Formula Student Germany (FSG)

Die Studis haben die Aufgabe, den Prototyp eines einsitzigen Formelrennwagens zu konstruieren, mit dem sie am Wettbewerb antreten und in verschiedenen Disziplinen bestehen müssen. Der Wettbewerb ist in zwei Kategorien aufgeteilt, in denen Fahrzeuge gegeneinander antreten.

  • Bei der Formula Student Combustion (FSC) messen sich die Fahrzeuge mit Verbrennungssmotoren.
  • Seit 2010 gibt es auch die Formula Student Electric (FSE), bei der die Teams mit Elektrofahrzeugen antreten.

In diesem Jahr gibt es zum ersten Mal eine dritte Wettbewerbs-Kategorie:

  • Bei der Formula Student Driverless (FSD) gehen zwar noch keine Fahrzeuge an den Start, die 16 registrierten Teams stellen jedoch ihre Konzepte vor, wie der FSD-Wettbewerb im nächsten Jahr aussehen könnte.

Die FSG bietet den teilnehmenden Studenten einerseits die Möglichkeit, intensive Erfahrungen mit Konstruktion, Fertigung und wirtschaftlichen Aspekten des Automobilbaus zu machen, andererseits können sie Kontakte mit Unternehmen knüpfen.

Foto: Marcus Kästner/audimax Medien

Aus welchen Gründen sind so viele Unternehmen vor Ort?

Antje Maas, Leiterin Audi Personalmarketing, erklärt:

»Bei der Formula Student Germany treffen wir rund 3.500 junge und motivierte Menschen, die mit uns die Begeisterung und die Leidenschaft für Technik teilen. Für uns ist es wichtig, Audi hier auch als Arbeitgeber zu präsentieren und mit den Teams in persönlichen Kontakt zu treten.« 

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Die Disziplinen bei der FSG:

Der eigentliche Wettbewerb besteht aus acht Disziplinen, drei statischen und fünf dynamischen.

Bei den statischen Disziplinen stellen die Teams ihre Fahrzeuge einer Jury vor.

  • Im ›Engineering Design‹ erklären die Studierenden die Konstruktion ihres Boliden,
  • ... in der ›Cost Analysis‹ Produktions- und Montagekosten.
  • Den Abschluss bildet die ›Business Plan Presentation‹, bei der sie potenzielle Sponsoren von ihrem Geschäftsmodell überzeugen sollen.

Daher bestehen die Teams nicht nur aus Ingenieurwissenschaftlern, sondern brauchen unter anderem auch Mitglieder für Rechnungswesen und Marketing.

Bevor es an die dynamischen Disziplinen geht, müssen alle Fahrzeuge das ›Scrutineering‹, die technische Abnahme, bestehen.

Bei den dynamischen Disziplinen müssen die Fahrer der Teams:

  • im ›Skid Pad‹ Achter fahren
  • im Beschleunigungstest ordentlich Gas geben
  • einen Autocross bewältigen
  • den Langstreckentest überstehen
  • Bei letzterem wird auch die Energieeffizienz gemessen, die ebenfalls in die Bewertung mit einfließt.

Geschichte der Formula Student

Die ›Society of Automotive Engineers ‹ (SAE) rief 1981 die Formula SAE in den USA ins Leben, seit 1998 veranstalten die SAE und die Institution of Mechanical Engineers (IMechE) die Formula Student in England.


Seit 2006 wird die Formula Student Germany unter der Schirmherrschaft des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) nach den ähnlichen Regeln der Formula SAE am Hockenheimring ausgerichtet. 


2010 wurde die Formula Student Electric (FSE) eingeführt.

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