Brose auf der FSG 2019

Brose im Interview: Die Referentin im Personalmarketing Tina Rahnenführer und der Projektingenieur im Kundenteam Andreas Dorst erzählen, wie sie die Formula Student Germany (FSG) 2019 erlebt haben.

Was begeistert Sie an der FSG?

Tina: Wir treffen hier viele Studierende, die mit ihrer Leidenschaft für Technik und Automobile die Atmosphäre der FSG prägen. Genau diese Technikbegeisterten möchten wir kennenlernen und mit ihnen ins Gespräch kommen. Denn wir von Brose teilen diese Leidenschaft.

Sie haben die FSG-Teilnehmer schon als ›begeistert‹ beschrieben. Was zeichnet sie noch aus?

Tina: Wer bei der FSG mitmacht, hat auch Fachkompetenz, Ideenreichtum, Macher-Qualitäten und Teamgeist. Sonst könnten die Teams gar nicht die Top-Leistungen und Ergebnisse bringen, wie wir sie hier sehen. Dafür steht im Übrigen auch Andreas als ehemaliges CAT-Racing Mitglied. Mit diesen Eigenschaften passt er bestens in unser Unternehmen.

Andreas: Die FSG-Teilnehmer schauen über ihren Tellerrand hinaus, interessieren sich neben ihren Studieninhalten auch für angrenzende Themen. Diese Neugier lohnt sich – mich hat das fachlich und persönlich weitergebracht.

Sie betreuen das Team CAT-Racing der Hochschule Coburg. Wie sieht diese Unterstützung konkret aus?

Tina: Als Hauptsponsor unterstützt Brose das Team finanziell, aber auch ganz pragmatisch. So stellen wir beispielsweise Bauteile zur Verfügung und bieten dem Team die Möglichkeit, Komponenten an unseren Maschinen selbst herzustellen oder unsere Crashtestanlage zu nutzen. Zudem organisieren wir gemeinsam mit CAT-Racing ein Saisonabschlussevent und bei fachlichen Fragestellungen finden wir in unserem Unternehmen immer einen passenden Ansprechpartner für die Teammitglieder.

Wie würden Sie die Atmosphäre auf der FSG beschreiben?

Andreas: Hier ist einfach jeder offen und aufgeschlossen. Man tauscht sich aus – getrieben von dem Ziel, das selbstkonstruierte Fahrzeug zu optimieren. Was mich von Jahr zu Jahr aufs Neue begeistert: Es gibt keine Einzelkämpfer. Stattdessen diskutieren alle über die beste technische Lösung, auch die Teams untereinander. Gibt es ein Problem, wird es gemeinsam gelöst.

Tina: Unter den Teams erlebe ich immer wieder eine große Hilfsbereitschaft. Genau dieser Spirit schweißt zusammen. Und genau dieses übergreifende Teamwork, die Zielstrebigkeit und die Begeisterung für die Sache brauchen wir auch in unseren internationalen Projektteams bei Brose.

Andreas: Die internationale Ausrichtung der FSG begeistert mich auch immer wieder. Die Teilnehmerteams sind so bunt gemischt, da arbeiten Vertreter einer deutschen Uni direkt neben oder auch mit Kollegen aus Israel oder China – diese Vielfältigkeit ist nicht nur interessant, sondern macht auch richtig Spaß.

Wie wird sich die FSG in Zukunft wohl entwickeln?

Andreas: Es ist ein klarer Trend hin zum Elektroauto erkennbar. Viele Teams bauen mittlerweile Fahrzeuge für beide Klassen. Dennoch wird auch das Verbrennerfahrzeug weiterhin seinen Platz haben.

Andreas, lassen sich Elektrofahrzeuge einfacher konzipieren als ›klassische‹ Autos?

Andreas: Das hängt davon ab, ob das nötige Know-how an der jeweiligen Hochschule oder im Team vorhanden ist. Entsprechend haben die Teams hier Vorteile, die auf Expertise an ihrer Hochschule zurückgreifen können. Ich habe beispielsweise an einer Fachhochschule ohne große elektrotechnische Fakultät studiert – dafür jedoch mit breitem Fachwissen zu Verbrennungsmotoren. Da ergeben sich dann auch klare Vorteile in diesem Bereich.


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