Alexander Staudinger auf der FSG 2018
@audimax

Brunel als Ingenieurdienstleister auf der FSG 2018

Die Brunel GmbH ist einer der führenden Ingenieurdienstleister innerhalb der DACH-Region und Tschechiens. Die Mitarbeiter sind unbefristet eingestellt und unterstützen projektbasiert verschiedene Unternehmen. Alexander Staudinger, Niederlassungsleiter/ Branch Manager bei der Brunel GmbH, hat uns bei der FSG 2018 Fragen rund um das Unternehmen und das Engagement Brunels im Rahmen der Formula Student Germany beantwortet.

Herr Staudinger, wie empfinden Sie in diesem Jahr die Stimmung bei der FSG und in den Teams?

Ich finde sie in jedem Jahr klasse. Es ist fantastisch zu sehen, wie viel Zeit und Energie die Studenten in ihre Wagen stecken – das ganze Semester über und schließlich dann hier vor Ort. Da die Teams versuchen, an möglichst allen Disziplinen teilzunehmen, sieht man auf dem Hockenheimring natürlich viele übernächtigte, aber trotzdem glückliche Gesichter. Denn für die Studenten ist die FSG ebenso wie für mich ein einzigartiges Ereignis, das man in dieser Form im Berufsleben in den seltensten Fällen erlebt.

Aus welchen Gründen bemüht sich Brunel als Sponsor derart um die Teilnehmer der FSG und ihre Rennwagen?

Wir sind seit 2006 aus verschiedenen Gründen als Hauptsponsor bei der FSG dabei. Zum einen ist die Automobilindustrie ein sehr wichtiger Markt für uns und das Formula Student Event eine wichtige Plattform für technische Neuentwicklungen: Ob autonomes Fahren, Verbrennungsmotoren oder elektrische Antriebe – was die Studierenden hier entwickeln, zeugt von hoher Innovationskraft. Zum anderen lernen wir durch dieses Engagement Zukunftstalente von morgen kennen. Einige unserer heutigen Mitarbeiter haben den Weg zu Brunel über die Teilnahme an der Formula Student Germany gefunden und sind als Ingenieure oder Vertriebsmitarbeiter in interessanten Projekten tätig. Einer meiner Mitarbeiter war beispielsweise früher Vorsitzender des Teams KaRaT der TU Kaiserslautern. Auch in weiteren der über 40 Brunel Niederlassungen innerhalb der DACH-Region sowie in unseren Entwicklungszentren mit Fokus auf die Fahrzeug- und Verkehrstechnik arbeiten einige ehemalige FSGler.

Wie unterstützt Brunel die FSG Teams?

Neben der finanziellen Unterstützung bieten wir den elf von uns gesponserten Rennteams die Teilnahme an Softskill-Workshops sowie an Schulungen zu fachlichen und betriebswirtschaftlichen Themen. Außerdem können sie die Entwicklungszentren von Brunel Car Synergies wie auch Mitarbeiterstammtische und Firmenfeiern besuchen und seit 2015 am Brunel PreEvent in der Motorsport-Arena Oschersleben (Sachsen-Anhalt) teilnehmen: Hier führt eine Jury aus Brunel Mitarbeitern und ehemaligen FSG-Teilnehmern die gleichen Prüfungen wie beim offiziellen FSG-Wettbewerb durch.

Die Brunel GmbH ist einer der führenden Ingenieurdienstleister innerhalb der DACH-Region und Tschechiens. Die Mitarbeiter sind unbefristet eingestellt und unterstützen projektbasiert verschiedene Unternehmen. Alexander Staudinger, Niederlassungsleiter/ Branch Manager bei der Brunel GmbH, hat uns bei der FSG 2018 Fragen rund um das Unternehmen und das Engagement Brunels im Rahmen der Formula Student Germany beantwortet.

Bei der FSG vernetzen sich Unternehmen mit potenziellen Arbeitnehmern. Warum sollten sich Studenten bei Brunel bewerben?

Durch unsere langjährige Zusammenarbeit mit Unternehmen aus dem Hochtechnologie-Bereich haben wir wertvolle Kontakte und bringen diese Unternehmen mit unseren Mitarbeitern zusammen. Unsere fest und unbefristet angestellten Ingenieure, Informatiker und Techniker erhalten so Einblicke in Top-Unternehmen verschiedener Branchen und können herausfinden, welcher Bereich und welche Funktion am interessantesten für sie ist. Diese Vielfalt ist gerade für Berufseinsteiger interessant.

Die FSG ist ein fixer Termin in Ihrem Messekalender. Was hat sich aus Ihrer Sicht in den letzten Jahren getan? Wo sehen Sie die FSG in fünf Jahren?

Ich bin das siebte Jahr vor Ort, genauso lange bin ich bei Brunel tätig. Dabei habe ich immer eine super Stimmung bei der FSG erlebt. Die Teams werden immer professioneller und die Internationalisierung schreitet voran, denn manche Teams sind weltweit auf den Events der Formula Student dabei. Zudem stellen immer mehr Universitäten eigene Teams, was ich begrüße: Denn für die Studenten ist dieser Wettbewerb eine ideale Vorbereitung auf das Berufsleben. Schließlich ist die bei der FSG unabdingbare interdisziplinäre Teamfähigkeit eine relevante Schlüsselkompetenz: Die Elektroniker kommunizieren mit den Mechanikern – dabei entstehen Konflikte, die gelöst werden müssen. Diese Fähigkeiten können Studenten nicht im Hörsaal erlernen.

Technisch betrachtet ist in den letzten fünf Jahren die Elektrotechnik vorangeschritten: Einige Teams starten mittlerweile mit einem reinen Elektrofahrzeug – das war zu meiner Anfangszeit noch eine Seltenheit. Schon jetzt, aber künftig noch viel stärker, wird bei der FSG das autonome Fahren immer mehr zu sehen sein.

Was unterscheidet die FSG von anderen Karrieremessen?

Wir betrachten die Formula Student nicht als reine Karrieremesse. Vielmehr liegt unser Fokus und auch der der Studierenden auf dem Netzwerken, dem persönlichen Kennenlernen, denn die meisten Studenten sind noch zwei bis drei Jahre mit ihrem Studium beschäftigt. Da hier außerdem auch Unternehmen vertreten sind, können wir auch mit ihnen sprechen und so in zweierlei Hinsicht Awareness für Brunel schaffen.

Unser Fazit: Brunel ist mehr als ein Ingenieurdienstleister. Hinter diesem Unternehmen steckt ein klares Konzept, das vor allem Absolventen am Anfang ihrer beruflichen Laufbahn behilflich ist.

Wer mehr über Brunel erfahren will findet die Informationen die Informationen hierzu in unserem Career Center.


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