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Smart City

Visionen für die Stadt der Zukunft

Die Vernetzung von Dingen hat in der Smart City einen ganz anfassbaren Nutzen für den Einzelnen. Innovative Mobilitätskonzepte halten Autos aus der Innenstadt heraus. Das führt zu weniger Lärmbelästigung und besserer Luftqualität. Das ist nicht nur gut für die Kommunen, sondern steigert auch die Lebensqualität der Einwohner.

Circa 20,4 Milliarden Euro Umsatz generierte der deutsche Smart City-Markt einer eco-Studie zufolge im Jahr 2017. Bis 2022 sollen sich die Zahlen mehr als verdoppeln.

»Im Vorfeld der UN-Klimakonferenz haben wir im Rahmen der Initiative Digitales Bonn neben Wertstoffbehältern auch Straßenlaternen vernetzt. Diese sind dimmbar und regeln die Helligkeit automatisch auf Basis von Bewegungssensoren«, erzählt Dr. Ingo Hofacker, verantwortlich für das IoT-Geschäft im Telekom-Konzern. Das spare nicht nur Betriebskosten, sondern verringere auch die sogenannte Lichtverschmutzung – die Aufhellung des Nachthimmels durch meist künstliche Lichtquellen.

Im Ökosystem Stadt sind vielfältige Aufgaben zu bewältigen, die auch bei digitalen Geschäftsmodellen für die Smart City berücksichtigt werden müssen: Der effizientere Einsatz von Ressourcen, die Absicherung des öffentlichen und digitalen Raums, die Verbesserung der Informationsprozesse für Verwaltung und Bürger sowie die Sicherstellung einer nachhaltigen und ökologisch attraktiven Lebensumgebung mit besserer Luftqualität und reduzierten CO2-Emissionen.

»Erst leistungsstarke Netze wie der neue Netzstandard NB-IoT und künftig 5G sowie das Zusammenspiel aus Konnektivität, Cloud, IoT und Sicherheit ermöglichen Smart City-Anwendungen«, sagt Dr. Hofacker.


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