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Den Weg ebnen im Gleisbau

Volle Fahrt voraus: Für die Umsetzung der vielen geplanten Infrastrukturprojekte braucht es gut ausgebildeten Nachwuchs

Die Investitionen für den Neubau und Erhalt von Straßen, Schienen und Wasserstraßen werden bis 2018 auf 13,8 Milliarden Euro steigen, so der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie. So positiv die Investitionen auf Bundesebene zu bewerten sind, seien jedoch die kommunalen Infrastrukturprobleme, insbesondere im Bereich der Straßen- und Schienenwege, ungelöst. Denn es hat sich ein gewaltiger Sanierungsstau aufgebaut, der nach Angaben des Deutschen Institus für Urbanisitik und der Kreditanstalt für Wiederaufbau bei 35 Milliarden Euro liegt.

Einsteiger sollten sich auf rasante Entwicklungen einstellen

Eines der europaweit größten Bauunternehmen im Bereich Gleisbau ist Leonhard Weiss, das mit modernster Technik die Schieneninfrastruktur vorantreibt. »Ingenieurabsolventen, die in diesem Bereich einsteigen, sollten sich darauf einstellen, dass die Branche rasanten Entwicklungen unterliegt«, sagt Dipl.- Ing. (FH) Marcus Herwarth, Geschäftsführer Gleisinfrastrukturbau bei Leonhard Weiss. Besonders der Einzug der Digitalisierung und innovative Lösungen für den Gleisbau der Zukunft verändern die Arbeit. Einsteiger sollten hierfür hohes technisches Verständnis, Ideenreichtum, Einsatz- und Reisebereitschaft mitbringen. Aber auch Sicherheitsbewusstsein und Zuverlässigkeit seien wichtige Kriterien für Mitarbeiter im Gleisbau, betont Herwarth. Ebenso wie beim Bauunternehmen Spitzke, einem leistungs- und wettbewerbsstarken Bahninfrastrukturunternehmen, zählen zudem eigenverantwortliches Arbeiten, Flexibilität und Mobilität zu den Anforderungen an Einsteiger, denn die Arbeitszeiten auf der Baustelle sind an Sperrzeiten gebunden und können durchaus nachts sein.

Jungbauleiter sind deutschlandweit unterwegs

Jungbauleiter unterstützen den Bauleiter bei der Planung, Durchführung und Abrechnung von Bahnbauvorhaben und bei der Leitung von Bahnbauprojekten. Sie sorgen zudem für eine leistungs-, kosten-, termin- und qualitätsgerechte Realisierung der übertragenen Bauvorhaben unter Beachtung der auftraggeberbezogenen Vorgaben. Besonders herausfordernd hierbei ist der Arbeitseinsatz auf den verschiedenen Baustellen deutschlandweit. Außerdem müsse der Jungbauleiter das Gleichgewicht zwischen administrativer Tätigkeit und Baustellenpräsenz finden. Aber keine Angst – sowohl bei Leonhard Weiss als auch bei Spitzke wirst du nicht ins kalte Wasser geworfen: Bei Spitzke werden Einsteiger durch einen Mentor an zukünftige Führungsaufgaben herangeführt. Außerdem hat Christian Krippahl, Direktor Personal bei Spitzke, folgenden Rat:

»Interesse zeigen sowie die Chancen früher Verantwortungsübernahme suchen und nutzen!«

Dann klappt es mit dem Einstieg. 


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