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Porsche auf der FSG 2018: Schnelle Autos und Leute mit Leidenschaft

Die Porsche AG ist ein traditionsreicher Sportwagenhersteller und und seit Jahren etablierter Partner der FSG. Auf der FSG 2018 beantwortet uns Christoph Welz, Leiter Employer Branding bei Porsche, Fragen rund um die Formula Student Germany 2018.

Herr Welz, was macht für Sie die besondere Faszination der Formula Student Germany (FSG) aus?

Man spürt das Engagement und die Leidenschaft der Studierenden. Man merkt hier mehr als bei jedem anderen studentischen Event, mit wie viel Herzblut die Leute bei der Sache sind. Dieser Wert ist uns sehr wichtig und gehört zu unserer Unternehmenskultur – deshalb kommen wir gerne hier her.

Wie definieren Sie als Sponsor das Thema ›Employer Branding‹ am Beispiel der FSG?

Bei der FSG geht es auch darum, die Marke zu repräsentieren – über Bilder, Autos und Give-aways – und so die Begehrlichkeit zu wecken. Aber ich denke, das Wichtigste ist, mit den Studierenden in Kontakt zu kommen und mit den Teams zusammenzuarbeiten. Wir arbeiten mit unseren Teams auch immer mehrere Jahre zusammen. Man merkt, dass die Investments und Anstrengungen sich lohnen, weil man eine persönliche Beziehung aufbaut und Leute rekrutiert, die dann auch wieder Leute nachrekrutieren. Das Employer Branding bei der Formula Student ist für uns mehr als ein Banner aufzuhängen und einen schönen Stand zu haben, sondern wirklich die Zusammenarbeit mit den Teams.

Sie sehen das also nachhaltig und langfristig?

Ja. Wir haben 2012 mit der Formula Student angefangen und mit den Teams arbeiten wir auch bereits seit mehreren Jahren zusammen. Sie kommen von Hochschulen beziehungsweise Unis, mit denen wir auch sonst viel Kontakt halten. Da sind wir an einer langfristigen Kooperation interessiert.

Die FSG ist ein fixer Termin in Ihrem Messekalender. Was hat sich aus Ihrer Sicht in den letzten Jahren getan?

Es wird von Jahr zu Jahr professioneller. Das Niveau steigt sowohl bei den studentischen Fahrzeugen aber auch bei den Sponsoringaktivitäten. Das vor ein paar Jahren noch einfacher und hemdsärmeliger. Wir finden vor allem toll, dass die FSG mit der Zeit geht und zum Beispiel sehr früh dran war mit dem Thema Elektromobilität und auch dem autonomen Fahren.

Und wo sehen Sie die FSG in fünf Jahren?

Wahrscheinlich wieder als Vorreiter – mal schauen, was sie bis dann als neue Serie ausrufen. Sie wird auf jeden Fall weiterhin die Heimat für leidenschaftliche, technikbegeisterte Ingenieurstudenten sein. Wir sind sicherlich in fünf Jahren noch gerne hier unterwegs. Technisch werden die Themen Elektro und Autonom noch stark an Bedeutung gewinnen – und wer weiß, was noch dazukommt, Drohnenrennen ja vielleicht. In der Mobilität tut sich ja generell gerade viel. Da wird die Formula Student wieder ganz vorne mit dabei sein.

Ein attraktiver Arbeitgeber wie Porsche kann aus einer Vielzahl an Bewerbern wählen. Welche Vorteile haben FSG-Teilnehmer Ihrer Ansicht nach im Bewerbungsverfahren?

Die Erfahrungen, die sie hier machen, was sie hier lernen, ist kaum aufzuwiegen. Deshalb versuchen wir auch, möglichst viele als Praktikanten und darüber hinaus für uns zu gewinnen. Die Herausforderung ist eher, dass sie zeitlich so stark eingebunden sind, dass sie kaum Zeit haben für ein ausführliches Praktikum. Hier versuchen wir den FSG-Teilnehmern entgegenzukommen, indem wir die Möglichkeit eröffnen, ein etwas kürzeres Praktikum zu machen. Zusammengefasst ist ein FSG-Engagement auf jeden Fall ein klarer Pluspunkt im Bewerbungsprozess – und wird intern sehr geschätzt.

Übernehmen Sie dann auch viele FSG-Teilnehmer später fest?

Das ist gar nicht so einfach zu tracken – dieser Prozess läuft ja über mehrere Jahre. Aber ja, viele der Ingenieure, die heute hier sind, sind über die Formula Student zu Porsche gekommen. Unser Werksfahrer, Marc Lieb, hat beispielsweise früher an der Formula Student teilgenommen. Da gibt es mittlerweile eine richtige Community, die auch neue Teilnehmer nachzieht. Das ist ein Effekt, den ich nicht quantifizieren kann, der aber auch stark zugenommen hat in den letzten Jahren.

Ein gelungener Markenauftritt setzt sich aus den Komponenten Einzigartigkeit, Konsistenz und Kontinuität zusammen. Wie übertragen Sie dies in die Welt der FSG und der teilnehmenden Studenten?

Wir versuchen natürlich, mit den Fahrzeugen, die wir mitbringen, einzigartig zu sein. Das Mineralwasser, das wir als Giveaway anbieten, ist vielleicht auf den ersten Blick nicht so spektakulär, aber mittlerweile auch so etwas wie ein Markenzeichen. Das ist also der kontinuierliche Aspekt. Wir haben unseren Stand auch jedes Jahr an derselben Stelle und behalten einige Elemente bei, zum Beispiel die Racing-Ecke. Das, was wir hier sehen, ist zudem konsistent zu dem, was man sonst von Porsche kennt: Wir zeigen das, was wir gut können, nämlich schnelle Autos und Leute, die da mit Leidenschaft dabei sind.

Wer mehr über Porsche erfahren will findet die Informationen hier: https://www.porsche.com/germany/aboutporsche/jobs/


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