Arbeit des FSG Teams wob-racing am Rennwagen
@audimax

Team wob-racing der Ostfalia Hochschule auf der FSG 2018

Tom Dilger ist als Abteilungsleiter für Antrieb mit seinem Team bei der Formula Student Germany dabei. Wir hatten die Chance nachzufragen, wie es bisher für das Team läuft und warum es sich für Studenten lohnt, bei der Formula Student Germany dabei zu sein.

Das Team der Ostfalia Hochschule hat sich an die Konstruktion und den Bau eines Rennwagens für die Formula Student Germany gewagt. Das Team wob-racing ist ein interdisziplinäres Projekt der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften. Seit der Gründung 2003 wurden von den Studenten 15 Fahrzeuge konstruiert und gebaut. Tom Dilger, der Abteilungsleiter Antrieb des Teams wob-racing, hat unsere Fragen beantwortet.

Warum nehmt ihr an der FSG teil und setzt euch der Doppelbelastung von Studium und FSG aus?

Die Formula Student Germany ist eine Möglichkeit schon während des Studiums Praxiserfahrung zu sammeln. Man erfährt, wie es ist in der Konstruktion, Entwicklung und Fertigung dabei zu sein. Zum einen lernt man seine eigenen persönlichen Interessen viel besser kennen. Was möchte ich später machen? Ist das etwas für mich? Zum anderen baut man viele Fähigkeiten und Softskills aus. Deshalb ist es die Doppelbelastung auf jeden Fall Wert um sich bei der FSG zu engagieren.

Wie verlief das Scrutineering für euer Team?

Unser Akku und die Mechanical Inspection haben wir bestanden – dafür haben wir allerdings zwei oder drei Anläufe benötigt. Wir haben dafür die Sicherung gewechselt. Leider haben wir die Electircal Inspection nicht bestanden. Wir haben bereits sehr viel abgehakt, aber daran muss noch gearbeitet werden. Es geht heute hoffentlich noch weiter, sodass wir die Electical Inspection auch abschließen können. Natürlich gibt es immer ärgerliche Momente, aber man kann nicht alles vorher planen.

Aus welchen Fachrichtungen stellt sich euer Team zusammen?

Unser Team besteht zum größten Teil aus Studenten der Fahrzeugtechnik. Es gibt Maschinenbauer, Wirtschaftsingenieure, Fahrzeuginformatiker, Elektrotechniker und Informatiker. Auch BWL-Studenten oder Studenten aus der sozialen Richtung können dabei sein. In unserem Team sind diese aber eher selten. Das Team besteht aus 35 Mitgliedern. Es ist schwierig zu sagen, wen man dazuzählt. Manche sind nicht fest dabei und unterstützen uns nicht regelmäßig. Sie geben Hilfestellung von außen.

Wie heißt euer Rennwagen und was macht ihn einzigartig?

Der Wagen heißt ›Alice‹. Es wurden dieses Jahr große Erneuerungen umgesetzt. Wir sind letztes Jahr mit Heckantrieb und Kleingitterrohrrahmen gefahren. Dieses Jahr haben wir auf einen Allradantrieb umgestellt – mit einem Mono Cockpit. Das sind zwei Punkte, die unser Fahrzeug von allen anderen Fahrzeugen absetzt, die dieses Jahr am Start sind.

Wie ist die Stimmung zwischen den Teams und abseits der Piste?

Die Stimmung ist sehr kollegial und produktiv. Der Zusammenhalt ist sehr stark. Wir sind ein Team, egal welche Probleme auftreten. Lösungen werden gemeinsam gefunden und umgesetzt. Das gilt auch bei den anderen Teams. Klar, es ist unterschiedlich. Zu manchen Teams hat man mehr Kontakt, weil sie in der Nähe sind. Aber falls Sachen fehlen oder etwas benötigt wird, dann kann man sich das von anderen Teams leihen oder selbst Sachen verleihen. Es geht um den Erfahrungsaustausch. Das ist ein großer Punkt auf der FSG.


Anzeige

Anzeige