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SKF auf der FSG 2018: Verantwortung, hohe ethische Ansprüche, Offenheit und Teamwork

Elf Teams und zwölf Autos sponsort SKF in diesem Jahr auf der Formula Student Germany. Wir haben mit SKF, als einer der Hauptsponsoren, ein Interview geführt. Christian Förster, Leiter Talent Academy, erzählt uns, was ihn an der FSG fasziniert und warum SKF ein perfekter Arbeitgeber für teilnehmende Studenten der FSG ist.

Herr Förster, SKF verfolgt die Vision „Eine Welt in zuverlässiger Rotation“ zu schaffen. Die Unternehmenswerte heißen: Übertragung von Verantwortung, hohe ethische Ansprüche, Offenheit und Teamwork. Wieso bemüht sich Ihr Unternehmen als Sponsor derart um die Teilnehmer der FSG und ihre Rennwagen?

Wir unterstützen elf Teams mit zwölf Autos. Durchweg in allen Kategorien: Combustion, Electrical und Driverless. Besonders bei der Kategorie Driverless ist es sehr interessant zu sehen, wie sich die Studenten anstregen. Sie müssen unwahrscheinlich schnell und gekonnt reagieren, zügig entscheiden und zwar richtig - und das finde ich enorm beeindruckend. Sie sehen gleich das Resultat und auch eventuelle Misserfolge. Das finde ich sehr gut, denn aus Fehlern lernt man am schnellsten. Darüber hinaus müssen die Teams auch zu eventuellen Fehlern stehen. Wir als SKF unterstützen die Teams als Sponsor, weil es unglaublich ist, was diese Studierende aus unserem Input auf die Beine stellen – einfach nur Hightech. Es ist großartig zu sehen, wie unterschiedlich die Teams sich entwickeln. Einige Teams sind zum ersten Mal hier – da ist noch nicht alles perfekt. Bei anderen hingegen – wow, echt beeindruckend,  wie sie sich Richtung Professionalität entwickeln. 

Als Leiter Talent Academy stehen Sie in täglichem Kontakt mit jungen Talenten. Welches Know-How bietet die FSG Studenten, die sie nicht im Studium erlernen?

Als Verantwortlicher für die akademische Ausbildung und das Employer Branding bin ich jeden Tag mit jungen Talenten in Berührung. Aber die Frage ist gar nicht mal so einfach zu beantworten. Was ich immer feststelle, ist: es ist wichtig, dass die Studenten auch über den eigenen Tellerrand blicken. Das sieht man an den FSG-Studenten sehr deutlich. Sie lernen, mit anderen Fachbereichen zusammenzukommen. Sie müssen auf der FSG interdisziplinär denken, handeln und arbeiten. Das ist für mich das Entscheidendste. Und das kann im Studium so nicht gelernt werden.

Was macht für Sie die besondere Faszination der FSG aus?

Die Teams. Untereinander im Team kann es zwar mal krachen – aber das gehört doch dazu. Faszinierend ist die Hilfsbereitschaft gegenüber den anderen Teams. Und vor allem das Durchhaltevermögen ist bewundernswert – die schrauben auch mal bis in die Nacht. Keiner gibt auf, obwohl die meisten todmüde und erschöpft sind. Jeder gibt sein Bestes – es kann regnen oder wie heute wahnsinnig heiß sein. Den Studenten ist das ganz egal, sie haben ihr Ziel fest im Blick.

Die FSG ist eine Veranstaltung, um potenzielle Arbeitnehmer anzusprechen. Warum sollte man sich bei SKF als Arbeitnehmer bewerben?

Mir geht es auf der FSG nicht darum, danach Bewerber, Bewerber und nochmal Bewerber zu haben. Ich will genau die richtigen und die spreche ich dann an: Mensch, ich hätte da was für dich, du würdest da einwandfrei zur Position passen. Und so sehe ich das Engagement auf der FSG. Die Studenten sollen uns kennenlernen und sollen sehen, wie wir drauf sind. Die Kultur und der Umgang der Studenten miteinander sind mir auch sehr wichtig. Natürlich sollen sie aber auch lernen, welche Produkte wir haben und wo man diese einsetzen kann. Was ich ihnen mitgeben will: Ich bin studierter Physiker, ich habe Mathematik studiert und jetzt arbeite ich im HR Bereich und das finde ich so stark, denn bei SKF bist du nicht gebunden. Bei SKF hast du die Möglichkeit mit dem Bachelor genauso aufzusteigen wie mit dem Master, oder Doktor. Einer unser letzten Geschäftsführer war zum Beispiel gelernter Industriekaufmann. Das Wichtigste in seiner Karriere war sein Engagement und fester Wille, sich immer weiter zu entwickeln. Man muss immer sein Bestes geben und das ist etwas, was ich bei anderen Firmen noch nicht so deutlich erlebt habe. Das ist das, was ich meinen Studenten mitgebe. Viele Studenten fragen, ob sie sich mit dem Bachelor auf eine bestimmte Position bewerben können. Na klar- so what. Die Möglichkeit umzuschwingen ist bei uns sehr groß.

Welche einmaligen Erfahrungen können Studenten durch die Teilnahme an der FSG für ihre berufliche Karriere sammeln?

Für die berufliche Karriere müssen Studenten ein breites Wissen aufbauen und Entscheidungen treffen können. Letztendlich kommt es nicht darauf an, was ich gelernt habe, sondern wie ich mein Wissen anwende, und wie ich mich traue, das Wissen anzuwenden. Muss ich vom Chef getrieben werden, oder bringe ich mich mit ein. Und das lernen sie hier, sich Gedanken zu machen wie gehe ich am besten an das Projekt heran. Das Wichtigste überhaupt ist: Selbstständiges Denken und eigenverantwortliches Handeln – haben das die Studenten, sind sie schon sehr weit.

Wer mehr über SKF erfahren will, findet die Informationen hier: http://www.skf.com/de/career/index.html

 

 

 

 

 

 


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